Das Baby-Buch für neue Väter - Beyer, Lothar

Lothar Beyer 

Das Baby-Buch für neue Väter

Was Ihr Kind jetzt von Ihnen braucht

Broschiertes Buch
 
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Das Baby-Buch für neue Väter

Von Mann zu Mann: der ultimative Erziehungsratgeber für Väter.

Ideal für moderne Väter, die mehr als nur "Ernährer" sein wollen.

Der 'kleine Unterschied' spielt auch bei der Kindererziehung eine große Rolle. Deshalb geht Lothar Beyer speziell auf Probleme und Fragen von Männern ein: "Wann ist man ein guter Vater?" "Wie kriegt man Kind und Karriere unter einen Hut?" oder "Wie klappt die tägliche Arbeitsteilung mit der Partnerin?" Die praktische Gebrauchsanleitung fürs Vatersein.


Produktinformation

  • Verlag: GOLDMANN
  • 2005
  • Ausstattung/Bilder: 2005. 127 S. m. Abb.
  • Seitenzahl: 127
  • Mosaik bei Goldmann Bd.16709
  • Deutsch
  • Abmessung: 18, 5 cm
  • Gewicht: 145g
  • ISBN-13: 9783442167098
  • ISBN-10: 3442167094
  • Best.Nr.: 13402298
Lothar Beyer ist Vater zweier Kinder, hat Pädagogik studiert und zahlreiche Artikel und Bücher zum Thema Eltern und Kinder geschrieben, herausgegeben und übersetzt.

Leseprobe zu "Das Baby-Buch für neue Väter"

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Leseprobe zu "Das Baby-Buch für neue Väter" von Lothar Beyer

Dieses Buch ist für Väter geschrieben, für Väter, die - zusammen mit der Mutter - ihr erstes Kind nach Hause gebracht haben. Beim ersten Kind ist man hinsichtlich vieler Aspekte des neuen Lebens noch einigermaßen unsicher und ratlos, beim zweiten Kind ist man dann schon Profi und hat diesen und andere Ratgeber fast nicht mehr nötig. Das gleiche Schreien, das beim ersten Kind noch Ratlosigkeit und Sorge ausgelöst hat, wird beim zweiten Kind relativ sicher als Schrei nach der Flasche erkannt, und von vielen Vätern wird äußerst routiniert das Bedürfnis nach Nahrung gestillt.

Dieses Buch beschreibt die typischen Situationen, Probleme und Entwicklungen der ersten Lebensjahre eines Neugeborenen, vornehmlich aus der Perspektive des Vaters. Viele Themen, die typischerweise in Baby-Büchern abgehandelt werden, tauchen hier nicht auf, beispielsweise Schwangerschaft und Geburtsvorbereitung, wie Flaschennahrung zubereitet wird oder welche Bekleidung besonders zu empfehlen ist. Dafür werden Aspekte angesprochen, die in den meisten Eltern-Ratgebern, wenn überhaupt, nur am Rand abgehandelt werden: die Arbeitsverteilung zwischen Vater und Mutter, die Vorteile der Unterschiede zwischen Vater und Mutter im Umgang mit dem Baby oder der typische Arbeit-Familie-Konflikt des Vaters.

Das sind Themen, die Sie und Ihre Frau oder Partnerin in den nächsten Jahren besonders intensiv beschäftigen werden und die in der Regel entweder gar nicht oder nur in männer- und frauenbewegten Zirkeln, dort dann allerdings sehr heftig, diskutiert werden. In diesem Buch wird der Versuch gemacht, jenseits der typischen männlichen Verdrängung dieser Themen und jenseits der ideologischen Auseinandersetzung praktisch an diese Fragen heranzugehen. Die Verdrängung führt im besten Fall zu Magenschmerzen und nicht selten zu ernsthaften Beziehungsproblemen in der Ehe. Und die beste familienpolitische Diskussion um die Doppelbelastung der Mutter und die Doppelbelastung des Vaters bewirkt wenig, solange Väter und Mütter nicht ihre unterschiedlichen Rollen erkennen und anerkennen und im Alltag ganz praktische Lösungen für ihre Konflikte finden.

