Eating Animals\Tiere essen, englische Ausgabe - Foer, Jonathan Safran

Jonathan Safran Foer 

Eating Animals\Tiere essen, englische Ausgabe

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Produktbeschreibung zu Eating Animals\Tiere essen, englische Ausgabe

Mit seinem ersten Roman "Everything is illuminated" landete Jonathan Safran Foer in den USA einen sensationellen Erfolg. Angeregt durch seine Vaterschaft, stellte sich der Gelegenheitsvegetarierer Safran Foer nun die ernsthafte Frage nach unserer gegenwärtigen Ernährung und ihren weitreichenden Konsequenzen. In "Eating animals" verarbeitet er seine Odysee von traditionellen Bauernhöfen über die industrielle Tierproduktion bis zum Schlachthof zu einem kritischen Sachbuch über unseren Fleischkonsum.

Produktinformation


  • Abmessung: 23, 5 cm
  • Gewicht: 472g
  • ISBN-13: 9780241144251
  • ISBN-10: 0241144256
  • Best.Nr.: 26033508
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 14.10.2010

Über den Tellerrand
„Tiere essen“ und andere Grausamkeiten: Neue Bücher über unsere ekelhafte Lebensmittelindustrie
Was gäben wir nicht alles für ewiges Leben, für Gesundheit, für Schönheit. Die Wunderheiler, die einst durch die Dörfer zogen, um ihre Wässerchen und Mittelchen zu verkaufen, bedienten dieses tiefe Bedürfnis – und verdienten nicht schlecht daran. Was in ihren Wässerchen drin war, will und wollte man lieber nicht so genau wissen. Manchmal, wenn sich die komplette Nutzlosigkeit dieser Mittel herausstellte, wurden sie verprügelt und durch die Dorfstraßen getrieben. Dann kaufte man eben beim nächsten.
Und heute? Heute gehen wir in den Supermarkt und kaufen „functional food“. Nahrungsmittel also, die über ihren Nährwert hinaus noch gegen alles Mögliche helfen sollen. Gegen Akne und Alzheimer. Gegen Schweißgeruch und Hautalterung. „Actimel stärkt die Abwehrkräfte“ – das ist vermutlich der liebste Hass-Satz von Thilo Bode, dem Ex-Greenpeace-Chef und Gründer der Verbraucherorganisation Foodwatch. In seinem aktuellen Buch „Die Essensfälscher“ enttarnt Bode solche Versprechungen der Lebensmittelkonzerne als das, …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 13.08.2010

Etwas stimmt nicht mit der Welt

Ein Günter Wallraff der Mastbetriebe und ein Philosoph, der den Ton trifft: Der Schriftsteller Jonathan Safran Foer beschreibt die Massentierhaltung. Viele Leser sind Vegetarier geworden. In der nächsten Woche erscheint das Buch auf Deutsch.

Wenn ein Buch die Kraft hat, die Welt zum Fleischverzicht zu bekehren, dann ist es Jonathan Safran Foers neues Werk "Tiere essen", das nächste Woche in den Buchhandel kommt. Gerade weil es keine Bekehrungsschrift ist, kein rigoristisches Pamphlet, sondern ein skrupulöser literarischer Bericht, der seine Argumente nur tastend und zögernd entfaltet - gerade deshalb ist "Eating animals" in Amerika ein vieldiskutierter Bestseller geworden. Viele Leser erklärten, nach der Foer-Lektüre zum Vegetarier geworden zu sein. Doch für wie lange? Für eine Woche? Einen Monat? Ein Jahr? Foer setzt weniger auf den Schock-Effekt, die die Berichte aus den Ställen der Massentierhaltung auslösen, sondern auf die allmähliche Verfertigung einer anderen Perspektive, eines anderen Vokabulars, in dem es nicht länger "Fleisch essen", sondern "Tiere essen" heißt. Eine Perspektive und ein Vokabular, in …

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Jonathan Safran Foer wurde 1977 geboren und studierte in Princeton Philosophie und Literatur. Sein erster Roman "Alles ist erleuchtet" war ein sensationeller Erfolg in den USA. Foer lebt und schreibt in New York an seinem zweiten Roman.

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