Europa befindet sich auf dem Weg in eine neue Epoche. Nach der
vorläufigen "Rettung" Irlands steht die "zweite
Halbzeit der Euro-Krise" erst bevor. Es geht nicht um die
Beendigung, sondern um die Nutzung der Krise.
Exemplarische Bedeutung kommt dabei den Auseinandersetzungen um die
griechische Schuldenkrise zu. Die griechische Gesellschaft dient
den EU-Strategen unter der Hegemonie der Merkel-Regierung - mit
Hilfe des IWF - als Labor für die Reorganisation des Großraums
Europa. Ein "Labor" für eine Schockpolitik, die auf die
Transformation der übrigen europäischen Länder, vor allem des
Südgürtels, zielt und als Blaupause für die osteuropäischen Länder
dient.