Die Wildrose / Rosentrilogie Bd.3 - Donnelly, Jennifer

Jennifer Donnelly 

Die Wildrose / Rosentrilogie Bd.3

Roman. Deutsche Erstausgabe

Übersetzung: Felenda, Angelika
Broschiertes Buch
 
8 Kundenbewertungen
**** ausgezeichnet
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Die Wildrose / Rosentrilogie Bd.3

Die Herzen von Willa Alden und Seamus Finnegan schlagen für die Gipfel der Welt - und füreinander. Doch auf einer schicksalhaften Bergtour erleidet Willa einen Unfall und ist fortan für ihr Leben körperlich gezeichnet. Voller Vorwürfe wendet sie sich von Seamus ab - die Trennung bricht ihm das Herz. Jahre später kreuzen sich ihre Wege ein zweites Mal, und ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt ...


Produktinformation

  • Verlag: Piper
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 748 S. m. Vign.
  • Seitenzahl: 752
  • Serie Piper Bd.30038
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 121mm x 45mm
  • Gewicht: 530g
  • ISBN-13: 9783492300384
  • ISBN-10: 3492300383
  • Best.Nr.: 34515426
"Ein packender Roman vor einer authentischen Kulisse.", Schweizer Familie, 12.07.2012
Jennifer Donnelly wuchs im Staat New York auf. Ihr erster Roman »Die Teerose« begeisterte allein in Deutschland über vierhunderttausend Leserinnen. Nach »Das Licht des Nordens«, das vielfach preisgekrönt und zu einem der bestverkauften Jugendbücher Englands wurde, legte sie mit »Die Winterrose« ihren zweiten großen Roman vor. Ihr folgender Roman »Das Blut der Lilie« erntete bei Presse und Lesern großen Beifall. Mit »Die Wildrose« wird nun ihre erfolgreiche Rosentrilogie abgeschlossen. Jennifer Donnelly, deren Familie aus Schottland stammt, lebt mit ihrem Mann und Sohn in Brooklyn.

Kundenbewertungen zu "Die Wildrose / Rosentrilogie Bd.3" von "Jennifer Donnelly"

8 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.5 von 5 Sterne bei 8 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von Karo adores... [http://karoadores.blogspot.com] aus Berlin am 02.08.2012 ***** gut
Seamie Finnigan und Willa Alden sind wie füreinander geschaffen: Beide werden sie von einer unbezwingbaren Abenteuerlust getrieben, die sie auf den Bergen der Welt zusammen ausleben. Doch als Willa einen furchtbaren Unfall auf dem Kilimandscharo hat und ein Bein verliert, braucht sie jemanden, dem sie die Schuld daran geben kann - Seamie. Willa flüchtet in die Berge Tibets, und Seamie macht sich zu anderen Abenteuern an den Nordpol auf. Als sich die beiden jedoch Jahre später wieder über den Weg laufen, ist ihre Liebe füreinander größer denn je, nur dass inzwischen einiges passiert ist...

Auch ich lese manchmal gern den ein oder anderen Frauenschmöker, ab und zu ist das ganz nett zum Abschalten. Da Die Teerose, der erste Teil dieser Trilogie, zu einem meiner Lieblingsbücher gehört, war für mich Die Wildrose als Abschluss der Trilogie ein Muss.
Insgesamt haben sich meine Erwartungen voll erfüllt. Ich habe einen sehr unterhaltsamen historischen Roman mit vielen Verstrickungen, Dramen, sehr viel Herzschmerz und einigem zeitgenössischen Hintergrund bekommen.

Wie auch schon im zweiten Teil Die Winterrose trifft man hier altbekannte Gesichter wieder. Fiona, Joe, Sid, India, all die Hauptpersonen aus den ersten beiden Teilen haben auch hier wieder einige wichtige Rollen zu erfüllen. Dieses Wiedersehen macht Spaß und lässt einen gern zurückdenken an die Vorgänger der Wildrose. Allerdings war ich dieses Mal nicht ganz sicher, wer nun wirklich die Hauptperson war. Natürlich geht es sehr viel um Seamie, den jüngsten Bruder von Fiona, den wir schon im ersten Teil kennenlernten, und seine große Liebe Willa. Aber es treten neben diesen und den schon genannten noch so viele andere Personen auf, die einen großen Stellenwert haben, dass man leider nicht lange genug bei einer Person verweilen kann. Zudem sind die Schicksale all dieser Personen auf die ein oder andere Weise miteinander verbunden, so dass es irgendwann ein bisschen ... naja, unauthentisch wird. Was ich aber gut fand: Man verliert trotzdem nie den Überblick, trotz der vielen Personen und Verstrickungen. Insgesamt hätte ich mir aber einen größeren Fokus auf eine oder zwei spezielle Figuren gewünscht.

