Als Andrej Sokolow 1940 an die Front muss, hat seine Frau bereits
eine Vorahnung: Sie werden sich nicht wiedersehen. Andrej gerät in
Gefangenschaft und muss in Deutschland unter menschenverachtenden
Bedingungen Zwangsarbeit leisten. Seinen Humor und seine
Standfestigkeit verliert er auch in diesen Jahren nicht: Als er vom
geplanten Verrat eines Mitgefangenen erfährt, übt er Rache. Als ihm
wegen Fluchtversuchen und Meuterei der Tod sicher ist, lässt ihn
der Lagerkommandant wegen seines mutigen und gewitzten Auftretens
laufen. Schließlich gelingt ihm doch noch die Flucht. Wieder auf
russischer Seite erhält er die Schreckensnachricht: Bei einem
Bombenangriff wurden seine Frau und seine Kinder getötet. Andrej
hat jeden Antrieb verloren. Nach Kriegsende zieht er zu Freunden,
schlägt sich durchs Leben, trinkt. Bis er eines Tages auf Wanja
trifft . . . Michail Scholochow erzählt das Unfassbare: leise,
unaufdringlich und ergreifend. Eine wahre Meistererzählung, ergänzt
mit einem Vorwort von Willi Beitz
Ausstattung/Bilder: 2009. 109 S. m. Illustr. v. Horst Hussel.
Seitenzahl: 112
Deutsch
Abmessung: 189mm x 125mm x 15mm
Gewicht: 189g
ISBN-13: 9783940111586
ISBN-10: 3940111589
Best.Nr.: 25711132
Michail Scholochow (1905 - 1984) begann 1923 seine literarische Karriere mit Erzählungen aus dem Kosakenleben. "Der stille Don", erschienen 1928 - 1940, machte ihn zu einem der populärsten russischen Schriftsteller. 1965 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.
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