Ich nehme an, dass Sie vieles zum Thema Babypflege bereits aus anderen Büchern, in Gesprächen mit Ihren Freunden und Eltern und eventuell in Kursen erfahren haben. Außerdem gehe ich davon aus, dass Sie sich schon lange auf die bevorstehenden Umstellungen in Ihrem Leben vorbereitet haben. Mich ärgern an vielen Büchern die altklugen Belehrungen darüber, dass nun alles anders wird. Wer hätte dies gedacht? Dieses Buch versucht, solche Belehrungen zu unterlassen und stattdessen mit Tipps und Hinweisen Wege aufzuzeigen, einiges von dem Leben, das Ihnen bislang als lebenswert erschien, beizubehalten; ganz im Sinne des Altmeisters aller Eltern-Ratgeber, Benjamin Spock, der in seinem letzten Buch meinte: "Anstatt darüber nachzudenken, wie ein Vater ... mit seinem Kind spielen kann, ist es häufig sinnvoller, zu überlegen, wie das Kind an den Aktivitäten der Eltern teilnehmen kann."

DIE ERSTEN DREI MONATE

Ein Baby ist immer niedlich, alle finden es entzückend und "einfach süß"? Nun, wenn man sich den neugeborenen kleinen Menschen ansieht, findet man ihn nicht immer ausschließlich bezaubernd und goldig ...

DER KÖRPER DES BABYS

Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich die meisten neugeborenen Babys weder süß noch niedlich noch sonst irgendwie entzückend finde. Im Gegenteil: Als ich am Tag nach der Geburt unsere Tochter zum ersten Mal länger und intensiver betrachtete, fand ich ihre Haut viel zu rot und schrumpelig, stellenweise war sie mit einem Ausschlag versehen. Der Kopf war im Verhältnis zum restlichen Körper viel zu groß, unförmig und durch die Geburt ziemlich geschwollen. Die Augen waren dick und hatten leichten Ausfluss. Die Atemzüge waren mehr als unregelmäßig und röchelnd, und wenn meine Tochter sich bewegte, stießen Arme oder Beine völlig unkontrolliert in die Luft.

Natürlich hatte ich genug Baby-Bücher gelesen, um zu wissen, das dies alles ganz normal sei - aber bitte schön doch nicht bei meinem Kind!

Und unbewusst hatte ich wahrscheinlich vermutet, dass durch die Geburt Vaterinstinkte ausgelöst würden, die dazu führten, dass ich dies alles ignorieren könnte und mein Baby eben süß, niedlich und entzückend finden würde. Die Verhaltensbiologen hatten doch dies unter dem Thema "Kindchenschema" abgehandelt!?

Und so war ich doppelt beunruhigt. Meine eigene Reaktion konnte nicht normal sein, und mit meiner Tochter konnte auch etwas nicht stimmen. Deuteten die Deformationen am Kopf und die zuckenden Bewegungen der Gliedmaßen etwa auf Hirnschäden? Und da die Ausschläge am Körper nicht durch Brennnesseln verursacht sein konnten, musste schon eine handfeste Allergie die Ursache sein. Es kam übrigens noch schlimmer: Wenige Tage später färbte sich der Körper des Babys leicht gelb. Gelbsucht war die wenig beruhigende Diagnose der Hebamme.

"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.

Es sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.

Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, und

obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch nicht ..."

Khalil Gibran

Wir wissen relativ wenig über die normale Reaktion von Vätern in der beschriebenen Situation. Ein Grund dafür ist wahrscheinlich, dass Väter nicht dazu neigen, über diese Gefühle zu sprechen. Ich habe jedenfalls noch keinen frisch gebackenen Vater in der Betriebskantine mit seinen Kollegen darüber reden hören. Bestenfalls darüber, was für ein außerordentliches Ereignis die Geburt war. Wer will sich schon dazu bekennen: "Hilfe, ich finde mein Baby hässlich!" Meine Vermutung ist aber: Den meisten geht es so wie mir.

