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Bank-Räuber
Wie kriminelle Manager und unfähige Politiker uns in den Ruin treiben
- Einband: Gebunden
- Gebundenes Buch
Produktinformation
- Verlag: Econ
- 2010
- Ausstattung/Bilder: 2010. 383 S.
- Seitenzahl: 384
- Deutsch
- Abmessung: 222mm x 149mm x 37mm
- Gewicht: 607g
- ISBN-13: 9783430200929
- ISBN-10: 343020092X
- Best.Nr.: 28006198
Produktbeschreibung zu "Bank-Räuber"
Kurzbeschreibung
Die Krise ist noch lange nicht vorbei, denn die Deutschen sind vom großen Crash besonders stark betroffen. Ihre Banken waren Weltmeister im kreativen Bilanzdesign, sie versenkten Milliarden, und sie hinterlassen die größten Bad Banks der Welt.
Beschreibung
die Leser mit auf eine spannende Spurensuche in die abgeschottete Welt der Finanzgauner und enthüllt schockierende Fakten. Er beschreibt, wie die Deals abliefen, wie die Öffentlichkeit getäuscht wurde und die Wahrheit über die riskanten Geschäfte in den Bankbilanzen verschwiegen wurden: Die erste Kriminalgeschichte der Finanzkrise. "Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?" Bertolt Brecht "Nirgendwo auf der Welt, auch nicht in Amerika, haben sich Banken mit größerer Bereitschaft in unkalkulierbare Risiken gestürzt." Günter Verheugen, deutscher EU-Kommissar.
Leseprobe zu "Bank-Räuber" von Leo Müller
14.03.2010
Das lohnt sich zu lesen
Dieses Mal ist alles anders. Finanzkrisen aus 800 Jahren haben
Ökonomen untersucht. Das Buch ist schon ein Standardwerk. Jetzt auf
Deutsch.
C. Reinhart, K. Rogoff: "Dieses Mal ist alles anders".
Finanzbuch Verlag, 34,90 Euro.
Tulpenmanie und Mississippi-Projekt. Bereits im 17. Jahrhundert gab
es Spekulationsblasen. Zeitgenössische Autoren haben sie
beschrieben.
C. MacKay, J. de la Vega: "Gier und Wahnsinn". Finanzbuch
Verlag, 24,90 Euro.
Tatort Banken: Es ist kein Zufall, dass deutsche Landesbanken in
der Krise einen Milliardenschaden angerichtet haben. Schuld ist
eine Allianz aus kriminellen Managern und unfähigen
Politikern.
Leo Müller, Bankräuber. Econ, 19,95 Euro.
Der Zeitgeist des Makellosen: Muss der Mensch perfekt sein? Besser
Stärken ausspielen statt Schwächen bekämpfen, lautet das Credo
dieses anregenden Buches.
Klaus Werle: Die Perfektionierer; Campus Verlag; 19,90 Euro.
Alles über Wirtschaft: Was ist eine Rezession? Warum sind reiche
Länder kinderarm? 101 Fragen hat der Ökonom beantwortet. Das
Ergebnis ist großartig.
Hans-Jürgen Wagener: Die 101 wichtigsten Fragen; Konjunktur; Beck,
9,95 Euro
Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
10.05.2010
Tango mit den Lehman Brothers
Leo Müller zeigt, wie Manager zur Explosion der Finanzmärkte beitrugen und wie deutsche Politiker das Desaster vertuschten
Wer ist schuld am größten Finanzdesaster Deutschlands seit dem Zweiten Weltkrieg? Ist Deutschland wirklich „nur ein Industrieland” (Angela Merkel), das unschuldig den geldgierigen Machenschaften der englisch-amerikanischen Finanzelite zum Opfer fiel?
Zuweilen schärft es den Blick, unglaubliche Geschehnisse in einem Land von außen zu betrachten. Das tut der in der Schweiz ansässige Wirtschaftsjournalist Leo Müller, der sich mit dem Aufspüren von kriminellen Machenschaften in der Wirtschaft einen Namen machte. Was ein großer Teil der deutschen Eliten in Politik, Banken, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien seit Ausbruch der Finanzkrise Mitte 2007 verschwiegen hat – Leo Müller bringt es ans Licht.
