Im Westen nichts Neues - Remarque, Erich M.

Erich M. Remarque 

Im Westen nichts Neues

Roman

Broschiertes Buch
 
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Im Westen nichts Neues

Die Geschichte des ersten Weltkrieges, erzählt aus der Sicht eines einfachen Soldaten: Der neunzehnjährige Paul Bäumer kommt als ahnungsloser Kriegsfreiwilliger von der Schulbank an die Front - und erlebt statt der erwarteten Kriegsbegeisterung und Abenteuer die ganze Brutalität des Gemetzels und das sinnlose Sterben seiner Kameraden.
In diesem langjährigen literarischen Bestseller beschwört Remarque die Schrecken des Ersten Weltkrieges mit zupackender Lebendigkeit und einer Sprache, die für jede Generation wieder neu spricht.


Produktinformation

  • Verlag: KIEPENHEUER & WITSCH
  • 2009
  • 29. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 221 S.
  • Seitenzahl: 221
  • KiWi Taschenbücher Nr.494
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 123mm x 15mm
  • Gewicht: 168g
  • ISBN-13: 9783462027310
  • ISBN-10: 346202731X
  • Best.Nr.: 07287188
"Ein vollkommenes Kunstwerk und unzweifelhafte Wahrheit zugleich." Stefan Zweig<br />"Dieses Buch hat den Friedensnobelpreis verdient." Hamburger Abendblatt<br />

"Ein vollkommenes Kunstwerk und unzweifelhafte Wahrheit zugleich." Stefan Zweig<br />"Dieses Buch hat den Friedensnobelpreis verdient." Hamburger Abendblatt<br />

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Wie Rezensent Martin Z. Schröder feststellt, braucht es für Erich Maria Remarques "Im Westen nichts Neues" unbedingt einen jungen Sprecher, was jedoch das Problem mit sich bringe führen könne, dass es einem solchen an Souveranität und Ausdruckskraft fehlt. Bei August Diehl waren Schröders anfängliche Befürchtungen offensichtlich unbegründet, er kann gar nicht genug von seinen Sprecherqualitäten schwärmen. Nach Meinung des Rezensenten gelingt es ihm, die verschiedenen und fast im Widerspruch zueinander stehenden Aspekte des Buches, den "Charme der Jugend" und das "Elend der Vernichtung", in seine Stimme zu legen. Nach Einschätzung des Rezensenten ist es vor allem die "Wärme seiner Stimme", die den Zuhörer dazu bringt, sich gebannt eine Geschichte anzuhören, die er möglicherweise schon kennt.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 20.05.2006

DAS HÖRBUCH
Arglose Jugend
August Diehl liest Remarque: „Im Westen nichts Neues”
August Diehl war noch nicht dreißig Jahre alt, als er den langen Weg von mehr als sechs Stunden Lesung durch den Roman „Im Westen nichts Neues” von Erich Maria Remarque hinter sich brachte. Zweierlei verlangt dieser berühmte Roman: Erstens eine junge Stimme, denn er erzählt in Ich-Form das kurze Soldatenleben eines Jünglings, der gerade erst sein Kinderzimmer verlassen hat. Dazu gehört ein Ton von Arglosigkeit, die auf die Grauen des Krieges trifft. Dieser nervöse Reizzustand zieht sich durch das ganze Werk: Arglose Jugend und Grauen des Krieges. Zweitens erfordert das reine Sprechen mehr als das Spielen im Film oder auf der Bühne, denn andere Sinne als das Gehör werden im Hörbuch nicht angesprochen. Hier muss jede Darstellung einer Gefühlsregung durch den Ton vermittelt werden, und diese Leistung zu erbringen, bedarf es einer Souveränität, die vielen jüngeren Sprechern noch fehlt. Souveränität wird nicht zuletzt durch Erfahrung erworben.
Oft ärgern schon die ersten Silben einer jungen Stimme: unsauber, gefühllos und mit …


"Es ist ein in seiner Art vollendetes Buch: klar und einfach, dramatisch und anschaulich, rührend und erschütternd. Es ist ehrlich und trotzdem fragwürdig." Marcel Reich-Ranicki

"Diehl bringt das alles ergreifend hervor. Auch erschafft er eine starke Nähe durch die Wärme seiner Stimme, durch Sympathie und durch den jugendlichen Klang, so dass man den mit jedem Atemzug um sein Leben, um Frieden bittenden Helden bis ans Ende begleiten muss, selbst wenn man das Buch bereits gelesen und den Film gesehen hat."
Erich Maria Remarque, 1898 in Osnabrück geboren, besuchte das katholische Lehrerseminar. 1916 als Soldat eingezogen, wurde er nach dem Krieg zunächst Aushilfslehrer, später Gelegenheitsarbeiter, schließlich Redakteur in Hannover und Berlin. 1932 verließ Remarque Deutschland und lebte zunächst im Tessin/Schweiz. Seine Bücher "Im Westen nichts Neues" und "Der Weg zurück" wurden 1933 von den Nazis verbrannt, er selbst wurde 1938 ausgebürgert. Ab 1941 lebte Remarque offiziell in den Usa und erlangte 1947 die amerikanische Staatsbürgerschaft. 1970 starb er in seiner Wahlheimat Tessin.

