Das Neue und seine Feinde - Dueck, Gunter

Das Neue und seine Feinde

Wie Ideen verhindert werden und wie sie sich trotzdem durchsetzen. E-Book inside: Download-Code im Buch

Gunter Dueck 

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Das Neue und seine Feinde

Die Idee als solche ist nicht der springende Punkt!
"Lachende Unternehmen gehen unter", sagt Wirtschaftsvordenker Gunter Dueck und meint die höhnisch Lachenden. Die Banken höhnten über die Internetbanken, Kodak über die Digitalkameras, Brockhaus über Wikipedia, der Buchhandel über das E-Book. Und wo stehen wir heute? Unternehmen haben wie alle Systeme ein Immunsystem, das jede neue Idee zunächst wie eine Störung behandelt. Die eigentliche Kunst ist es, sie mit unerschütterlicher unternehmerischer Energie und über alle Hindernisse hinweg trotzdem durchzusetzen, wenn die Zeit reif ist. Alle, die heute angesichts des radikalen digitalen Wandels abwinken oder lachen, sind morgen weg vom Fenster, lautet Gunter Duecks weitsichtige, beispielreiche und impulsgeladene Prognose.

"Wer Substanzielles über die Wirtschaft und die Arbeit der Zukunft erfahren wollte und will, ist mit Gunter Duecks erhellenden Büchern schon immer gut bedient worden."
Dagmar Deckstein, Süddeutsche Zeitung


Produktinformation

  • Verlag: Campus Verlag
  • 2013
  • Ausstattung/Bilder: 2013. 282 S.
  • Seitenzahl: 282
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 144mm x 30mm
  • Gewicht: 497g
  • ISBN-13: 9783593397177
  • ISBN-10: 359339717X
  • Best.Nr.: 36813390
Das sind die heiß erwarteten Wirtschaftsbücher "Gunter Dueck ist ein wahrer Querdenker." (Handelsblatt Online, 11.01.2013) Buch der Woche "Eine scharfsinnige Analyse ... Für verantwortungsbewusste Manager auf allen Ebenen, professionelle Innovateure und Erfinder und auch Start-up- Unternehmer ist das Buch Pflichtlektüre." (Hamburger Abendblatt, 18.01.2013) Mit "Herzblutenergie" gegen Bedenkenträger "Ein lesenswertes Buch, das sehr viel Mut macht!" (Handelsblatt, 01.02.2013) Nicht zu früh lachen "Dueck zeigt, wie Ideen selbst bewertet werden können, er gibt Tipps für ihre Durchsetzung und er beschreibt seine Vision, wie ein innovativer Betrieb aussehen könnte." (Werben & Verkaufen, 04.02.2013) Lob den Machern "Wer Innovationen voranbringen will, findet hier gehaltvolles und fundiertes Rüstzeug." (Harvard Business Manager, 01.03.2013) Neues ist wie Wollen, Wandel wie Müssen "Das Buch ist ein Plädoyer für gegenseitiges Verständnis und für Annäherung des Verschiedenen - ein somit trotz spitzer Thesen sehr versöhnliches Buch, das auch viel über das Wesen der Zusammenarbeit in Unternehmen und die Motivationen der Menschen aussagt." (Karriereblog Svenja Hofert, 10.05.2013) Zu oft das Nichts "Ein spannendes Buch." (Acquisa, 01.07.2013)
Gunter Dueck, geb. 1951, lebt in Waldhilsbach bei Heidelberg. Er war von 1982-87 Professor für Mathematik in Bielefeld und arbeitete dann bei der IBM an Strategie, Cultural Change und der Gründung neuer Geschäftsfelder (Business Intelligence, Cloud Computing). Zuletzt, bis 2011, war er Chief Technology Officer der IBM Deutschland. Der hochdekorierte Wissenschaftler, IEEE Fellow und querdenkende Bestsellerautor vieler satirisch-philosophischer Bücher kämpft heute als Philosoph, wie er sagt, im Unruhestand für die Weltverbesserung : für Bildung und neue Professionalität, für Innovation und Vorfreude auf das Digitale Zeitalter.

Kundenbewertungen zu "Das Neue und seine Feinde" von "Gunter Dueck"

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Bewertung von Volker M. am 07.05.2013   sehr gut
Eine Erfindung ist noch lange keine Innovation ...