Der Autor nimmt nicht nur Banken und Hedge Fonds aufs Korn, sondern vor allem den Auftritt von Staat und Politik. Theoretisch sollte der Staat eine unabhängige und rasch agierende Bankenaufsicht betreiben. Die deutsche Besonderheit, dass viele Großbanken – das gilt für die …
Kundenbewertungen zu "Bank-Räuber" von "Leo Müller"
Bewertung von MichaelDB aus Freiburg am 10.05.2010
Bewertung von schneider&kids aus Nordhorn am 03.04.2010
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10.05.2010
Voller Zustimmung rezensiert Hans-Joachim Dübel,
Finanzsektorexperte und Gründer der Beratungsfirma
Finpolconsult,dieses Buch zur Finanzkrise. Manchmal hilft eben doch
ein gewisser Abstand für einen kühlen Blick auf die Lage, meint der
Rezensent, der dem Autor, dem in der Schweiz ansässigen
Wirtschaftsjournalisten Leo Müller, eben diesen attestiert.
Ausführlich referiert der Rezensent die Argumente des Autors, nach
denen es sich bei der hierzulande gänzlich den Amerikanern in die
Schuhe geschobenen Finanzkrise um ein beispielloses Versagen von
"Politik, Banken, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien" in
Deutschland handelt. Vollkommen gerechtfertigt schreibe Müller von
der "Lehman-Lüge" und lege Erhellendes über ein
"deutsches Tabuthema" dar, wie nämlich mit öffentlichen
Geldern absolut unverantwortlich spekuliert wurde, um
Bilanzschwächen zu vertuschen, so Dübel zustimmend. Er lobt das
Buch für seine "verständliche" Darstellung und nimmt es
Müller auch nicht weiter übel, dass sein Werk zum mitunter etwas
lückenhaften "Rundumschlag" gerät, denn das liegt nach
Dafürhalten des Rezensenten allein an der Verschleierungstaktik von
Politik und Banken.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezensionen und Kritik
"Eine gelungene Generalabrechnung mit nahezu allen wichtigen
deutschen Finanzakteuren" (Welt am Sonntag, 07.03.2010)
"Mit einer überwältigenden Fülle von Belegen führt Müller den
Nachweis, dass der deutsche Anteil an der globalen Finanzkrise dem
amerikanischen in nichts nachsteht - eine Lektüre, bei der selbst
dem informierten Leser zuweilen der Atem stockt." (Der
Tagesspiegel, 19.4.2010)
"Eine kritische Aufarbeitung der internationalen Finanzkrise
und schonungslose Abrechnung sowohl mit Bankmanagern als auch mit
Politikern" (Deutschlandradio Kultur, 02.05.10)
"Ein wenig schmeichelhaftes Sittengemälde von Banken und
Politik" (Süddeutsche Zeitung, 10.05.10)
Rezensionen und Kritik
»Eine gelungene Generalabrechnung mit nahezu allen wichtigen deutschen Finanzakteuren« Welt am Sonntag, Martin Greive, 07.03.2010 »Mit einer überwältigenden Fülle von Belegen führt Müller den Nachweis, dass der deutsche Anteil an der globalen Finanzkrise dem amerikanischen in nichts nachsteht - eine Lektüre, bei der selbst dem informierten Leser zuweilen der Atem stockt.« Der Tagesspiegel, Harald Schumann, 19.4.2010 »Eine kritische Aufarbeitung der internationalen Finanzkrise und schonungslose Abrechnung sowohl mit Bankmanagern als auch mit Politikern« Deutschlandradio Kultur, 02.05.10 »Ein wenig schmeichelhaftes Sittengemälde von Banken und Politik« Süddeutsche Zeitung, Hans-Joachim Dübel, 10.05.10
Autorenporträt zu "Leo Müller"
Leo Müller, geboren 1959, war investigativer Fernsehreporter für den "WDR" und "Stern TV" und danach als "Stern"- Redakteur mitverantwortlich für politische Enthüllungen (Barschel, Möllemann,"Schubladen-Affäre", Stasi-Morde, illegale Rüstungsexporte). Seit vier Jahren arbeitet er bei der Schweizer Wirtschaftszeitung "CASH".




























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