Kundenbewertungen zu "Im Westen nichts Neues" von "Erich M. Remarque"

12 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.7 von 5 Sterne bei 12 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Lalapeja aus Münster am 27.09.2011 ***** sehr gut
Eine sehr eindrucksvolle und bewegende Geschichte über den 1. Weltkrieg und das Leben der Soldaten. Diese Schullektüre hatte mich keineswegs gelangweilt, sondern es war interessant zu lesen, wie sich das Leben des 19-jährigen Paul Bäumer ändert, als er in den Krieg zieht. Die Grausamkeit und bedrückende Situation an der Front wird sehr detailliert beschrieben und meiner Meinung nach, sollte man diesen Klassiker einfach mal gelesen haben.

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Bewertung von Jo, wir schaffen das aus Friedrichsdorf am 10.06.2011 ***** ausgezeichnet
Es um einen Soldaten der aus der ich-Perspektive das Leben an der Front, die Sehnsucht nach zuhause, den Umgang mit den Kameraden und die verschiedenen Bedürfnisse, beschreibt. Man bekommt durch das Lesen dieses Buches mit, wie wenig der Soldat von seinen wirklichen Gefühlen zeigen kann und wie sehr praktisch alle denken - gerade auch die Sanitäter und Ärzte. Außerdem gibt es eine Stelle an der sehr deutlich beschrieben wird, wie dreckig die Umstände noch dazu waren: Als es Nacht wurde überlegten sie sich ob sie ein wenig von dem winzigem Brot Rest, den sie noch hatten auf den Boden zu legen, um die Ratten fern zu halten oder ob sie sich lieber alles behalten sollten und dafür riskieren, dass ihnen die Ratten über das Gesicht laufen. Es gibt einen weiteren Teil, der die Zeit im Lazarett beschreibt. Ein Kamerad des ich- Erzählers stirbt schon auf dem Weg dorthin, durch Bombensplitter. Doch es gibt auch etwas, das mir in diesem Abschnitt ganz besonders gefallen hat: Im Sterbezimmer. An einem der Tage im Krankenhaus erlebt man mit wie der Peter dort hinein gebracht wird. Bevor er aber ganz verschwunden war gab es noch einen Moment in dem er sich heftig gewehrt und gerufen hatte, er käme wieder. Lange danach, alle dachten schon er sei tot, denn bis zu diesem Zeitpunkt war noch niemand lebendig aus dem Sterbezimmer zurückgekehrt, kam die Krankenschwerster und auf dem Wagen den sie schob lag Peter. Später im Buch wird der Urlaub erzählt, da wird noch einmal deutlich, dass es für Soldaten wirklich schwer ist ihre Gefühle in Worte auszudrücken. Danach geht es in Baracken. Doch bald muss er schon wieder an die Front. Das Ende ist schließlich auch die Erklärung des Titels: " Er fiel im Oktober 1918, an einem Tage, der so ruhig und still war an der ganzen Front, dass der Heeresberichtsich nur auf den einen Satz beschränkte, im Westen sei nichts neues zu melden."
Mir hat das Buch vor allem von der Art, wie es geschrieben war gefallen. Außerdem gab es so zu sagen ganz neben bei einen Einblick in das Leben eines Soldaten. Außerdem finde ich sehr gut, passen und auch irgendwie spannend, dass der Grund warum das Buch so heißt, wie es heißt, erst am Ende gesagt wird. Ich finde außerdem positiv, dass es nicht nur aus Trauer, Sterben und Krieg besteht, sondern eben auch ("schöne") interessante Momente beinhaltet. Ganz im Gegenteil würde ich sogar sagen, dass Waffen und Kämpfe sogar sehr zurück gestellt sind. Dafür wird eben sehr gut der Umgang unter den Soldaten und im Urlaub auch mit Familie und eventuell alten Bekannten beschrieben. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen, denn es ist sehr lesenswert.

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Bewertung von eduard aus Hannover am 22.09.2010 ***** sehr gut
Endlich was neues im Westen?