"Denn wir können die Kinder nach unserem Sinne nicht formen;

so wie Gott sie uns gab, so muss man sie haben und lieben."

Johann Wolfgang von Goethe

Das Neugeborene

Die Proportionen eines Säuglings betonen typischerweise den Kopf. Er macht bei der Geburt 25 Prozent der Körperlänge aus. Mit zwei Jahren hat sich der Kopfanteil auf 20 Prozent und mit 18 Jahren auf zwölf Prozent reduziert. Dies bedeutet, dass der Kopf derjenige Körperteil ist, der bei der Geburt hinsichtlich seiner Größe am weitesten entwickelt ist. In den nächsten Monaten und Jahren werden alle anderen Körperteile also wesentlich stärker wachsen.

Die Knochen des Kopfes sind bei einem Säugling noch so beschaffen, dass sie sich bei der Geburt zusammenschieben können, ohne das Hirn in Mitleidenschaft zu ziehen. Die Schwellungen am Kopf sind während der Wehen durch den Druck der Gebärmuttermuskulatur entstanden. Es handelt sich um Schwellungen der Kopfhaut, die keinen Druck auf das Hirn ausüben. Bei Zangengeburten sind Schwellungen und Vertiefungen am Kopf normal. Beides verschwindet ohne Behandlung innerhalb weniger Wochen.

Viele Babys schielen zunächst. Dies liegt daran, dass die Augen noch nicht synchron eingesetzt werden können. Das Schielen verschwindet nach sechs bis acht Wochen. Alle Neugeborenen haben im Übrigen blaue Augen, weil ihnen noch die Pigmente fehlen, die für die spätere Augenfarbe zuständig sind. Entzückte Verwandte können deshalb erst nach sechs Monaten feststellen, dass das Baby genau die gleichen Augen hat wie etwa sein Vater.

Die Haut eines Neugeborenen ist ganz oder teilweise mit Käseschmiere bedeckt, das ist eine weiße Talgschicht. Diese Schicht schützt die Haut, sie wird deshalb heute in den meisten Kliniken nicht mehr entfernt. Nach einigen Tagen wird sie von der Haut des Babys absorbiert. Im Übrigen ist die Haut durch die Geburt stark beansprucht worden, sodass Flecken und Ausschläge normal sind. In der Regel sollten diese nach einigen Tagen verschwunden sein. Einige Geburtsmale wie "Storchenbisse" (rote Punkte an Lidern, Nacken oder Stirn) oder erdbeerfarbene Male verschwinden erst nach Monaten oder Jahren. Die Schwellung der Augen lässt innerhalb einiger Tage nach, und der Ausfluss aus den Augen ist ebenfalls normal.

Hände und Füße können in den ersten Tagen und Wochen blau erscheinen. Dies deutet nicht auf einen Herzfehler, sondern hängt damit zusammen, dass der Kreislauf des Kindes noch nicht richtig funktioniert. Sobald Sie das Baby in eine andere Position bringen oder ein bisschen bewegen, zeigt sich die normale Hautfärbung wieder.

Die Genitalien können bei Neugeborenen geschwollen und entzündet aussehen, bedingt durch die Hormone der Mutter, die sich noch im Kreislauf des Babys befinden. Diese bewirken auch, dass manche Neugeborene geschwollene Brüste haben, aus denen Milch fließen kann. All diese Erscheinungen verschwinden nach wenigen Tagen.

Die Atmung eines neugeborenen Babys ist noch relativ flach, und Atemgeräusche sind normal. Durch den niedrigen Nasenrücken sind die Atemwege sehr schmal. Wird Luft durch eine enge Röhre gepresst, entstehen halt Geräusche.

