Lizenz zum Essen - Frank, Gunter

Gunter Frank 

Lizenz zum Essen

Warum Ihr Gewicht mehr mit Stress zu tun hat als mit dem, was Sie essen

Broschiertes Buch
 
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Lizenz zum Essen

Nur wer den Stress im Griff hat, hat eine Chance gegen überflüssige Kilos. Der Arzt und Ernährungsspezialist Gunter Frank zeigt, dass stimmt, was Großmütter, gute Köche und Franzosen immer schon wussten: Am besten essen, worauf man Appetit hat und genießen. Dieses Buch ist die Lizenz zum Essen.

Alle wollen abnehmen, kaum einer schafft es. Obst essen und Sport treiben, dann purzeln die Kilos? Eher nicht. Was hilft denn wirklich? Darauf kann es nach allem, was Medizin, Ernährungswissenschaft und Psychologie wissen, nur eine Antwort geben: belastenden Stress vermeiden. Nicht das, was wir essen oder wie viel wir essen, hat den größten Einfluss auf unser Gewicht, sondern ganz andere Faktoren: Hormone und Licht, Stress und Sorgen. Weil der Arzt und Ernährungsspezialist Gunter Frank in seiner Praxis jeden Tag den immensen Leidensdruck von eigentlich gesunden, aber mit ihrem Gewicht unzufriedenen Frauen und Männern sieht, hat er dieses revolutionäre Ernährungsbuch geschrieben. Wir müssen Schluss machen mit Verzicht, schlechtem Gewissen und Stress beim Essen, sagt Frank und zeigt: viel mehr als eine ordentliche Portion Rührei mit Speck schadet es, dass kaum noch jemand nach Herzenslust isst.


Produktinformation

  • Verlag: Piper
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 326 S.
  • Seitenzahl: 336
  • Deutsch
  • Abmessung: 208mm x 135mm x 30mm
  • Gewicht: 418g
  • ISBN-13: 9783492050746
  • ISBN-10: 3492050743
  • Best.Nr.: 23307938

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Weitgehend zustimmend äußert sich Rezensentin Friederike Reents über Gunter Franks Buch "Lizenz zum Essen". Sie hält dem Autor, einem Heidelberger Arzt, zugute, die Bedeutung von Stress für unser Gewicht hervorzuheben. Und besonders schädlich sei der Stress, den wir uns mit dem Essen machen. Dagegen plädiere Frank für ein Ende von Normwerten, Nährwerttabellen und ähnlichem. Die Intention von Frank sieht die Rezensentin darin, die Menschen vom schlechten Gewissen und den falschen Vorstellungen rund ums Essen zu befreien. Sie lobt das Buch für seine hohe Anschaulichkeit und bescheinigt dem Autor, nicht nur in medizinisch-psychologischen Zusammenhängen, sondern auch in politisch-gesellschaftlichen zu denken. Anschließen kann sie sich auch seiner Kritik an Politik und Medien, die nicht nachgewiesene Zusammenhänge propagieren - zum Beispiel Fastfood führe automatisch zu Übergewicht. Allerdings scheint ihr Frank bisweilen über das Ziel hinaus zu schießen. Seine Auseinandersetzung mit der Arbeit zahlreicher Wissenschaftler gleicht in ihren Augen einer "Generalabrechnung", die sie für überzogen hält. Außerdem fragt sich die Rezensentin, ob nicht auch Frank sich Fakten und Studien selektiv heraus sucht.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 12.03.2008

Morgens Fladen, mittags dreizehn Rindsrouladen
Gunter Frank ruft: Schluss mit dem Stress ums Essen! Esst, so viel und was ihr wollt! / Von Friederike Reents

Dicke brauchen ein dickes Fell. Dass Übergewicht nicht gefragt ist, weiß jedes Kind. Auch wenn Dicke inzwischen angeblich in der Mehrheit sind, zu lachen haben sie nichts, über sie wird gelacht. Früh übt man sich im Übernehmen geltender Wertmaßstäbe. Wer heute übergewichtig ist, muss sich warm anziehen. Dicke schwitzen nämlich nicht nur, weil sie dick sind, sie schwitzen, weil sie sich verstecken müssen. Es ist ein Versteckspiel der ganz perfiden Art. Es gilt, die kritischen Blicke der schlanken Mitmenschen auszuhalten oder ihnen auszuweichen; sind es nicht die anderen, quält man sich vor dem Spiegel selbst. Die Stunde der nackten Wahrheit schlägt spätestens in der Umkleidekabine.