Um gleich bei der Kritik zu bleiben: Der Plot war mir stellenweise viel zu politisch. Es geht um den Ausbruch des ersten Weltkriegs, um Spione und Marineoffiziere, um Wahlkampf und Premierminister. Das passt so gar nicht zur Ausgangssituation des Buches, in dem es mehr um Abenteuer und Entdeckungsreisen geht, was mir sehr viel mehr gefallen hätte, daher war ich, was das angeht, etwas enttäuscht. Ich hätte so gerne über Besteigungen des Mount Everest oder Safaris durch die Steppen Afrikas gelesen, stattdessen ging es um deutsche U-Boote oder den Befreiungskrieg Arabiens. Nun ja. Dazu kommt die große Schwäche Jennifer Donnellys, die sich schon in den ersten beiden Teilen angedeutet hat, aber hier nochmal zu Hochtouren auflief: Die dramatischen Begebenheiten im Buch werden irgendwann seeehr unglaubwürdig. Es sterben Personen, gelten als verschollen, dann tauchen sie wieder auf, sie werden überfallen, eingesperrt, verprügelt und im letzten Moment gerettet, und so weiter und so fort. Ein bisschen musste ich zwischendurch die Augen verdrehen, wenn es mal wieder besonders dramatisch wurde.

Trotzdem kann ich es nicht anders sagen, ich habe auch dieses Buch wieder sehr gern gelesen, besonders auch das letzte Drittel. Allen Schwächen zum Trotz kann Jennifer Donnelly wunderbar erzählen und damit unterhalten, und ihre Figuren wachsen einem rasend schnell ans Herz. Somit verlasse ich Jennifer Donnellys Rosen-Trilogie doch mit einem guten Gefühl, und werde sicherlich eines Tages nochmal zurückkehren nach Whitechapel in London.

Ein Wiedersehen mit alten Freunden unterhält trotz einiger Schwächen im Plot und schließt die Rosen-Trilogie würdig ab. Fans historischer Frauenromane kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten!

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Bewertung von Sonja aus Hannover am 29.07.2012 ***** ausgezeichnet
INHALT:
Die Helden des 3. Teils der Rosen-Romane von Jennifer Donnelly sind diesmal Willa und Seamus (Seamie). Beide sind uns schon aus dem Vorband bzw. Vorbänden bekannt. Willa und Seamie verbindet die Leidenschaft des Kletterns durch einen Unfall werden die beiden entzweit und durch die Vorboten des 1. Weltkrieges...ach, ich verrate nichts....

FAZIT:
Das Buch hat ein interessantes Liebespaar als Hauptprotagonisten. Willa lebt nach dem Motto höher, schneller, weiter und Seamie hat die ungesunde Unruhe eines Forschers und Entdecker. Durch diese Unruhe sich selbst zu übertreffen, geraten beide zum Teil gemeinsam und zum Teil allein in lebensgefährliche Situationen, die kaum zu bewältigen sind. Es scheint, als ob sie dies für immer oder immer wieder entzweit werden. Doch der Autorin gelingt es wahrlich meisterlich die Schicksalsfäden dieser Hauptpersonen UND der liebgewonnenen Personen der Vorbände miteinander zu verweben.

(An manchen Stellen habe ich mich gefragt, ob die Autorin eine riesige Pinnwand mit Post It's und Pfeilen besitzt, weil sich alles über 1000 Ecken wieder zusammenfindet etc.)

Als geschichtlicher Hintergrund ist in diesem Band die Vorboten des 1. Weltkrieges, Spionage, der 1. Weltkrieg, Lawrence von Arabien, die Einführung des Frauenwahlrechts in England und die Problematik von Kriegstraumata in der Medizin und Gesellschaft gewählt worden. Ich fand besonders die Passagen um Lawrence von Arabien total spannend. Vor meinem Auge hatte ich ständig den Klassiker mit Peter O'Toole und Omar Sharif. Gleichzeitig musste ich auch an den Film "Der englische Patient" denken, obwohl der im 2. Weltkrieg spielt.

