Ein Baracken- und Glasscherbenviertel in Islands Hauptstadt
Reykjavík. Wilde Säufer, verarmte Bauernsöhne, angejahrte Nutten
bestimmen das Bild. Dicht unter dem Polarkreis treibt die Anarchie
üppige Blüten. Statt Selbstmitleid und Resignation herrschen jedoch
trotzige Ironie, brutale Lebensfreude und bedenkenslose Liebe.
Statt der Edda glauben die Akteure lieber an Elvis Presley. Echte
Helden sind diese Verlierer, und ihr Slum ist zugleich eine
Goldgrube, in der eine seltsame Aufbruchsstimmung herrscht.
"Die Teufelsinsel" bescherte Einar Kárason national und
international den Durchbruch, der Roman wurde erfolgreich
verfilmt.
"Wie einen Geysir lässt Einar Kárason seine burlesken Geschichten aus dem Leben einer isländischen Großfamilie sprudeln." Der Spiegel
"Vital, amoralisch und verteufelt human!"
"Wie einen Geysir lässt Einar Kárason seine burlesken Geschichten aus dem Leben einer isländischen Großfamilie sprudeln."
Einar Kárason, geboren 1955, ist einer der wichtigsten Autoren der skandinavischen Gegenwart. Berühmt wurde er durch seine Trilogie „Die Teufelsinsel“, „Die Goldinsel“ sowie „Das Gelobte Land“. Sein Roman „Sturmerprobt“ stand auf der Shortlist des Nordischen sowie des Isländischen Literaturpreises. Für "Versöhnung und Groll" erhielt er den Isländischen Literaturpreis. Kárason lebt in Reykjavík.
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