Die kleine Aktiengesellschaft - Bedeutung und Erscheinungsformen
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich BWL - Recht, Note:
1,7, Fachhochschule Erfurt, 13 Quellen im Literaturverzeichnis,
Sprache: Deutsch, Abstract: Durch das Gesetz für kleine
Aktiengesellschaften und zur Deregulierung des Aktienrechts , das
am 10.08.1994 in Kraft getreten ist, wurde das Aktienrecht mit dem
Ziel reformiert, die Rechtsform der Aktiengesellschaft auch für
kleinere und mittlere Unternehmen zugänglich und attraktiv zu
machen. Es prägte den Begriff kleine AG . Mittelständische
Unternehmen sollten dadurch die Möglichkeit erhalten, Zugang zum
Eigenkapitalmarkt (Börse) zu erhalten, denn dies war bis dahin
ausschließlich Aktiengesellschaften möglich.1 Nach der
Entwurfsbegründung war das Gesetz Bestandteil des Aktionsprogramms
für mehr Wachstum und Beschäftigung und ein Beitrag zur Sicherung
des Wirtschaftsstandortes Deutschland sowie zur Stärkung der
Wachstumskräfte und der Investitionsdynamik.2Allerdings mussten
Reformen im Gesetzgebungsbereich auf unumgänglich
notwendige Änderungen beschränkt bleiben. Die Gesetzesflut hatte
schon jetzt solche Ausmaße angenommen, dass die Umsetzung von
Gesetzen in die Praxis oft nur noch mit Hilfe von Spezialisten
bewältigt werden konnte.3 Bei dieser Hausarbeit werde ich speziell
auf diese Gesetzesänderungen eingehen, da diese Neuregelung des
Gesetzes den Unterschied zur börsennotierten Aktiengesellschaft am
besten verdeutlicht. Außerdem werde ich auch den Unterschied zur
GmbH erläutern, da die kleine AG insbesondere eine Alternative zu
dieser Rechtsform darstellt.