Als feststand, dass ich diesen Band 3 bei vorablesen.de gewonnen habe. (Danke nochmals.) Habe ich mir schnell Band 1 und 2 besorgt und mal soeben vorweg gelesen. (Beide Vorbände haben über 700 Seiten. - Daher die etwas verspätete Angabe der Rezension. 3 Wochen waren dann doch etwas knapp.)
Dieses Buch kann durchaus allein gelesen werden. Allerdings bin ich der Auffassung, um die Familiengeschichte von Seamie und die politischen und gesellschaftlichen Verwicklungen besser verstehen zu können, müssen alle Bände gelesen werden. Ich kann jedem nur die komplette Rosen-Reihe ans Herz legen und vergebe die volle Punktzahl!

01) Die Teerose
02) Die Winterrose
03) Die Wildrose

http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2012/05/jennifer-donnelly-die-wildrose-von.html

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Bewertung von Nina am 12.06.2012 ***** sehr gut
Achtung, diese Rezension enthält Spoiler!



Dieser Roman behandelt eine Fülle von Themen.

"Die Wildrose" ist ein dicker Schmöker, an dem ich relativ lange gelesen habe. Ein Buch, das man nicht eben ruckzuck 'runterlesen kann.
Die Handlung ist um die Zeit des Ersten Weltkrieges (1914 - 1918) und danach angesiedelt. Es gibt alternierende Schauplätze - GB, den Himalaya, die Wüste. Diese Aspekte gefielen mir recht gut, und auch die durchaus angenehmen Nebenfiguren - Sid, Fiona, Eddie, und wie sie alle heissen. Es handelt sich formal gesehen um eine Trilogie ( der vorliegende Band kennzeichnet dabei den Abschluss der Saga). Und hier kommen wir zu einem Problem - die Autorin muss alle Handlungsfäden zusammenführen, was dazu führt, das jedes Kapitel (oder fast jedes) ein anderes setting behandelt.
Diese ständigen Wechsel behindern den Lesefluss etwas. Ich finde, dass die Sprache, welche den Figuren in den Mund gelegt wird, für den beschriebenen Zeitraum fast "zu modern" ist, und der heutigen Sprache sehr ähnelt. Ein verbreitetes Problem bei historisierenden Romanen. Wer sich für Geschichte interessiert, bekommt im Roman zwar einen Einblick, aber keine scharfsinnige Analyse geboten. Allgemeinplätze werden wiedergegeben (Das Attentat von Sarajevo sei zwar der Auslöser, nicht aber der eigentliche Anlass des WK I gewesen, die Interessen des dt. Kaisers, Wettrüsten und Hurrapatriotismus).
Der Roman wird erst im letzten Drittel richtig spannend und temporeich, was auch daran liegen mag, dass jeder Handlungsstrang für sich Material für einen Roman liefern würde.
Zum Inhalt: Es geht um das Liebespaar Seamie und Willa, die nicht miteinander und nicht ohne einander sein können.
Sie sind passionierte Bergsteiger. Willa verlor nach einem Absturz ihr Bein und beendete daraufhin die Beziehung zu Seamie.
Willas Handicap wirkt dabei nicht glaubwürdig, die Autorin vergisst es zuweilen selbst - Willa "schoss nach vorn wie ein Rennpferd aus seiner Box", Willa " reist mit 2 grossen Koffern" und "rennt".
Leider gelingt es der Autorin auch nicht, die Gefühle und Gedanken der Figuren glaubhaft zu vermitteln, sodass die amour fou dem Leser zwar beschrieben, nicht aber plausibel gemacht wird. Willa leidet zwar so sehr, dass sie zur Opium - und Morphiumsüchtigen wird, aber dies wirkt leider eher wie ein Klischee.
Meine Fragestellung für die Lektüre des Romans lautete: Gelingt es der Autorin, die Beziehungskrise und Willas Handicap glaubhaft zu erörtern?
Leider nein. Stellenweise schrammt der Roman sogar haarscharf an der Trivialliteratur vorbei.
Ein weiteres Manko besteht darin, dass Probleme und Konflikte im Roman keinen Raum für eine wahre Entwicklung erhalten. Alles löst sich sogleich in Wohlgefallen auf. Ein traumatisierter Soldat ? Sofort mit einem scheuen Pferd geheilt! Die Figuren sind dabei fast stereotyp gezeichnet - entweder Schurken durch und durch wie der Gangsterboss Billy Madden, oder edelmütig und heldenhaft wie der Beau Seamie. Die Nebenfigur Katie ist ein wahres Superweib - sie studiert, engagiert sich politisch und gibt gar ihre eigene Zeitung heraus.
Dazu passt auch, dass Jennie von der engagierten Lehrerin zur unsicheren Frau wird, die für die Liebe ihres Mannes Seamie alles tut und gegen Ende "praktischerweise " das Zeitliche segnet.
Willa ist selbstredend eine Superfrau, auch als Einbeinige, und wird zur Retterin von Lawrence von Arabien. Da wäre weniger mehr gewesen.
Die Handlung ist teils recht vorhersehbar

Viele Elemente wirken leider oberflächlich und konstruiert, mit ein wenig mehr Tiefgang hätte es ein fantastischer Roman sein können.