Reflexe

Viele Bewegungen des Neugeborenen sind durch Reflexe bestimmt. Von Geburt an kann es schlucken und an der Brust saugen. Berühren Sie seine Wange mit einem Finger, so dreht es suchend den Kopf zum Finger und öffnet den Mund, bereit zum Saugen. Legt man es auf den Bauch, so schiebt es die Beine vorwärts unter den Körper, es kann sogar vorwärts krabbeln. Alles was in seine Hände gelegt wird, umklammert das Baby. Wird das Neugeborene durch Geräusche oder etwas anderes überrascht, wirft es Arme und Beine hoch. Dann lässt es die Gliedmaßen wieder fallen und schließt die Hände zur Faust. Auch die Gelbsucht ist nicht ungewöhnlich. Viele Babys bekommen sie um den dritten Tag. Die Ursache ist, dass sich ein bestimmtes Pigment im Blut ansammelt, das die noch unausgereifte Leber noch nicht richtig verarbeiten kann. Diese Form der Gelbsucht ist harmlos und verschwindet ohne Behandlung innerhalb weniger Tage. Regelmäßiges Trinken und Sonne helfen da ein bisschen nach.

Tipp: Ein Baby richtig tragen

Es gibt das Vorurteil, dass ein Mann meist ein klobiges, unbeholfenes Kraftwesen ist, das ein so zartes Geschöpf wie ein Baby nicht richtig halten kann, es womöglich fallen lässt oder mit seinen kräftigen Händen die kleinen Knochen zerbricht. Das ist natürlich Unsinn, Väter sind Experten im Halten und Tragen von Babys. Jeder Vater fühlt sich ein bisschen unsicher, wenn er zum ersten Mal sein Baby aufnimmt und in seinen Armen trägt. Für die meisten ist es das erste Baby überhaupt, das sie tragen, und das meist auch noch kurz nach dem außergewöhnlichen Ereignis der Geburt. Aber diese Unsicherheit ist in der Regel gleich nach der ersten Trage-Erfahrung verflogen. Anfangs werden Sie das Baby meist mit beiden Armen halten. Eine Hand unterstützt den Nacken und den Kopf, die andere Hand und der Arm unterstützen den restlichen Körper. Beobachten Sie einmal, vielleicht noch in der Klinik, wie eine Schwester oder eine Kinderärztin ein Baby mit nur einem Arm halten: Der Kopf des Babys wird in der offenen Hand gehalten und der restliche Körper des Babys liegt auf dem Unterarm. Das ist stabiler, als es sich im ersten Moment anhören mag. Probieren Sie es einfach einige Zentimeter über einem weichen Kissen aus, bis Sie sich sicher fühlen. Der Vorteil dieser Methode ist, dass Sie den anderen Arm frei haben, etwa um dem Kind die Flasche zu geben.

FRÜHE BINDUNGEN

Ähnlich dramatisch, wie sich sein Körper entwickelt, wachsen auch die sozialen Beziehungen des Babys. Da die Mutter das wesentliche Bedürfnis des Säuglings nach Nahrung befriedigt und mit ihr all die angenehmen Emotionen dabei verbunden werden, ist sie es, mit der der Säugling als Erste eine soziale Bindung eingeht. Erst in den sechziger Jahren hat der amerikanische Verhaltensforscher John Bowlby die Mechanismen dieses Bindungsverhaltens genauer erforscht und damit auch den Vater ins Spiel gebracht.

Schreien und Lächeln

Für Bowlby ist Schreien ein genetisch bedingtes Verhalten, das dazu dient, Aufmerksamkeit zu erregen. Es wird durch Hunger, plötzliche Geräusche oder auch durch visuelle Reize ausgelöst. Es ist für Erwachsene höchst unattraktiv, besonders Mütter und Väter reagieren mit erhöhtem Pulsschlag und allen anderen Anzeichen von Stress. Der Wunsch, das Schreien zu beenden, ist neben dem Wunsch, die Bedürfnisse des Kindes zu befriedigen, wahrscheinlich einer der intensivsten Motoren der sich entwickelnden Eltern-Kind-Beziehung.

