Die Maske des roten Todes - Poe, Edgar Allan

Edgar Allan Poe 

Die Maske des roten Todes

Sprecher: Pleitgen, Ulrich / Mitwirkender: Kunze, Heinz R.
Audio CD
 
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Die Maske des roten Todes

Ein Mensch ohne Namen. Und ohne jeden Hinweis auf seine Identität. Das ist der Fremde, der bewusstlos in die Irrenanstalt eingeliefert wurde und jetzt entlassen wird. Diagnose: unheilbarer Gedächtnisverlust. Er begibt sich auf eine Reise zu sich selbst. Es wird eine Reise in sein Unterbewusstsein, aus dem schaurige Dinge aufsteigen. Woher kommen sie? Was ist passiert? Was hat er getan? Diese Fragen stellt sich der Mann ohne Gesicht, der im Gasthaus den ersten Namen wählt, der ihm in den Sinn kommt: Edgar Allan Poe. Die Maske des Roten Todes: Hier findet er sich eingeschlossen in einem Palast. Vor den zugemauerten Toren stirbt die Bevölkerung an einer furchtbaren Seuche. Der Fürst hat sich mit seinem Hofstaat von der Außenwelt abgeschlossen, um dem Roten Tod zu entgehen. Eines Tages veranstaltet er einen Maskenball, um den Hofstaat aufzuheitern. Ein prächtiges Spektakel beginnt. Doch unter den Gästen ist eine Maske, die keiner kennt. Es ist die Maske des Roten Todes ...


Produktinformation

  • Verlag: Bastei Lübbe
  • ISBN-13: 9783785713495
  • Artikeltyp: Hörbuch
  • ISBN-10: 3785713495
  • Best.Nr.: 11746393
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 09.10.2001

Nachrichten aus einer Welt, die gestern noch gelebt hat
Lauter Gestalten von nervösem Naturell: Edgar Allan Poes Erzählungen in Rainer G. Schmidts zeitgemäßer Übersetzung / Von Georg Klein

Wenn es beim Lesen eine Liebe auf den ersten Blick gibt, dann macht die Prosa von Edgar Allan Poe sie möglich. So wie die Gestalt der begehrten Person unter vielen aufleuchtet und diese zu Gleichgültigen macht, so kann eine Geschichte Poes die Texte, die sie zufällig umgeben, schlagartig verblassen lassen. Wie irgendwelche Gruselgeschichten geraten die Meistererzählungen des Amerikaners in allerlei Anthologien, die das Grauen, die Spannung oder das Phantastische im Titel führen, und sie sind dort nicht einmal fehl am Platz. Im Zoo der Literatur werden die Tiere nach hervorstechenden Merkmalen sortiert, und so müssen Poes Geschichten oft im Reptilienhaus des Horror-Genres darauf warten, daß der rechte Leser kommt, der mit suchendem Blick überfliegt, was da so kreucht und fleucht, um sich schließlich von der Pracht der großen nordamerikanischen Klapperschlange hypnotisieren zu lassen.

Solchermaßen gebannt, habe ich als Halbwüchsiger den "Fall …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Georg Klein hat schon als Halbwüchsiger Poe gelesen und danach immer wieder. In seiner Besprechung kann er darum verschiedene Übersetzungen mit derjenigen Rainer G. Schmidts vergleichen. Gelingt es der Neuausgabe, Poes Ahnungen des Horrors sowie dessen "Nachschwingen in den seelischen Systemen" wiederzugeben? Es sieht ganz so aus. Nicht selten dünkt Klein die jüngere Übertragung dem Geist Poes näher, etwa wenn der Übersetzer mit einer Passage aus "Der Untergang des Hauses Usher" die "Siegespalme des Pompösen" gewinnt. Wie es allerdings gelingen soll, ausgerechnet mit Hilfe "dieser" Übersetzung, die "richtige Distanz zu Amerikas pompöser Stärke" einzunehmen, wie der Rezensent im Hinblick auf das Zeitgeschehen hinzufügt, wird nicht ganz klar.

© Perlentaucher Medien GmbH
Edgar Allan Poe (1809-49) gilt als bedeutendster Vertreter der amerikanischen Romantik und als Urvater der Kriminal- und phantastischen Literatur. Seine Kriminal- und Gruselgeschichten sind, ob als Gedicht oder Erzählung, in besonderem Maße von seinem analytischen Scharfsinn und seinem Hang zum Makaberen geprägt und haben einen großen Einfluss auch auf die europäische Literatur ausgeübt.