Trotz dieser Schwächen ist "Die Wildrose" kein schlechter Roman, denn der Leser wird gut unterhalten.

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Bewertung von leserattebremen aus Bremen am 03.06.2012 ***** ausgezeichnet
Seamus Finnegan und Willa Alden sind endlich zurück! Die Figuren von Jennifer Donnelly die man schon aus „Die Teerose“ und „Die Winterrose“ kennt, rücken in diesem Buch in den Mittelpunkt der Geschichte. Willa lebt nach ihrem furchtbaren Kletterunfall im Himalaya und bewegt sich zwischen Tibet und Nepal. Seamus ist zurück von Expeditionen zum Südpol und lässt sich in London nieder. Für die beiden scheint es keine Hoffnung zu geben, dass sie doch noch zusammenfinden, doch der Zweite Weltkrieg bringt alles durcheinander und lässt sie immer wieder ihre Wege kreuzen.
Auch dieser Roman der Rosen-Trilogie von Jennifer Donnelly packt einen von der ersten Seite, ihr Schreibstil ist so bildhaft und anschaulich, dass die Figuren im Kopf des Lesers fast Wirklichkeit zu werden scheinen. Zwar bewegt sich die Handlung immer an einem schmalen Grad zum Kitsch, schafft es aber auf angenehme Weise, soweit realistisch zu bleiben, dass es einen beim Lesen nicht stört. Die Figuren sind so angelegt, dass sie noch Überraschungen bergen und die Geschichte nicht von Anfang an vorhersehbar ist. Dies ist einer der Gründe, warum einem die über 700 Seiten an keiner Stelle zuviel vorkommen. Im Gegenteil, als ich das Buch geschlossen hatte, war ich traurig, dass die Geschichten rund um Fiona, India und Willa nun beendet sind, nach drei umfangreichen Bänden.
Ich hoffe sehr, dass Jennifer Donnelly ihre Leser bald mit neuen Charakteren und Geschichten in ihre Welt entführt, die Rosen-Trilogie hat mich mit allen drei Bänden begeistert!

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Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 27.05.2012 ***** ausgezeichnet
Seamus Finnegan versucht sein Leben irgendwie zu meistern. Seit er seine große Liebe Willa Alden in Afrika bei einem tragischen Unfall verlor, ist nichts mehr, wie es sein sollte. Er leidet sehr unter der Trennung. Aber auch Wille leidet. Weder Alkohol, noch Drogen können den Verlust ihres Beines und den daraus resultierenden Schmerz in ihr lindern. Als sich die beiden nach Jahren bei der Beerdiung von Willas Vater wiedersehen, flammt die alte Leidenschaft ungebrochen in ihnen wieder auf. Doch Seamus ist verheiratet und eine Beziehung zu Willa somit undenkbar. Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges trennen sich ihre Wege. Hat ihre Liebe noch eine zweite Chance?

Das Cover zeigt eine Frau in einem wundervollen Kleid von hinten, die eine Rose hält. Ich finde es sinnlich und wunderschön, passend zu Buch und Inhalt. Leider fehlt mir in diesem Bild die Kraft, die diesem Buch zu eigen ist. Ich hätte mir eine wesentlich stärker Umsetzung gewünscht.

Jennifer Donnelly erschafft für ihre Leser eine unglaublich kraftvolle, schöne und lebendige Szenerie, in die man sich sofort fallen lassen kann. Man wird mitgerissen von den Ereignissen, die verblüffend real und glaubwürdig geschildert werden. Dies liegt daran, dass die Autorin reale geschichtliche Ereignisse wie den Ersten Weltkrieg und Lawrence von Arabien in die Handlung ihres Buch mit einfließen lässt. Sie schildert die berührende Geschichte von Seamus Finnegan und seiner Geliebten Willa Alden authentisch und bettet sie in den historischen Hintergrund gekonnt ein.

