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Der Islam braucht eine sexuelle Revolution
Eine Streitschrift
- Einband: Gebunden
- Gebundenes Buch
Produktinformation
- Verlag: Ullstein Hc
- 2009
- Ausstattung/Bilder: 2009. 219 S.
- Seitenzahl: 219
- Deutsch
- Abmessung: 221mm x 144mm x 26mm
- Gewicht: 470g
- ISBN-13: 9783550087585
- ISBN-10: 3550087586
- Best.Nr.: 26376606
Leseprobe
Produktbeschreibung zu "Der Islam braucht eine sexuelle Revolution"
Kurzbeschreibung
Sexualität im Islam ist von Verboten, Ängsten und Gewalt geprägt. Die Folgen sind fatal, und das nicht nur für die Einzelnen, sondern für eine ganze Kultur. Seyran Ates, fordert eine sexuelle Revolution im Islam, denn eine freie Gesellschaft braucht eine freie Lebensgestaltung.
Beschreibung
30.01.2010
In der abgeschlossenen Tratschgesellschaft wird die Ehre
schnell zum Problem
Müssen gleiche Rechte für muslimische Frauen in Deutschland mit
Gewalt durchgesetzt werden? Seyran Ates möchte weniger
Multikulturalismus und mehr Einsatz für universelle Werte
sehen.
"Mein Mann macht mir das Leben zur Hölle." Wer mit
offenen Augen und Ohren in einem von Türken, Arabern, Afghanen
bewohnten Stadtteil lebt, wird bald Frauen mit blauen Flecken und
Brandwunden zu sehen bekommen und Geschichten hören von rasend
eifersüchtigen Männern, die jeden Blick ihrer Ehefrau, und Jungen,
die jedes Gespräch ihrer Schwester kontrollieren. Naturgemäß
seltener sind Berichte von Ehrenmorden. Auch Zwangsheiraten
scheinen kaum noch vorzukommen. Im Gegenteil, oft sind es die
Eltern, die sich einer zu frühen und dann wirklich unglücklichen
Ehe zu widersetzen versuchen.
Aber die Konzentration der Diskussion auf Ehrenmorde und
Zwangsheiraten ist unglücklich, weil sie hinter dem seltenen Extrem
die alltägliche Gewalt gegen Frauen und Kinder verschwinden lässt.
Gewiss darf man die Geschichten nicht alle glauben. Aufgeklärte
oder arrivierte Migranten wollen sich von …
13.10.2009
Die Ehre ganzer Sippen lastet auf den Mädchen
Jungfrauenkult, Männlichkeitswahn, Geschlechterapartheid: Gegen muslimische Fanatiker und beratungsresistente Multi-Kulti-Ideologen kämpft die Anwältin Seyran Ates schon lange. Jetzt legt sie ein Plädoyer für eine sexuelle Revolution in der islamischen Welt vor
Es gibt Themen, die man zufällig findet, die herumliegen wie Strandgut und die man in einem Buch verarbeiten kann – oder auch nicht. Und es gibt Themen, in die einen das Leben mehr oder weniger hineintreibt, die einen verfolgen, die einen beherrschen, denen man ausgeliefert ist. Und denen man sich ausliefert.
So gesehen hatte die türkisch-kurdisch-deutsche Frauenrechtlerin und Autorin Seyran Ates vielleicht nie eine Wahl. Ich, der Islam und die Integration. Letztlich geht es in ihren Büchern und in ihrer Arbeit als Anwältin um nichts anderes. An diesen Themen arbeitet sie sich seit Jahren ab. Die einen verehren sie dafür, überschütten sie mit Menschenrechts- und Frauenrechts- und Zivilcouragepreisen. Die anderen verachten sie, die Islamkritikerin und Nestbeschmutzerin, als mediengeil und geltungssüchtig. Sie wurde bedroht, …
13.10.2009
Ja, Seyran Ates polemisiert in ihrem neuen Buch, bemerkt
Rezensentin Karin Steinberger und findet daran auch nichts
auszusetzen. Mit Ehrenmorden, Jungfrauenkult und Männlichkeitswahn
berichtet Ates über problematische Ausprägungen des Islams, die
sich wohl nicht anders bekämpfen lassen. Dabei zitiert die
Rezensentin die Autorin mit deren eigener Begründung: "Wer zu
viel differenziert, differenziert Probleme weg." Im Westen hat
man die sexuelle Revolution auch mit viel Wut vorangetrieben, weiß
Steinberger, und Ates habe jetzt ein gleiches Recht darauf. Das
Thema ist, wie Steinberger bemerkt, bis jetzt kaum diskutiert
worden. Ates' direkter Ton könnte darum eine ausgezeichnete
Anregung zur Diskussion sein. Keine neutrale Analyse, sondern eine
Kampfansage, urteilt Steinberger.
© Perlentaucher Medien GmbH
Autorenporträt zu "Seyran Ates"
Seyran Ates, 1963 in Istanbul geboren, lebt seit 1969 in Deutschland. Sie ist Autorin und arbeitete bis 2006 als Rechtsanwältin mit eigener Kanzlei. 2003 erschien ihre Autobiographie 'Große Reise ins Feuer'. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Berliner Frauenpreis des Berliner Senats für Wirtschaft, Arbeit und Frauen (2004), die Ehrung zur Frau des Jahres durch den Deutschen Staatsbürgerinnen-Verband (2005) und den Ossip-K.-Flechtheim-Preis des Humanistischen Verbands Deutschland (2006). Seyran Ates lebt in Berlin.
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