Dies ist eine wahre Geschichte über Intrigen, Manipulation und eine
abenteuerliche Flucht. Zugleich ist es das Porträt eines Genies,
dessen Einfallsreichtum, Beharrlichkeit und Fähigkeiten eine ganze
Branche zum Umdenken zwangen. Kevin Mitnick war der meistgesuchte
Hacker der Welt. Er verschaffte sich mehrfach Zutritt zu den
Computern der weltgrößten Firmen wie Sun Microsystems, Motorola,
Nokia und Fujitsu Siemens und enttarnte deren Anfälligkeit. Sogar
Einbrüche in Computer des Pentagons wurden ihm vorgeworfen. Egal
wie schnell die Behörden reagierten, Mitnick war ihnen immer drei
Schritte voraus. Doch das Netz des FBI zog sich immer weiter zu. Es
begann ein dramatisches Katz-und-Maus-Spiel, bei dem der Hacker
seiner Festnahme oft nur um Haaresbreite entging - bis zu einem
spektakulären Showdown, bei dem es für ihn kein Entrinnen mehr gab.
Mitnick wurde ohne Prozess viereinhalb Jahre gefangen gehalten,
davon acht Monate in Einzelhaft, da die FBI-Beamten einen Richter
davon überzeugen konnten, er sei in der Lage »einen Atomkrieg
auszulösen, indem er in ein Telefon pfeift«. Nach sieben Jahren
Schweigepflicht geht der Hacker in seiner Autobiografie aufs Ganze:
Er erzählt nicht nur seine Geschichte, sondern rechnet auch mit
Justiz und Presse ab.
KEVIN MITNICK gilt noch immer als einer der gefährlichsten Hacker der Welt. Als er bei einer ABC-Produktion einen Programmierer spielte, durfte er unter Aufsicht des FBI nur Computerattrappen benutzen, die garantiert stromfrei waren. Er ist derzeit Geschäftsführer einer Sicherheitsfirma. In zahlreichen Fernseh- und Radiosendungen wurde er zur Sicherheit von Computersystemen interviewt. Wegen seiner dreisten Einbrüche in fremde Computernetzwerke wurde er als Hacker weltberühmt und war fast fünf Jahre inhaftiert. Seine beiden Bücher Die Kunst der Täuschung und Die Kunst des Einbruchs sind Bestseller. Mitnick lebt in Las Vegas, Nevada.