Haus der Geister - Moore, Christopher G.

Christopher G. Moore 

Haus der Geister

Aus d. Engl. v. Götz Burghardt
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Haus der Geister

Vincent Calvino stammt eigentlich aus Brooklyn. Er war ein Anwalt auf dem steilen Weg nach oben, bis er sich mit den falschen Leuten anlegte. Deswegen ist er jetzt Privatdetektiv in Bangkok. Zusammen mit seinem thailändischen Freund Pratt, dem hohen Polizeibeamten, mischt er Bangkoks Unter-, Ober- und Halbwelten auf. Nicht immer zur Freude derjenigen, die in Südostasien die ganz großen Räder zwischen Hongkong, Tokio und Phnom Phen drehen.»Haus der Geister« ist Calvinos erster Auftritt und zeigt schon alle Vorzüge der Serie. Diese Thriller um Geld, Gier, Liebe und Big Business basieren auf prächtigen und genauen Schilderungen des gesamten südostasiatischen Raums. Calvino und der Shakespeare zitierende und Saxophon spielende Pratt sind ein smartes literarisches Duo, das von lakonischen Dialogen lebt.


Produktinformation

  • Verlag: Unionsverlag
  • 2009
  • 3. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 313 S.
  • Seitenzahl: 320
  • UT Nr.168
  • Deutsch
  • Abmessung: 189mm x 126mm x 22mm
  • Gewicht: 305g
  • ISBN-13: 9783293201682
  • ISBN-10: 3293201687
  • Best.Nr.: 08668114
"Moores Bangkok-Krimi ist dermaßen intensiv, dass der Leser in die thailändische Hauptstadt förmlich eintaucht und sie ihn gefangen nimmt." (Lars Schafft, Krimi-couch.de)

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Robert Brack bespricht dieses Buch zusammen mit fünf weiteren Büchern aus der neuen "Metro"-Krimireihe des Unionverlags: "Donna und der Fettsack" von Helen Zahavi, "Socrates in Watts" von Walter Mosley, "Weißer Himmel, schwarzes Eis" von Stan Jones, "Total Cheops" von Jean-Claude Izzo und "Temutma" von Rebecca Bradley und Stewart Sloan. Dabei geht er allerdings kaum auf die einzelnen Bücher ein, sondern schildert vor allem - und mit Sympathie für das Projekt - die Konzeption der Reihe: Der Unionverlag will hier die großen (und manchmal auch ganz kleine) Metropolen der Welt durch die Bücher seiner Krimireihe porträtieren. Was Brack dabei besonders gefällt, ist, dass der Verlag dabei schon aus Kostengründen nicht auf die Stars der Krimigenres zurückgreifen kann. Brack freut sich also, dass die Reihe in mehrerer Hinsicht Entdeckungen bereit hält, einerseits geographisch und andererseits literarisch. Zu "Haus der Geister" bemerkt Brack, dass gleich zwei Metropolen eine Rolle spielen: New York und Bangkok.

© Perlentaucher Medien GmbH

kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Das magische Wort "Geister" lautet auf Thai wie die anständige Umschreibung englischer Kinder für pissen: pee. Darauf macht uns der gebürtige Kanadier Christopher G. Moore bereits früh aufmerksam. Moore, früher Juraprofessor, lebt heute als freier Autor in Bangkok. Sein "Held" Vincent Calvino ist ein herunter gekommener Privatdetektiv in eben dieser Stadt und mal wieder auf der Suche nach einem Mörder. Die Suche führt quer durch die Milieuschichten Bangkoks hin zu Teakholz-Schmugglern größeren Formats. Moores Mileustudien sind sehr eindringlich, kurzweilig ist sein Schreibstil. Dass in einem Krimi das letzte Kapitel Handlungsstränge zusammen führen muss, nachdem der Fall bereits geklärt ist, das wiederum ist ärgerlich. (jw)
Christopher G. Moore, der sein Alter mit 83,5 Reisejahren angibt, war in seinem früheren Leben Juraprofessor, dann Theaterautor. Später wurde er, was er bis heute geblieben ist, Romancier. In Bangkok etablierte sich der gebürtige Kanadier, der in Oxford studiert hat, als 'Kultautor'. Zunächst in Bangkok selbst, dann mit Hilfe des Internets im Global Village. Es war nur eine Frage der Zeit, bis Hollywood aufmerksam wurde und Calvino-Stoffe einkaufte. Wenn Christopher G. Moore gerade mal nicht in Bangkok ist, dann ist er sicher in Manila, Oxford, Berlin oder Los Angeles anzutreffen. Sein Lebensgefühl umschrieb er in einem Statement zu seiner Verlagssituation: 'Meine Leser gehören zu einer globalen Vorhut, für die es nicht entscheidend ist, wo sie leben. Ich bin ein kanadischer Schriftsteller, der in Bangkok lebt. Mein aus Thailand stammender Agent in Paris wird von einem deutschen Agenten in Wien vertreten, der die Rechte an einen Verlag in Zürich verkaufte, dessen Herausgeber in Berlin sitzt.'

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Kundenbewertungen zu "Haus der Geister" von "Christopher G. Moore"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 2.5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen **** gut)
***** ausgezeichnet
***** sehr gut
 
(1)
***** gut
***** weniger gut
***** schlecht
 
(1)
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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 06.01.2012 ***** sehr gut
Kurzbeschreibung:
Vincent Calvino stammt eigentlich aus Brooklyn. Er war ein Anwalt auf dem steilen Weg nach oben, bis er sich mit den falschen Leuten anlegte. Deswegen ist er jetzt Privatdetektiv in Bangkok. Zusammen mit seinem thailändischen Freund Pratt, dem hohen Polizeibeamten, mischt er Bangkoks Unter-, Ober- und Halbwelten auf. Nicht immer zur Freude derjenigen, die in Südostasien die ganz grossen Räder zwischen Hongkong, Tokio und Phnom Phen drehen.

Ich bin zufällig auf diesen Krimi gestoßen und bin fasziniert davon. Man taucht ein in das Leben in Bangkok, das sich zum Teil gravierend vom europäischen unterscheidet, manchmal aber auch identisch ist. Es baut sich Spannung auf, die bis zum Schluss gehalten wird. Auch das Privatleben der Hauptfigut´ren ist nicht uninterressant und ich bin schon gespannt, wie es weitergeht.

Reihenfolge der Vincent Calvino Reihe:

1. Haus der Geister

2. Asia Hand (noch nicht auf deutsch erschienen)

3. Stunde null in Phnom Penh

4. Comfort Zone(noch nicht auf deutsch erschienen)
5. The Big Weird(noch nicht auf deutsch erschienen)

6.Nana Plaza

7.Minor Wife (noch nicht auf deutsch erschienen)
8.Pattaya 24/7 (noch nicht auf deutsch erschienen)

9. Der Untreue-Index

10.Paying Back Jack (noch nicht auf deutsch erschienen)
11. The Corruptionist (noch nicht auf deutsch erschienen)
12. Nine gold bullets (noch nicht auf deutsch erschienen)

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Bewertung von P.Krausse aus Köln am 06.02.2001 ***** schlecht
Dieses Buch lebt von Vorurteilen, so dass keine Stimmung aufkommen kann. Schade ums Geld.

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