Aus der dramatischen Begegnung zweier Jäger im Wolfswinter 1010 am
Hohen Bogen entwickelt Manfred Böckl die gemeinsame Sage der Völker
Bayerns und Böhmes. Über Generationen folgt der Roman den
miteinander verknüpften Lebenswegen und schicksalhaften Erlebnissen
der Menschen beiderseits des Grenzkamms bis zur Hölle des
Dreißigjährigen Krieges. Die Sumava, die "Rauschende",
das große mitteleuropäische Waldgebirge zwischen Moldau und Donau,
verkettet magisch die Personen, Famileien und Stämme und bestimmt
ihre Trennungen und Vereinigungen. Manfred Böckl schildert in
diesem Roman das miteinander verkettete Leben der Tschechen und
Deutschenin in der Sumava über 600 Jahre, von 1010 bis 1637. Er
verdichtet es - im wörtlichen und übertragenen Sinne - zu einer
fesselnden Saga von Menschen, Mächten und Magien in der Mitte
Europas.
Manfred Böckl, geb. 1948 in Landau/Isar. Zunächst Redakteur einer bayerischen Tageszeitung, seit 1976 freier Schriftsteller. Veröffentlichung zahlreicher historischer Romane und Sachbücher. Der international bekannte Autor ist Experte für keltische Mythologie. Der Autor lebt in Salzberg im Bayerischen Wald.