Einen epileptischen Anfall erleiden etwa 5 % der
Allgemeinbevölkerung einmal in ihrem Leben. Etwa ein Fünftel von
ihnen entwickelt wiederkehrende Anfälle im Sinne der Diagnose
Epilepsie". 60 bis 70 % aller Epilepsien lassen sich mit dem
ersten Antiepileptikum erfolgreich behandeln. Hierzu sind aber
umfangreiche Kenntnisse über die auf dem Markt befindlichen
Antiepileptika, vor allem über mögliche unerwünschte Begleiteffekte
und Laborwertveränderungen, notwendig. Dieses Buch ermöglicht einen
schnellen Zugriff auf die wesentlichen Daten der Pharmakotherapie
der Epilepsien unter besonderer Berücksichtigung der
pharmakokinetischen Parameter der Antiepileptika. Der
Nachschlagende kann sich mithilfe des ausführlichen
Literaturverzeichnisses über die Bandbreite der Mitteilungen und
über ihre Widersprüche, z. B. beim therapeutischen Bereich"
der Serumkonzentrationen oder bei den Interaktionen, informieren.
Die Autoren haben die neu eingeführten Antiepileptika
Levetiracetam, Pregabalin und Rufinamid berücksichtigt und erste
Angaben zu Lacosamid gemacht, das sich noch in der klinischen
Erprobung befindet.Die Vorteile- Berücksichtigung aller
gebräuchlichen Antiepileptika- Aktuelle, umfassende, übersichtliche
tabellarische Darstellung der Pharmakotherapie- Ideales
Nachschlagewerk.
Walter Fröscher, Prof. Dr. med., ehem. Chefarzt der Abteilung Neurologie und Epileptologie/Epilepsiezentrum Bodensee des Zentrums für Psychiatrie Weissenau (Abteilung Psychiatrie I der Universität Ulm), Ravensburg
Volker Blankenhorn, Dr. med., ehem. Leitender Arzt am Epilepsiezentrum Kork, Kehl-Kork
Theodor May, Priv.-Doz. Dr. phil. Dipl.-Math., Wissenschaftlicher Leiter des Koordinierungszentrums für Studien in der Epileptologie (KSE), Gesellschaft für Epilepsieforschung e. V., Epilepsie-Zentrum Bethel, Bielefeld
Klaus-Dieter Neher, Dr. med., Chefarzt der Abteilung für Neurologie, Vinzenz von Paul Hospital, Rottweil
Bernhard Rambeck, Dr. rer. nat., Leiter der Biochemischen Abteilung der Gesellschaft für Epilepsieforschung e. V., Epilepsie-Zentrum Bethel, Bielefeld
Bernhard J. Steinhoff, Prof. Dr. med., Ärztlicher Direktor des Epilepsiezentrums Kork, Kehl-Kork
Leseprobe zu "Pharmakotherapie der Epilepsien"
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Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt: Antikonvulsiv wirksame Substanzen - Indikationen - Dosierung - Beziehung zwischen Dosis und Serumkonzentration - therapeutischer" Bereich der Serumkonzentration - Faktoren für die Umrechnung von Gewichtseinheiten in Stoffmengeneinheiten - Antiepileptika-Konzentration in Liquor, Gehirn, Speichel und in der Brustmilch (beim Menschen) und in weiteren Körpe rflüssigkeiten (Schweiß, Tränenflüssigkeit, Samenflüssigkeit) - Zeitpunkt der maximalen Serumkonzentration, Verteilungsvolumen, Plasma-Halbwertszeit und orale Clearance - Bioverfügbarkeit - Zeitdauer bis zum Erreichen des Fließgleichgewichts (nach oraler Gabe) - Verabreichungshäufigkeit - wichtige Metaboliten - Plasma-Proteinbindung - Beeinflussung der Plasma-Proteinbindung durch Medikamente - Enzyminduktion in der Leber - Strukturformeln - Pharmakokinetische Interaktionen - Nebenwirkungen (einschließlich Teratogenität) - Korrelation zwischen Störwirkungen und Höhe der Serumkonzentration - Laborwertveränderungen - Indikationen zur Bestimmung der Serumkonzentration - Präparate in Deutschland (D), Österreich (A) und der Schweiz (CH)
2 Marktplatz-Angebote für "Pharmakotherapie der Epilepsien" ab EUR 15,40