Die Kluft zwischen Geist und Welt ist in der Philosophie des 20.
Jahrhunderts als Kluft zwischen dem "reibungslosen Rotieren
der Begriffe im luftleeren Raum" - ohne Anbindung an die Welt
- und dem "Mythos des Gegebenen" - der totalen
Abhängigkeit der Begriffe von der Welt - reformuliert worden. John
McDowell gelingt in seinem Buch eine Verbindung beider Positionen.
Mit Kant erweist er Erfahrungen als immer schon begrifflich
strukturiert, mit Aristoteles entfaltet er einen Begriff der
"zweiten Natur", der Geist und Welt überbrücken kann.
Thomas Blume, geb. 1966 in Dresden, studierte Philosophie, Neuere deutsche Geschichte und Germanistik in Dresden, New York und Pittsburgh. 1999 promovierte er an der Universität Dresden mit vorliegende Arbeit.