Dicke gelten als maßlos und verfressen, als hemmungslos und triebhaft. Die Folgen sind schon spürbar: Ein dicker Lehramtsanwärter wird nicht verbeamtet, Lebensversicherungen verlangen Risikozuschläge, Ernährungsberater bevölkern die Schulen, und der Staat will, nachdem er die Tabakfreunde aus …

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"Eine dringend benötigte Medizin gegen die Hysterie ums Essen." Falter

»Eine dringend benötigte Medizin gegen die Hysterie ums Essen.« Falter
Dr. med. Gunter Frank, geb. 1963, ist Facharzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren. Studium an der Universität Heidelberg und der Northwestern University Chicago. Während seiner beruflichen Tätigkeit in Akutkrankenhäusern, Naturheilkundekliniken und in eigener Praxisniederlassung entwickelte er ein besonderes Interesse für die Fragen der medizinischen Prävention und Gesunderhaltung. Als Mitbegründer und ärztlicher Leiter der Health Service Group AG betreut er zahlreiche Führungskräfte und berät Unternehmen bei der Umsetzung integraler Gesundheitskonzepte. In seinen Vorträgen, Seminaren und Veröffentlichungen wirbt er erfolgreich für ein ganzheitliches Gesundheitsverständnis auf der Basis einer vernünftigen Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Kundenbewertungen zu "Lizenz zum Essen" von "Gunter Frank"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Caro aus zu Hause am 04.07.2011 ***** ausgezeichnet
Danke! Endlich mal ein Buch in dem steht was ich immer dachte.....Auch alle superschlanken, die meinen das Beste zu tun wenn sie noch mehr abnehmen, und am Ende elend aussehen, sollten dieses Buch unbedingt lesen. Daumen hoch!

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Bewertung von greifdehoradada aus Torre de la Horadada am 02.09.2010 ***** ausgezeichnet
Der Autor bringt es in dem Buch auf den Punkt. Es lässt sich sehr gut lesen.
Seitdem ich das Buch gelesen habe, gibt es bei mir keine Gewichtsprobleme mehr.

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Bewertung von Kraft aus Siegen am 20.03.2008 ***** ausgezeichnet
Ein Plädoyer an den gesunden Menschenverstand
Der praktizierende Arzt Gunter Frank spricht in seinem Buch „Lizenz zum Essen“ aus, was viele Diäterprobte im tiefsten Inneren schon lange wissen - mit Sport und „gesunder“ Ernährung bleiben hauptsächlich diejenigen schlank, die eh schon schlank sind. Die Anderen, die seit ihrer Jugend immer ein paar Kilos mehr auf die Waage bringen, kämpfen einen Kampf den sie nicht gewinnen können. Im Gegenteil - die auferlegte Selbstkasteiung mittels Sport und Diäten verursacht Stress, den der so veranlagte Köper in Fett umwandelt.
Stress ist für den Ernährungsexperten Dickmacher Nr. Eins. Wohl gemerkt, gemeint ist negativer belastender Stress durch private Probleme, Druck am Arbeitsplatz, aber auch Stress durch die eigenen Ansprüche an ein perfektes Äusseres. Essen und Bewegung werden zum Frust statt zum Genuss.
Am BMI, als Maß aller Dinge, lässt Gunter Frank kein gutes Haar. Für ihn ist das ideale Körpergewicht eines Menschen ebenso individuelle festgelegt, wie die Form der Nase. Sowohl Nase, als auch Gewicht sind in erster Linie genetisch bedingt. Die Normierung dieses individuellen Merkmals dient mehr den Versicherungen (diese haben ihn auch eingeführt), als der allgemeinen Gesundheit.
Die gebetsmühlenartige Wiederholung des Schlankheitsideals durch Versicherungen, Politik und Medien, verurteilt der Arzt aus Heidelberg aufs Schärfste. Sie führt zur Diskriminierung einer Menschengruppe, die eh schon damit zurecht kommen muss, nicht dem allgemeingültigen Schönheitsideal zu entsprechen. Obendrein wird suggeriert, dass jeder der nicht Kleidergröße 36-38 trägt, faul und verfressen ist und sich ungesund verhält.
Das dieses Buch daran nichts ändern kann, sieht auch der Autor ein. Aber es macht allen Mut, sich selbst so zu akzeptieren wie sie sind. Dies ist der erste Weg zum persönlichen, idealen, wohlfühl Gewicht. Maßvoll mit Genuss essen was einem gut bekommt und sich nach den eigenen Bedürfnissen bewegen, bringt allemal mehr, als schlecht gelaunt Rohkost zu futtern und sich im Fitnessstudio zu quälen. Menschenverstand einschalten und medienblabla ausschalten. Danke für dieses tolle Buch!

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