Der talentierte Schüler und seine Feinde - Salcher, Andreas

Andreas Salcher 

Der talentierte Schüler und seine Feinde

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Produktbeschreibung zu Der talentierte Schüler und seine Feinde

Wenige Kinder werden als Genies geboren aber alle Kinder haben eine Vielzahl von Talenten. Warum werden diese Lebenschancen in unseren Schulen systematisch vernichtet? Sind es die Eltern, die zu überfordert und zu bequem sind, um die Verantwortung für das einzigartige Talent ihres Kindes zu übernehmen? Oder die Lehrer, die die Kinder zu wenig lieben und die die Begeisterung für die Sache verloren haben oder gar nie hatten? Ist es das System Schule insgesamt, das Freude und Leistung verhindert und sich völlig von unserer Gesellschaft abgeschottet hat? Das Abschieben der Verantwortung für die Entdeckung und die Förderung der Talente auf den jeweils anderen ist das Krebsgeschwür, das viele junge Menschen langsam auffrisst. Wie viele falsche Weichenstellungen hält ein Kind aus? Wie viele Feinde sind notwendig, um einem begabten Kind das Leben völlig zu verpfuschen? Andreas Salcher beleuchtet die aktuelle Schuldiskussion aus der völlig verdrängten Perspektive des talentierten Kindes. Er zeigt auf, dass es darum geht, Verantwortung für das Talent seines Kindes zu übernehmen ohne Wenn und Aber. Eine kompakte Darstellung der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse beweist eindrucksvoll, dass die Entdeckung der Begabungen eines Kindes schon lange keine Geheimwissenschaft mehr ist. Es bedarf aber Zeit, Zuwendung und Zärtlichkeit, um diese auch zu nutzen. Konkrete Beispiele aus Österreich und Deutschland zeigen anschaulich Orte, wo Kinder schon heute mit Freude lernen, die Welt zu verstehen und ihre individuellen Talente entdeckt werden. Die besten Schulen der Welt kosten nicht mehr als die schlechtesten. Daher haben alle Kinder ein Lebensrecht auf die Entwicklung ihrer Talente.

Produktinformation


  • Verlag: Ecowin Verlag
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 251 S.
  • Seitenzahl: 251
  • Deutsch
  • Abmessung: 218mm x 156mm x 28mm
  • Gewicht: 475g
  • ISBN-13: 9783902404558
  • ISBN-10: 3902404558
  • Best.Nr.: 23373918

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Rezensent Werner Knecht findet, dass Andreas Salchers kritische Beobachtungen und seine "scharfkantige" Analyse des Schullebens auch jenseits der Grenzen des österreichischen Schulsystems ihre Gültigkeit besitzen, auf das sie sich konkret beziehen. Das "Diktat der Mittelmäßigkeit", das der Autor diagnostiziert und das die Schule seiner Meinung nach zur "Talentvernichtungsindustrie" macht, existiere auch in anderen Ländern, glaubt der Rezensent. Darüber hinaus kommt die Schule ihrer Aufgabe nicht nach, die Schüler über die reine Intelligenzförderung hinaus auch zu sozialisieren.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 19.01.2009

Gegen die Begabungskiller
Mehr Wettbewerb für Schulen würde deren Effizienz steigern

Die Schulsysteme in Deutschland und Österreich glänzen nicht durch große Effizienz. Davon zeugen nicht zuletzt die regelmäßigen Ergebnisse des internationalen Schüler-Leistungstests Pisa. In den Bildungseinrichtungen wird Potential vergeudet. Andreas Salcher schreibt in seinem Buch über die Schüler und ihre Feinde von Talentevernichtungsanstalten. Salcher, Unternehmensberater, Mitbegründer der Begabteneinrichtung Sir-Karl-Popper-Schule in Wien und konservativer Querdenker, hat damit einen der gefragtesten Sachbuchtitel in den zurückliegenden Monaten in Österreich auf den Markt gebracht.

Es ist eine Abrechnung mit dem bestehenden System: Nach wie vor gibt es unter den Lehrern zu wenig Wettbewerb und zu wenig Anreize für Höchstleistungen, moniert der Autor. Pädagogen als Talenteschmiede kommen dieser Aufgabe ungenügend nach. Es gebe weit mehr Kleinkinder eines Jahrgangs mit einem hohen oder zumindest auf einem Gebiet überdurchschnittlichen Begabungspotential, als es dann später begabte Erwachsene gebe. Die Frage, wie viele dieser Begabungen …

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Dr. Andreas Salcher hat Betriebswirtschaft studiert und ein Executive Program an der Harvard-Universität absolviert. Mit seinen innovativen Beratungskonzepten ist er ein gefragter Vortragender in Europa und in den USA. 1987 wurde er zum jüngsten Mitglied des Wiener Landtags gewählt, dem er insgesamt 12 Jahre angehörte. Nach einem persönlichen Treffen mit Sir Karl Popper im Jahr 1993 in London gründete er gemeinsam mit Dr. Bernhard Görg die erste österreichische Schule für besonders begabte Kinder. 2004 initiierte Andreas Salcher die Waldzell Meetings im Stift Melk, an denen sieben Nobelpreisträger, moralische Autoritäten wie der Dalai Lama, Künstler wie Christo und Jeanne-Claude, Paulo Coelho, Frank Gehry und Isabel Allende sowie einige der bedeutendsten Wissenschaftler unserer Zeit teilgenommen haben. Sein erstes Buch Der talentierte Schüler und seine Feinde wurde zum Nummer-1-Bestseller und hat eine breite öffentliche Debatte über den Umgang mit den Talenten in unserem Schulsystem ausgelöst.

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