Die Erde, morgen - Monget, Yannik

Yannik Monget 

Die Erde, morgen

Vorw. v. Jean-Marie Pelt

Aus d. Französ. v. Kirsten Gleinig
Gebundenes Buch
 
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Die Erde, morgen

Yannik Monget demonstriert in faszinierend-beunruhigenden computergenerierten Zukunftsszenarien, wie sehr sich die Erde verändern könnte, wenn die Menschheit weiterlebt wie bisher. In nicht allzu ferner Zukunft könnte das kalifornische San Diego von Feuersbrünsten zerstört werden, könnten sich um den Mont-Saint-Michel Eisberge auftürmen - beim Anblick dieser Bilder wird die abstrakte Vorstellung vom Klimawandel mit einem Mal erschreckend real. Monget zeigt aber auch, dass es nicht zwangsläufig so kommen muss: Die verkehrsbefreite begrünte Place de la Concorde in Paris ist Teil eines positiven Szenarios. Eine Utopie?
In kenntnisreichen Texten erklärt der Autor, welche Ursachen welchem Szenario zugrunde liegen, und er zeigt Lösungen auf, wie die Katastrophe abgewendet werden könnte.


Produktinformation

  • Verlag: Gerstenberg Verlag
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 190 S. 120 zahlr. Farbabb.
  • Seitenzahl: 190
  • Deutsch
  • Abmessung: 22 x 24 cm
  • Gewicht: 975g
  • ISBN-13: 9783836929660
  • ISBN-10: 383692966X
  • Best.Nr.: 22881016
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 20.09.2007

Demontage der Wahrzeichen
Yannick Monget illustriert eine klimaveränderte Erde
Beim ersten Durchblättern, wenn man sich „Die Erde, morgen” im Daumenkino ansieht, fühlt man sich tatsächlich an einige Science-Fiction-Filme erinnert – an „Der Planet der Affen” zum Beispiel oder an „The Day After Tomorrow”. Die vereiste Silhouette Manhattans ist zu sehen, oder eine Schneelandschaft, aus der nur die Zwiebeltürme von Moskaus Basilius-Kathedrale spitzen. Auf anderen Bildern sind einige emblematische Bauwerke tropisch überwuchert, nicht die Freiheitsstatue wie im „Planet der Affen”, dafür das Kapitol und der Parthenon-Tempel in Athen. Wieder andere Sehenswürdigkeiten stehen unter Wasser: der Eiffelturm, das Kolosseum, Big Ben.
Jede gute Science-Fiction erzählt mit den ihr eigenen Mitteln der Verfremdung weniger etwas über die Zukunft als vielmehr Substantielles über die Gegenwart. Yannick Monget skizziert mit „Die Erde, morgen”, wie fahrlässig die Menschheit gegenwärtig mit ihrem Planeten umgeht. Sieht man die Bilder, ist man überrascht, wie wenig alarmistisch Mongets Texte in ihrem Tonfall sind. Monget trägt beflissen …

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