Durch die gegenseitige Reaktion auf das Lächeln des anderen gerät Lächeln sehr schnell zu einem wichtigen Element der Kommunikation zwischen Eltern und dem Baby.

Das Lächeln des Babys dient dem in ähnlicher Weise. Wenn Eltern ihr Kind lächeln sehen, erleben sie positive Gefühle. Das Lächeln des Kindes wird so interpretiert, dass das Baby glücklich und zufrieden ist. Allerdings tritt Lächeln anfangs am häufigsten auf, wenn sich das Kind in leichtem Schlafzustand befindet. Das Lächeln kann deshalb weniger als Mitteilung an die Umwelt, sondern eher als Ausdruck eines inneren Zustands gewertet werden. Erst um den zweiten Lebensmonat entwickelt sich das echte soziale Lächeln, mit dem das Baby auf externe Reize reagiert.

Bowlbys Untersuchungen sind für unser Verständnis der Eltern-Kind-Bindungen entscheidend geworden. Ein Säugling betrachtet seine Mutter, fasst sie an, schreit nach ihr, lächelt und bewegt sich möglichst nahe an sie heran. Wird er von der Mutter getrennt, so schreit er und blickt intensiv in die Richtung, wo er zuletzt die Mutter gesehen hat. Diese Form des Verhaltens entsteht bei den meisten Babys um den siebten Lebensmonat. Sie erfordert bestimmte Entwicklungsleistungen, die vorher offenbar noch nicht möglich sind: Das Kind muss Objekte von lebenden Menschen unterscheiden können, es muss eine erste Form von Gedächtnis entwickelt haben, und es muss verstanden haben, dass Dinge auch dann noch existieren, wenn sie sich außerhalb seiner Sicht befinden.

Die Eltern sind der sichere Hafen

Das Bindungsverhalten bedeutet, dass das Kind Selbstvertrauen und Vertrauen in die Eltern entwickelt hat. Dies wird in der wachsenden Bereitschaft sichtbar, in Gegenwart der Eltern die Umwelt immer abenteuerbereiter zu erforschen. Es wird dazu viel weniger in Gegenwart eines Fremden oder ganz allein bereit sein.

In einer berühmten Untersuchung wurde zwölf Monate alten Babys neues Spielzeug gegeben, das Geräusche machte. Die Mütter wurden instruiert, bei einigen Spielsachen glücklich und zufrieden zu schauen, bei anderen besorgt. Sobald die Mütter besorgt blickten, reagierten auch die Babys in ähnlicher Weise und hielten sich weiter entfernt von dem entsprechenden Spielzeug. Die Untersuchung zeigt, dass Babys die Emotionen der Eltern interpretieren, um ihre eigenen Emotionen zu bestimmen. Dies sollten sich Eltern sehr bewusst machen. Die panische Angst vor harmlosen Spinnen, die misstrauische Reaktion auf Fremde - hier können Muster dieser Verhaltensweisen angelegt werden.

Mutter und Vater

Zwar ist das erste Bindungsobjekt eines Säuglings in aller Regel die Mutter, doch kurz nachdem sich diese Zweierbeziehung entwickelt hat, folgen ähnliche Bindungen zu anderen Personen: zum Beispiel zum Vater. Die Bindung zum Vater ist keinesfalls weniger intensiv als die zur Mutter. Wahrscheinlich ist allerdings die Basis der Beziehung bei Müttern und Vätern verschieden; denn beide interagieren unterschiedlich mit dem Baby. Väter nehmen Babys weit häufiger in den Arm, um zu spielen und zu toben, während Mütter sie häufiger zum Füttern, Wickeln, Trösten und ...

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