Tauchreiseführer Italienische Inseln - Schneider, Frank; Monza, Leda; Motti, Martino

Frank Schneider Leda Monza Martino Motti 

Tauchreiseführer Italienische Inseln

Topspots, Basen, Unterwasserwelt

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Tauchreiseführer Italienische Inseln

Viele der herrlichsten Tauchplätze im europäischen Binnenmeer liegen an den Küsten der italienischen Inseln: Elba, Sardinien, Sizilien, Giglio lassen die Herzen der Taucher höher schlagen. Dazu kommen die Inseln für Kenner wie wie Pantelleria, Tremiti oder Marettimo. Türkisfarbenes, klares Wasser, überwältigende Farben und eine immens große Artenvielfalt garantieren Taucherlebnisse vom Feinsten. Informativ: Alle wichtigen Infos zur Anreise und zu den Tauchbasen vor Ort. Detailliert: Genaue Beschreibung der Tauchgänge mit Schwierigkeitsgrad, Strömung, Fauna und Flora. Extra: Gute Tipps für tauchfreie Tage. Abwechslungsreiche Tauchgänge und italienisches Dolce Vita ?- das ist Urlaubsglück pur.


Produktinformation

  • Verlag: Kosmos (Franckh-Kosmos
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 217 S. m. 176 Farbfotos u. 3 Ktn. 193 mm
  • Seitenzahl: 216
  • Deutsch
  • Abmessung: 196mm x 170mm x 17mm
  • Gewicht: 405g
  • ISBN-13: 9783440123164
  • ISBN-10: 3440123162
  • Best.Nr.: 32450229
"Für italophile Taucher ist dieser Guide ein absoluter Pflichtkauf(...)." -- Tauchen.de, 21.02.2011

"Optimal zur Auswahl und Planung der nächsten Tauchreise." -- Taucher.net, 10.03.2011
Frank Schneider ist ein international renommierter Tauch- und Reisejournalist. Seine Artikel sind u.a. in Italien, England, Spanien, Norwegen, Dänemark, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz erschienen. Die Bücher des erfolgreichen Wettbewerbsfotografen bieten fundierte Infos und fantastische Fotos. Seine Tauchreiseführer beschreiben Plätze wie bei einem Briefing, daneben gibt es Lesevergnügen über Land und Leute. Leda Monza ist freie Journalistin, kommt aus Mailand und taucht seit 15 Jahren. Sie ist Autorin und Co-Autorin vieler Tauchreisereportagen in Magazinen wie SUB (Mailand), "tauchen", Atlantis und Aquanaut (Schweiz).Martino Motti lebt an der ligurischen Mittelmeerküste. Seine Reportagen und Fotos über Superyachten und Tauchreiseziele werden regelmäßig in Italien, aber auch im Ausland veröffentlicht, so etwa in den Zeitschriften NAUTICA, Mondo Sommerso und in "tauchen". Mehr über Martino Motti auf www.imagemotti.com.

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Bewertung von M. Böhm am 20.03.2011 ***** ausgezeichnet
"Wo alles begann" - damit schafft es das Autorenteam Frank Schneider, Leda Monza und Martino Motti gewiss, sich in den Herzen der eingefleischten Taucher zu verewigen. Denn mal ehrlich, den Slogan, mit dem sich seit Kurzem das weltgrößte Massentauchrevier am Roten Meer in Szene setzt, darf sich - historisch betrachtet - nur das Mittelmeer als Wiege des Tauchsports auf die Fahnen schreiben. Man könnte es auch salopp formulieren: Im Roten Meer kann´s jeder, im Mittelmeer nur Taucher.

Das verdeutlicht bereits der flüchtige Blick auf die rund 90 Tauchspot-Beschreibungen und deren Tiefenangaben: 0 - 50 Meter, 5 bis 40 Meter, 13 bis 48 Meter. Tauchen im Mittelmeer hat viele Adjektive. Blau in allen Farbnuancen, skurrile Felsformationen, erfrischende Wassertemperaturen und oft eine gehörige Portion Tiefe. Wer glaubt, das Mittelmeer ist ausschließlich tot, irrt gewaltig. Gerade Italien hat die Zeichen der Zeit erkannt und entsprechend reagiert, im Gegensatz zu Mittelmeerstaaten wie etwa Griechenland, deren Tauchären durch rigorose Umweltschädigung und Überfischung gar nicht erst an den Start gingen. Ein Leugner der Realtität jedoch, wer behauptet, diese Attribute träfen auf den westlichen Teil des Mittelmeeres nicht zu. Doch zumindest für die italienische Inselwelt existieren Hoffnung und Ausnahme, wie das Werk von Schneider & Co. deutlich macht. Farben, die es mit denen eines tropischen Meeres durchaus aufnehmen können, azurblaues Meer und einsame Küstenabschnitte, dazu grüne, felsumrahmte Natur oberhalb der Wasseroberfläche. Doch Italien beansprucht die Sinne des Tauchers nicht ausschließlich unter Wasser: Der frische Duft von Macchia und Pinienwäldern, dazu die Vorfreude auf kulinarische Genüsse, die ihresgleichen suchen, die omnipräsente Begleitung fantastischer Weine und eine herrliche, uralte Kultur.

Dem Schriftsteller-Trio gelang es, eine anregende Tauchreise in Bild und Text zusammenzustellen. Neun Inselwelten laden dazu ein, die Erkundung des Meeres westlich des Stiefels der Italiker zu beginnen. Die Namen der Destinationen wie Sardinien, Ustica, Liparische Inseln, Giglio, Giannutri oder Elba sind in Insiderkreisen und besonders bei alten Hasen alles anderes als unbekannte Größen. Ganz klar ist auch, dass längst nicht alle Tauchspots enthalten sind und die, die genannt sind, können sicher nicht in einem Streich erforscht werden. Doch genau das ist der Vorteil des Inselhandbuchs für Taucher: Im Osterurlaub ab nach Elba, an Pfingsten ein Flug nach Sizilien, im Spätsommer nichts wie nach Sardinien … das taucherische Pflichtprogramm ist genau umrissen, exemplarisch zeigen die Tauchplatzdetails, was zu erwarten ist. Dazu - je nach Größe - eine mehr oder weniger ausführliche Charakterisierung der jeweiligen Insel, oft auch mit Tipps rund um´s Tauchen, Übersichtskarten der Tauchspots dienen als Einstieg in Buch und Planung.


Das Fotomaterial ist exzellent - man könnte fast sagen "schneiderhaft". Zugegeben, er hatte es dabei auch besonders leicht, verfügt der Unterwasserfotograf mit Leda Monza nicht nur über eine optische, sondern auch eine taucherische Perle, die ihn und Martino Motti unermüdlich bei den Tauchgängen im mare nostrum begleitete. Das Paperback ist im gewohnten Kosmos-Style etwas kleiner als A5 gehalten und damit als Reisebegleiter bestens geeignet. Layout und innere Organisation wirken ansprechend und aufgeräumt. Besonders wertvoll sind die abgesetzten, blaufarbigen Infoboxen mit Empfehlungen der drei Verfasser, wie beispielsweise zur Art der Anreise oder der Auswahl lokaler Tauchbasen. Schwächen machen sympathisch, Perfektion schreckt ab und damit zu einem kleinen Manko, das aber höchstenfalls nicht zur eingangs genannten Zielgruppe der "alten Hasen" passt: Die gewählte Schriftgröße des sonst sehr gut gelungenen Tauchreiseführers durch eines der schönsten Tauchreviere der Welt wird so mancher Taucher nur mit Lesehilfe erfassen können.

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