Für viele Menschen ist der Krieg ein heikles Thema, welches sie möglichst nicht ansprechen und umgehen wollen. Jedoch muss diese Thema angesprochen werden um aus den Fehlern damals zu lernen und um zu wissen, wie schlimm die Zeit damals war.
So tut Erich Remarque in seinem Buch „Im Westen nichts Neues“ mit welchem er probiert, den Menschen die Leiden und Grausamkeiten des Krieges nahezulegen.
Indem Buch geht es um den 19-jährigen Soldaten Paul Bäumer , welcher schon sehr früh mit seinen Freunden und Teilweise sogar mit seinen Lehrern an die Front geschickt wurde.
Früh merkt er , dass der Krieg ihn verändert hat und er sich nicht mehr in sein früheres Leben integrieren kann. Er kann sich nicht mehr an den einfachsten Dingen wie z.B. seinen Comicheften aus der Kindheit erfreuen. Dies und noch viel mehr musste er ablegen , um an der Front überleben zu können , denn wer da nachdenkt,ist schon Tot. Dort zählen nur noch die Animalischen Instinkte des Menschen. Zusammen mit seinen Freunden erlebt Paul viele Angriffe der Franzosen und gibt Neulingen Tipps die man braucht , um auf dem Feld und sogar in den eigenen schlecht versorgten Bunkern zu überleben..
Das Buch ist , genau wie die Sprache etwas älter und daher kommen manchmal etwas veraltete Begriffe vor, die man im heutigen Sprachgebrauch nicht mehr benutzt.
Trotzdem kann ich das Buch nur empfehlen .Trotz seiner altertümlichen Sprache und manchmal merkwürdigen Wortwahl ist dies ein spannendes Buch , welches über die Grausamkeit des Krieges aufklärt. Jedoch würde ich dieses Buch nur Jugendlichen und älteren empfehlen , da z.B. die Granatenangriffe aüßerst genau beschrieben werden und das Buch daher manchmal etwas heftig erscheint.

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Bewertung von _JEDI-G_ aus Hannover am 08.06.2010 ***** ausgezeichnet
Für dei meisten Menschen ist das Thema Krieg insbesondere 1. & 2. Weltkrieg sehr unangenehm. Jeder geht dem Thema am liebsten aus dem weg, doch eigentlich ist es sehr wichtig,dass man nicht nur weiß, dass es diese Kriege gab und wie es dazu kam, sondern wie es dn Menschen zu dieser Zeit erging. Dies schildert der Autor Remaque nicht nur sehr informativ , sondern auch packend und mitreißend. mit purer menschlichkeit in jedem Satz schreib Remaque einen Bericht über das Leben von Paul Bäumer, der mit neunzehn Jahren mit seinen Kameraden an die Front gegen die Franzosen geschickt wird. Hier beschreibt Remaque mit faszinierender Eindringlichkeit nicht nur wie geschickt Bäumer sich bei einem Gasangriff schützt, sondern auch auf welch gewitzte Weise er mit seinen Kameraden an mehr Verpflegung gelangt.
Schon früh nach den ersten Seiten des Buches bedrückt die Situation der Menschen den Leser sehr und ruft ihm dadurch unwiederruflich ins Gewissen. Insgesamt ist das Buch meiner Meinung nach sehr gelungen und jeder sollte es einmal gelesen haben. Da das Buch aber derartig die Gefühle aufweckt und an vielen Stellen sehr realitätsnah und brutal geschrieben ist, empfehle ich es nur Jugenlichen und Älteren.

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Bewertung von YX am 15.03.2007 ***** ausgezeichnet
Das beste Zeugniss des Ersten Weltkrieges,
ergreifend und spannend geschrieben. Es gibt Einblicke in das Leben der Soldaten und spiegelt ebenso ihr sinnloses leiden wieder. Als Lektüre sehr empfehlenswert.

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Bewertung von Jan Exner am 12.10.2006 ***** ausgezeichnet
Ein spitzen Buch, hat mir sehr gut gefallen. Hab es regelrecht verschlungen.

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Bewertung von N. Szöke aus Dresden am 31.01.2002 ***** ausgezeichnet
Dieses Buch habe ich in einem Zuge ausgelesen und war praktisch "mit im Krieg". Alles ist so klar, aber auch gefühlvoll beschrieben, einfach packend! Sehr zu empfehlen.

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Bewertung von Antje aus Frankfurt/oder am 22.01.2002 ***** ausgezeichnet
Faszinierend und erschreckend. Ich finde es angebracht, dass dieses Buch zur Pflichtlektüre in der Schule gehört.

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Bewertung von Rabea am 06.06.2001 ***** gut
Habe mir mehr darunter vorgestellt. Man hatte mir das Buch empfohlen, aber ich hatte Mühe, es überhaupt auszulesen...

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Bewertung von Patrick aus Langenfeld am 28.11.2000 ***** ausgezeichnet
Ein Buch, das man immer wieder gerne liest. Ich finde gut, dass hier die schrecklichen Seiten des Krieges sehr gut beschrieben werden und man einen Einblick in den harten Kampf der Soldaten erhält.

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