Die Landschaften des Mount Everests, die Gassen Londons und die Weite der Wüste von Arabien lässt Jennifer Donnelly vor den Augen ihrer Leser bildlich und urgewaltig erscheinen. Ich konnte mich problemlos an diese Orte begeben und mit den Protagonisten leiden, lachen und Abenteuer erleben.

Seamus Finnegan und Willa Alden sind die Protagonisten dieses wunderschönen Werkes. Unterschiedlich und lebendig werden sie von der Autorin geschildert und ich konnte jeder Zeit ihre Handlungen nachvollziehen und mich in sie hinein versetzen. Mir zerriss es fast das Herz, diese beiden bezaubernden, kraftvollen Menschn so leiden zu sehen und fand ihre Kraft einfach bewundernswert.

Aber auch die Nebencharaktere sind einmalig dargestellt worden. Dunkel und bedrohlich auf der einen, herzensgut und freundlich auf der anderen Seite. Trotz der Vielzahl der Charaktere verlor ich nie den Überblick und konnte den Sprüngen in der Geschichte folgen, da die Autorin ihre Leser langsam an sie heranführt und nach und nach vertieft.

Mein Fazit: Ein grandioses Werk von einer bemerkenswerten Schriftstellerin! Ich bin sehr dankbar, dass ich es lesen durft!

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Bewertung von Tialda von bibliofeles.de aus Saarland am 22.05.2012 ***** sehr gut
Rezension:

Von der Jennifer Donnellys Rosentrilogie hatte ich schon einiges gehört, nur Gutes im übrigen, aber trotzdem hatte ich nicht das Bedürfnis die Reihe, die mit “Die Teerose” beginnt und sich mit “Die Winterrose” fortsetzt, zu lesen. Letztendlich habe ich den dritten Band, “Die Wildrose”, gewonnen und wurde positiv überrascht.

Am erfreulichsten war für mich wohl, dass ich, obwohl es sich um den letzten Band handelt, keine Probleme hatte, mich gleich in der Geschichte zurechtzufinden und wohlzufühlen. Ab und zu wird etwas aus der Vergangenheit erwähnt – dies hat aber auf den Verlauf der Geschichte um Willa und Seamus, der von allen nur Seamie genannt wird, keinen Einfluss und dient lediglich als Nebeninformation.

Das Buch ist in drei Teile plus Prolog und Epilog aufgespalten und innerhalb dieser drei Teile in insgesamt 122 Kapitel, was den Leser bei den rund 750 Seiten und Szenen an verschiedensten Plätzen auf der Welt – England, Afrika, Arabien – den Überblick behalten lässt.

Ich habe selten einen Roman gelesen, der so viele Themen umfasste und auch noch interessant und spannend geschrieben war – meiner Meinung nach eine kleine Meisterleistung der Autorin. Eigentlich wurde das komplette frühe 20. Jahrhundert grob umrissen. Der erste Weltkrieg, der Kampf der starken Frauen um Gleichberechtigung, und die Politik und Intrigen hinter diesen beiden Themen, gesellschaftliche Aspekte, das Gesundheitswesen und trotz allem kommt die zwischenmenschliche Geschichte zwischen Seamie und Willa nicht zu kurz.

Als Leser fiebert man unweigerlich mit. Es gibt sehr viele unerwartete Wendungen – man wird hin- und hergerissen, als würde man bei einem starken Sturm im Ozean treiben und soviel sei verraten: Leser, die auf Happy Ends stehen, kommen voll und ganz auf ihre Kosten.

Fazit:

Eine dramatische Liebesgeschichte vor der aufregenden Kulisse des frühen 20. Jahrhunderts.

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Bewertung von Die-Rezensentin aus Frechen am 09.05.2012 ***** ausgezeichnet
Lang ersehnt und nicht enttäuscht worden !!!

Endlich ist er da...Der Abschluß der Rosen-Trilogie..

Man muß aber die übrigen Teile nicht unbedingt gelesen haben, denn gleich zu Beginn des Buches gibt es immer mal wieder Rückblicke und so weiß man, was in der Vergangenheit passiert ist.
Allerdings wäre es ein großer Fehler, wenn man die anderen Bände nicht lesen würde. Da verpaßt man wirklich zwei richtig schöne Bücher.
Im Grunde jedoch ist es ein abgeschlossener Roman mit einer eigenen Geschichte.

In "Die Wildrose" geht es um Seamus Finnegan, den Bruder Fionas und seine große Liebe Willa.

