The Picture of Dorian Gray, MP3-CD\Das Bildnis des Dorian Gray, MP3-CD, engl. Version
"Wenn ich es wäre, der ewig jung bliebe, und das Bild würde
altern - dafür gäbe ich meine Seele": so lautet der Pakt des
Dorian Gray mit dem Teufel. Sünden, Degradierungen, grausame
Vergehen verändern das Bild, nicht aber den schönen jugendlichen
Körper. Die Seelenqual wächst ... Lord Henry Watson, ein
geistreich-zynischer Dandy, verführt den unschuldigen und
faszinierend schönen Dorian Gray zum hemmungslosen Ausleben seiner
Jugend und weckt in ihm das Verlangen, ewig jung und schön zu
bleiben. Um den Preis seiner Seele wird ihm der Wunsch gewährt,
statt seiner selbst möge sein von dem Maler Basil Hallward gemaltes
Bildnis altern - und er beginnt ein von keiner moralischen Schranke
behindertes Leben der Ausschweifung ... Die Hörbuchreihe ORIGINAL +
UNGEKÜRZT des Bertz + Fischer Verlages präsentiert Klassiker und
Meisterwerke der Weltliteratur - und zwar in der englischen
Originalfassung, an die selbst gute Übersetzungen nicht
heranreichen können. Hervorragende, teils mehrfach ausgezeichnete
Sprecher lassen Stil und Atmosphäre der Originale lebendig werden.
Ausnahmslos werden die Werke in voller Länge gelesen: Es gibt keine
Kürzungen und Verfälschungen, wie man sie gerade bei Klassikern
häufig findet. Wo möglich, folgen die Lesungen dem Text
wissenschaftlicher Editionen. Dank des mp3-Formats passen die bis
zu 15-stündigen Lesungen auf nur eine CD. Als Bonus gibt es den
kompletten Originaltext als PDF-Datei, je einmal optimiert für den
Bildschirm bzw. den Ausdruck. Verweise auf die Audiotracks in den
PDF-Fassungen ermöglichen bequemes Mit- oder Nachlesen, und die
Einteilung der Lesung in kurze Tracks von 5 Minuten erlaubt
schnelles Navigieren.
Oscar Wilde, geb. 1854 in Dublin, studierte erst am Trinity College in Dublin, dann in Oxford, wo er sich mehr und mehr einem Ästhetizismus zuwandte, den er nicht nur in der Kunst, sondern auch im Leben zum Maß aller Dinge machte. 1884 heiratete er in London; zwei Söhne wurden geboren. In den folgenden Jahren entfremdete er sich zunehmend von seiner Frau und wurde sich wohl seiner homoerotischen Neigungen deutlicher bewusst. Gleichzeitig nahm sein Ruhm stetig zu; in rascher Folge entstanden Essays, sein einziger Roman 'Das Bildnis des Dorian Gray', die Märchen, Erzählungen und mehrere Theaterstücke. 1895 wurde er wegen seiner Liebesbeziehung zum jungen Lord Alfred Douglas in einen Prozess mit dessen Vater verwickelt, der ihm zum Verhängnis wurde: Wilde wurde zu Zwangsarbeit verurteilt und war nun gesellschaftlich, aber auch künstlerisch erledigt. 1897 aus seiner Einzelzelle entlassen, floh er nach Frankreich, unternahm noch einige Reisen und starb 1900 resigniert in Paris.