The Pale King: An Unfinished Novel - Wallace, David Foster

David Foster Wallace 

The Pale King: An Unfinished Novel

Broschiertes Buch
 
Sprache: Englisch
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The Pale King: An Unfinished Novel

"The Pale King" remained unfinished at the time of Wallace's death, but it is a deeply compelling and satisfying novel, hilarious and fearless and as original as anything Wallace ever undertook, grappling with questions about the value of work.


Produktinformation

  • Verlag: BACK BAY BOOKS
  • 2012
  • Seitenzahl: 550
  • Englisch
  • Abmessung: 233mm x 154mm x 45mm
  • Gewicht: 738g
  • ISBN-13: 9780316074223
  • ISBN-10: 0316074225
  • Best.Nr.: 34554112
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 08.07.2011

Jedes Partikel eine Quelle der Inspiration

In seinem nachgelassenen Romanfragment "The Pale King" entwirft David Foster Wallace eine Jahrhundertfigur: einen Mann, der sich nicht langweilen kann.

Von Clemens J. Setz

In David Foster Wallaces Romanfragment "The Pale King", das im April im amerikanischen Verlag Little, Brown erschien, gibt es eine Figur, die sich, wenn alles mit rechten Dingen zuginge, als neue archetypische Figur in die Weltliteratur einfügen müsste. Allerdings ist sie nur eine Nebenfigur, sie lebt gerade einmal 65 Seiten lang, für die Dauer des magischen Kapitels "§46" gegen Ende des Buches. Ihr Name: Shane Drinion. Eine Gestalt aus einem Denkuniversum, das erst in den letzten zwanzig oder dreißig Jahren entstehen konnte, ein Konzentrationsgespenst, abstrakt und unmenschlich und dabei gleichzeitig intim und vertraut wie die eigenen fünf Sinne.

Aber diese Figur wird wahrscheinlich übersehen werden, Shane Drinion wird sich zu den anderen Bewohnern des Romans gesellen. Denn er fügt sich mühelos unter seinen Gefährten ein, die ja alle in gewisser Hinsicht dasselbe Problem haben: Langeweile. Über diese Tatsache wurde …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 12.04.2011

An den Ufern des Aktenstroms
Gaga im Finanzamt: In seinem nachgelassenen Roman „The Pale King“ erforscht David Foster Wallace den dunklen Kontinent der Langeweile
Bevor David Foster Wallace sich am
12. September 2008 in seinem Haus in Claremont, Kalifornien erhängte, nachdem er das Antidepressivum Nardil abgesetzt hatte, ordnete er auf seinem Schreibtisch das unvollendete Manuskript, an dem er jahrelang unter immer peinigenderen Zweifeln gearbeitet hatte. Seine Frau, seine Agentin und sein Lektor Michael Pietsch vom Verlag Little, Brown fanden in seinem Büro weitere Fragmente: Dateien auf Wallace’ Festplatte, ganze Kapitel in seinen Notizbüchern. Auf Seiten, mit denen er zufrieden war, klebten Smiley-Aufkleber wie in den Diktatheften von Grundschülern „WOW!“ Pietsch schleppte das Manuskript nach New York und begann, im Auftrag von Green mit der über zweijährigen Arbeit, in dem Material, das weder Ende noch erkennbare Ordnung hatte, „die bestmögliche Version“ des Romans zu finden.
Pietsch macht sich keine Illusionen darüber, dass „dieser Roman ein bei weitem anderer geworden wäre“, hätte Wallace ihn vollenden können. Doch …

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