Seamus Finnegan und Willa Alden sind ein Paar; gemeinsam erforschen und erklettern sie die höchsten Berge. Doch durch einen tragischen Unfall verliert Willa ein Bein; die Schuld daran gibt sie Seamus und verschwindet aus seinem Leben.
Lange kann Seamus die Trennung nicht überwinden, aber genau in dem Moment, als er eine andere Frau heiratet, taucht Willa wieder auf.

Und alle Gefühle, die so lange verdrängt wurden, sind auf einen Schlag wieder da.
Doch für eine gemeinsame Zukunft scheint es inzwischen zu spät zu sein...

Das Buch handelt aber nicht nur von der Liebesgeschichte der beiden, sondern hat verschiedene Handlungstränge; es gibt ein Wiedersehen mit Sid und India, den beiden Hauptpersonen aus "Die Winterrose" und natürlich mit Fiona und Joe aus "Die Teerose".

Es geht um Mord und Spionage im ersten Weltkrieg und es tobt ein heißer Kampf um das Wahlrecht der Frauen.
Tom Lawrence, ein enger Freund Willas, erobert Arabien und wird weltweit berühmt als "Lawrence von Arabien".
Der geschichtliche Hintergrund hat mir sehr gut gefallen, denn zu Beginn des Krieges war doch einiges los.

Diese Handlungsstränge laufen eigentlich nebenher und sind doch alle miteinander verbunden.

Ich habe mich so lange auf dieses Buch gefreut und bin nicht enttäuscht worden.

Jennifer Donnelly hat einen wunderbaren Schreibstil, man gewinnt nach wenigen Seiten schon den Eindruck, als kenne man die Protagonisten bereits ewig.
Ich habe mich schnell eingelesen in die verschiedenen Handlungen und das Buch nur ungern aus der Hand gelegt.
Mit über 740 Seiten ist es ein schöner dicker, gefühlvoll und trotzdem spannend geschriebener Schmöker, und ich finde es sehr schade, dass es das letzte Buch der Trilogie ist.

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Bewertung von Lanara am 09.05.2012 ***** ausgezeichnet
Zum Inhalt: Seamus und Willa kennen sich seit ihrer Kindheit, wachsen zusammen auf, stacheln sich in ihrer Abenteuerlust immer gegenseitig an und werden zum Liebespaar. Doch bei einer Klettertour passiert ein tragisches Unglück, das Willa nur durch die Amputation ihres Beines überlebt. Willa gibt Seamie die Schuld – immerhin musste er diese Entscheidung treffen, um ihr Leben zu retten – und verlässt ihn. Er leidet unter der Trennung, ist Willa doch seine einzige große Liebe. Und auch sie ist unglücklich und bereut ihre Entscheidung. Keiner der beiden wagt den ersten Schritt des Wiedersehens. Dies geschieht Jahre später bei der Beerdigung von Willas Vater. Seamus ist inzwischen verheiratet und glaubt, in Jennie eine neue Liebe gefunden zu haben – doch die Liebe zu Willa flammt wieder auf.

Zum Buch: Ich habe die Vorgängerbände zu „Die Wildrose“ vor einigen Jahren gelesen und mich nicht mehr an alle Begebenheiten erinnern können. Doch dies hat dem Lesespaß keinerlei Abbruch getan (und ein paar Erinnerungen kamen beim Lesen doch zurück). In gewohnter Manier hat Jennifer Donnelly die Menschen, Lieben und Leiden um die Familien Bristow und Finnegan wieder aufgenommen und eine wunderschöne Familiensaga weitergehen lassen.

Personen und Orte sind anschaulich und lebendig beschrieben, man kann mit allen Protagonisten mitfiebern und mitleiden. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen und sehr gefühlvoll, ohne kitschig zu werden. Außerdem schafft sie es, eine Liebesgeschichte so mit politischen Themen, den Kriegswirren und Spionage zu verweben, dass man auf keiner Seite gelangweilt wird. Auch die Ortswechsel und damit beschriebenen unterschiedlichen Szenerien haben das Ganze aufgelockert.

Das Einzige, was mir ein klein wenig zu viel war, waren die immer wieder neuen Wendungen bei Willa und Seamus.

Fazit: Ein gelungener Abschluss der Rosen-Trilogie! Ich habe das Buch leider durch Zeitmangel wesentlich weniger schnell lesen können, als ich eigentlich gewollt habe – das „aus der Hand legen“ fiel mir schwer. Definitiv ein Buch zum Weiterempfehlen und zum nochmal lesen.

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