Kippfigur - Gernhardt, Robert

Robert Gernhardt 

Kippfigur

Erzählungen

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Kippfigur

13 Erzählungen in nicht zufälliger Reihenfolge. Doch ob nun Gott und der Teufel bei Kuchen und Cognac das Geschehen betrachten oder der Palio in Siena den Hintergrund zu einem Drama atemberaubender Peinlichkeit bildet - des Autors Aufmerksamkeit gilt vorzüglich den Beziehungen der Geschlechter.


Produktinformation

  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt
  • 2004
  • Neuausgabe.
  • Ausstattung/Bilder: 2004. 248 S.
  • Seitenzahl: 256
  • Fischer Taschenbücher Bd.16511
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 120mm x 14mm
  • Gewicht: 182g
  • ISBN-13: 9783596165117
  • ISBN-10: 3596165113
  • Best.Nr.: 12713112
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 13.01.2012

Süddeutsche Zeitung Bibliothek
Bibliothek des Humors 15

Wirklichkeit
in Schnirklichkeit
Robert Gernhardt:
„Kippfigur“
Eine Kippfigur ist nicht etwa das Gegenteil eines Stehaufmännchens, auch nicht die saloppe Bezeichnung für einen stark angeheiterten Zeitgenossen. Es handelt sich dabei vielmehr, laut „Lexikon der Psychologie“, um eine „Figur, die spontan oder je nach Zentrierung der perspektivischen Betrachtungsweise in ihrer wahrgenommenen raumbildlichen Gestalt oder in ihren Figur-Grund-Verhältnissen ,umschlagen‘ kann“.
Den Maler, Zeichner, Dichter und Satiriker Robert Gernhardt (1937-2006) faszinierte dieses Phänomen unter bildkünstlerischem wie unter literarischem Aspekt. In seinem Werk kippt unablässig alles Mögliche: Spaß in Ernst, Erhabenes in Blödsinn, Ironie in Melancholie, Menschliches in Tierisches, Wein in die Kehlen und „Wirklichkeit in Schnirklichkeit“, wie es im Band „Kippfigur“ heißt. Als Prosa-Autor hat der durch seine Lyrik zu größtem Ruhm gelangte Gernhardt sich eher rar gemacht. Die 1986 erschienene Sammlung von 13 Erzählungen illustriert vortrefflich …

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Robert Gernhardt, geb. am 13. Dezember 1937 in Reval (heute Tallinn/Estland), studierte Malerei und Germanistik in Stuttgart und Berlin. 1964 zog er nach Frankfurt am Main und trat in die Redaktion der satirischen Zeitschrift 'Pardon' ein. Hier erfand Robert Gernhardt zusammen mit F.K. Waechter und Fritz Weigle die Nonsense-Doppelseite 'Welt im Spiegel' (WimS). 1979 war er Mitbegründer der satirischen Monatsschrift 'Titanic'. Ab 1966 arbeitete Robert Gernhardt als freier Lyriker und Schriftsteller, Maler und Zeichner, Theoretiker und Kritiker. Robert Gernhardt wurde mit zahlreichen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet, darunter mit dem Bertolt-Brecht-Preis (1998), dem e.o.plauen Preis (2002), dem Heinrich-Heine-Preis (2004) und dem Wilhelm-Busch-Preis (2006). Robert Gernhardt ist am 30. Juni 2006 in Frankfurt am Main gestorben.

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