... auf die Umsetzung kommt es an und da gibt es reichlich Sand im Getriebe. Die Wenigsten sind von Beginn dem Neuen gegenüber aufgeschlossen. Neben Widersachern, die neue Ideen aktiv bekämpfen, gibt es auch viele Gleichgültige, die kein Interesse an der Innovation haben. Je weitreichender eine Innovation ist, um so schwieriger ist die Umsetzung. Wer in einer großen Firma arbeitet, weiß, dass große Ideen, die mehrere Abteilungen oder Prozesse betreffen, es per se schwer haben, Unterstützer zu finden.

"Energie, Herzblut, Durchsetzung, eine glückliche Hand, ein tolles Gründerteam, verständnisvolle Investoren, Geduld - das sind die Faktoren, auf die es ankommt!"
Bereits im Vorwort fasst Gunter Dueck, lange Jahre Cheftechnologe bei IBM, die Erfolgfaktoren für eine erfolgreiche Innovation zusammen.

Im ersten Teil geht Dueck allgemein auf die mit Innovationen verbundenen Probleme ein - von der ersten Idee bis zur Umsetzung. Mit vielen Beispielen aus der Praxis beschreibt er auf unterhaltsame und sehr informative Art, worauf es bei Innovationen ankommt, damit sie erfolgreich werden und welche Widersacher im Spiel sind. So wie die Maklerweisheit lautet: Lage, Lage, Lage - Häuser kann man umbauen, die Lage ist fix, so gibt es dieselbe Pointe auch für Innovationen. Hier ist es das Herzblut, mit der man seine Innovation vorantreibt. Innovationen kann man verbessern, ändern oder aufpeppen. Energie und den Erfolgswillen muss man mitbringen. Hierzu hat Dueck wie so oft eine nette Anekdote: Auf einem Workshop wurde er gefragt, ob er sein Haus verkaufen und den Erlös von 200.000 Euro in seine Innovation stecken würde. Nur dann gäbe es 1 Million Euro vom Investor. Dueck zögerte zwar und war sich nicht mehr sicher, hatte aber verstanden, was Herzblut und Engagement bedeuten. Fremdes Geld kann man leicht(fertig) investieren, aber ist man auch bereit, eigenes Risiko zu übernehmen?
Die "Hybris-Curve" - ein von Dueck geprägter Begriff und von ihm als "Überheblichkeitskurve" übersetzt - zeigt, wo ein großes Problem bei der Umsetzung von Innovationen liegt: Etablierte Unternehmen sind häufig Neuentwicklung nicht aufgeschlossen, weil sie um den Fortbestand ihres bestehenden Produktportfolios fürchten oder als Markführer einfach zu überheblich sind. Kodak ist so ein Beispiel. Bereits 1975 haben sie die erste Digitalkamera entwickelt, sie aber unter Verschluss gehalten, um den Verkauf ihrer Farbfilme nicht zu gefährden. Aber es half alles nichts und die Digitalkameras haben auch ohne Kodak den Markt erobert und den Erfinder in die Insolvenz getrieben. Dueck führt noch zahlreiche solcher Beispiele an: Filialbanken lachten über Internetbanken, No-Name-Artikel bei Discountern machten es den Supermärkten schwer und Brockhaus verlor in der Konkurrenz mit Wikipedia.

Der zweite Abschnitt konkretisiert nun die speziellen Hindernisse, die zuvor nur angerissen wurden: der Erfinder selbst, Wissenschaftler, Marketing und Vertriebsunterstützung, Management und Berater. Nach diesem ernüchternden "Bashing"-Kapitel wundert es mich um so mehr, dass es doch noch einige Innovationen von der Erfindung bis auf den Markt geschafft haben.

Im dritten Teil entwickelt der Autor Lösungsansätze, weist aber zu Anfang darauf hin, dass er kein Lehrbuch schreibt. Innovationen lassen sich häufig nicht in Schubladen stecken und da sind allgemeine Ratschläge schwierig bis unmöglich, so Dueck. Ich hätte mir trotzdem einen etwas strukturierteren Ansatz gewünscht, statt punktuell herausgegriffene Einzelthemen, die manchmal etwas willkürlich gewählt wirken und denen ein wenig der verbindende rote Faden fehlt.

Dennoch ein lesenswertes und kurzweiliges Buch für alle, die wissen wollen, an welchen Hürden Innovationen in der Realität scheitern, auch wenn der Autor keine Patentrezepte hat. Wirklich kein Ruhmesblatt für unsere Großkonzerne.

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