Das Versager-Syndrom - Manzoni, Jean-Francois; Barsoux, Jean-Louis

Jean-Francois Manzoni Jean-Louis Barsoux 

Das Versager-Syndrom

Wie Chefs ihre Mitarbeiter ausbremsen und wie es besser geht

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Das Versager-Syndrom

Stimme aus dem Verlag
"Kein Buch für Mobbing-Opfer, sondern für Chefs und Vorgesetzte, die schon die Erfahrung gemacht haben, dass sie sich selbst manchmal im Weg stehen, wenn´s um die Mitarbeiter-Motivation geht. Ein ganz praxisnahes, gut fundiertes Buch!"
Dr. Hermann Riedel (Verlagsleitung Carl Hanser Fachverlag)

Ein vergraulter Kunde, eine ungeschickte Präsentation, ein geplatzter Termin - wer einmal seinen Vorgesetzten enttäuscht hat, steht schnell als Versager da.
Ein Teufelskreis: Denn wer bei seinem Chef in Ungnade gefallen ist, schüttelt das schlechte Image nur schwer wieder ab. Die Folgen sind fatal: Chefs werden durch den schwelenden Konflikt belastet, Mitarbeiter versinken in Lethargie, das Unternehmen verliert an Dynamik.
Manzoni und Barsoux zeigen, wie es besser geht: Führungskräfte erfahren, wie sie ihre Mitarbeiter richtig einschätzen, effizient führen und deren Potenziale voll ausschöpfen. Mitarbeiter lernen, wie sie verlorenes Vertrauen und Anerkennung für ihre Leistung wiedergewinnen.


Produktinformation

  • Verlag: HANSER FACHBUCHVERLAG
  • 2003
  • Ausstattung/Bilder: VIII, 280 Seiten, 23, 5 cm
  • Seitenzahl: 280
  • Deutsch
  • Gewicht: 570g
  • ISBN-13: 9783446224599
  • ISBN-10: 3446224599
  • Best.Nr.: 11834963
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 27.12.2003

Wirtschaftsbuch
Ich Chef, du nix!
Wissenschaftler binden einen Hund fest und fügen ihm schwache Stromschläge zu. Tags drauf setzen sie ihn in eine flache Kiste und verpassen ihm erneut Stromstöße. Im Gegensatz zum Vortag könnte sich der Hund nun leicht mit einem Sprung über den Kistenrand dem Schmerz entziehen. Doch zwei Drittel der Tiere nutzen diese Möglichkeit nicht – sehr wohl aber all jene Hunde, die zuvor nicht die Erfahrung des unausweichlichen Schmerzes gemacht haben. Die Sitzenbleiber haben gelernt, dass sie sich nicht gegen die Stromschläge wehren können, und die Erwartung bleibt bestehen, auch wenn sich die Situation verändert. Solch „erlernte Hilflosigkeit” kann man auch bei Menschen nachweisen.
Jean-François Manzoni und Jean-Louis Barsoux von der Managementschule Insead glauben dies jedenfalls in den Büros dieser Welt zu beobachten. Die beiden Professoren beschreiben im „ Versager-Syndrom” den verbreiteten Mechanismus, dass leistungsfähige Mitarbeiter, die ihr Chef aber für schwach hält, sich den niedrigen Erwartungen anpassen. Meist beginnt der Prozess schleichend. Jemand macht einen Fehler und sein Chef widmet ihm danach …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 13.10.2003

Der Mensch als Maß aller Dinge
Frankfurter Buchmesse - Die Suche nach Übersichtlichkeit auf dem Markt für Management-Literatur

Der Markt für Managementliteratur ist schon einmal überschaubarer gewesen. Bis in die neunziger Jahre hinein gab es immer einige wenige - meist amerikanische - Autoren, die mit ihren Veröffentlichungen zu Führung und Strategie die Diskussion maßgeblich geprägt haben - zu nennen sind etwa Michael E. Porter, Gary Hamel/C. K. Prahalad oder Peter Drucker. Von dieser Übersichtlichkeit ist man heute meilenweit entfernt. Tausende von Führungs-, Leadership-, Management- und Strategiefibeln sind auf dem Markt; die Zahl der Autoren aus Wissenschaft, Beratung und Unternehmenspraxis, die sich zu Managementthemen äußern, ist dramatisch gestiegen. Hinzu kommt eine deutlich stärkere Differenzierung des Themas: Neben den Büchern, die sich allgemein dem Thema Unternehmensführung annehmen, gibt es zu jedem Teilaspekt zig mehr oder minder gelungene Veröffentlichungen. Vor allem der Markt für Karriere-, Benimm-, Selbstmanagement- oder Verhandlungsführer ist besonders lukrativ und wächst entsprechend stark.

Nun bietet der …

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Wer es nicht schafft, die Leistung zu bringen, die der Vorgesetzte erwartet hat, schafft es dann auch kaum mehr, sein Versager-Image abzuschütteln. Oder doch? Die Autoren dieses Buches zeigen detailliert auf, wie es dazu kommt, dass Mitarbeiter schwache Leistungen bringen, und warum oft gar nicht der Mitarbeiter, sondern der Chef schuld ist, dass sich daran auch künftig nichts ändert. Die immer wieder eingeflochtenen Beispiele zeigen, wie verbreitet die Problematik ist und wie schnell sie zum Teufelskreis wird. Lesern, denen vor allem an Lösungsmöglichkeiten gelegen ist, werden allerdings auf eine harte Probe gestellt, denn erst in den Kapiteln 8 und 9, nach 169 Seiten immer wiederkehrendem Warum, Wieso und Weshalb, bekommt der Leser endlich das lang ersehnte und eigentlich altbekannte Instrumentarium an die Hand. getAbstract.com empfiehlt das Buch Führungskräften, deren Mitarbeiter schwache Leistungen erbringen, - und diesen Mitarbeitern selbst.
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Jean-Francois Manzoni und Jean-Louis Barsoux lehren am INSEAD in Fontainebleau.

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