Inhaltsangabe

Aus dem Inhalt: Über Imagination / In einer Flasche gefundenes Manuskript / Das ovale Porträt / Der Untergang des Hauses Usher / Die Maske des roten Todes / Die Sphinx / Die Grube und das Pendel / Das Herz erzählt's / Das Fass Amontillado / William Wilson / Der Mann der Menge / Eine Niederfahrt in den Maelstrom / Eine Erzählung aus den Zackenbergen / Die Fakten im Fall von M. Valdemar

Trackliste zu "Die Maske des roten Todes" von Diverse


CD
1 Die Maske des roten Todes

Kundenbewertungen zu "Die Maske des roten Todes" von "Edgar Allan Poe"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.3 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von Nils aus Zeven am 24.08.2012 ***** sehr gut
Die Edgar Allan Poe-Reihe ist eine mit Abstand besten Hörspielreihen von Lübbe. Atmosphärische Klänge, tolle Sprecher und tolle Hintergrundmusiken machen dieses Grusel-Hörspiel zu einem absoluten Erlebnis. Bei dieser Folge wird man in die Zeit der Pest versetzt, was wirklich gut von der Handlung, Musik und Geräusche untermalt wird. Diese Folge setzt sich daher auch von den sonstigen Folgen ab, in der wir den Dichter Edgar Allan Poe auf seiner Suche nach seiner Identität begleiten.

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Bewertung von jeanna96 aus Krefeld am 14.05.2011 ***** ausgezeichnet
In dem Buch "Die Maske des roten Todes", von Edgar Alan Poe, geht es um die Pest, die in der Stadt einzug genommen hat und wird als "roter Tod" beschrieben, da der Tod mit blut beginnt auch mit Blut endet.
Ein Prinz wollte diesem Schicksal entgehen und hat sich und 1000 Höflinge in seinem Schöoß eingesperrt. Keiner konnte raus und niemand konnte reinkommen.
Als der Prinz einen Maskenball veranstalltete gab es sieben zimmer in sieben verschiedenen Farben und alles war auf einander abgestimmt. Außer im letzetn Zimmer,das komplett schwarz war außer das Fenster, es war Blutrot. In diesem Zimmer stand eine Ebenholz Uhr die zu jeder Stunde schlug und immer verstummten alle, selbst die Musik hörte auf zu spielen. Als die Uhr dann zur Mitternacht, verstummeten wieder alle und ihnen fiel eine Maske auf, die so echt aus sah, das keiner wusste ob es eine Verkleidung war oder nicht. Der Prinz war erzürnt, doch keiner seiner Höflinge traute sihc den Unbekannten anzugreifen, als dieser auf den Prinzen zuging und von dem ersten Zimmer durch alle Zimmer ging, um das schwarze Zimmer zu erreichen. Der Prinz erwachte aus seiner Starre nahm seinen Dolch und stürmte hinter dem Fremden hinterher als er grade seinen Fuß auf den schwarzen Teppich setzte. Doch bevor der Prinz was tun konnte, fiel der Dolch zu Boden und der Prinz hinterher. Die Gäste versuchten ihm die Maske vom Kopf zu nehmen, doch da war ncihts wodran sie festhalten konnten und alle fielen nach einander zu Boden und starben. Der rote Tod war persönlich da gewesen um sich seine Opfer zu holen.
Mir hat die Kurzgeschichte sehr gut gefallen, da sie zwar schon älter ist, aber einen einfach in den Bann zieht. Sie ist beschreibt, das keiner vor dem Tod sicher ist, selbst wenn man versucht ihn zu entkommen geht das nciht, denn der Tod kann ducrh alles gehen.
Außerdem hat mir die Nüchternheit gefallen mit der das Buch geschrieben wurde. Die ganze Zeit über ist alles gut und schön, doch man weiß von Anfang an, dass es nciht so bleiben wird.
Ich empfehle es an Leute weiter, die gerne Krimis lesen und auch kein Problem damit haben, wenn der Tod ausführlich beschrieben wird.

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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 24.11.2010 ***** sehr gut
Während der Rote Tod tausende Menschen dahinrafft hat sich Prinz Prospero mit seinem Gefolge in eine abgelegene Abteil zurückgezogen und feiert dort gegen den Tod an. Sein Narr Hopp Frosch organisiert ihm ein Fest, das er so schnell nicht vergessen wird.
Dieses Hörspiel ist eine Mischung aus zwei Edgar Allan Poe Kurzgeschichten. Zum einen „Die Maske des Roten Todes“ (1842) und zum anderen Hopp-Frosch (1849) wobei die Handlung von Hopp-Frosch überwiegt und mit „Rotem Tod“ garniert wurde. Verwoben werden die beiden Geschichten über die Gemeinsamkeit des Maskenballs, der in beiden Geschichten stattfindet und einigen kleinen zusätzlichen Veränderungen in der Besetzung. Statt einem König von seinem General geschenkt zu werden, wird Hopp Frosch in diesem Hörspiel von Prinz Prospero zusammen mit seiner Freundin Tripetta als einzigen Überlebende ihrer Truppe gerettet. Der Rest der Schausteller starb am Hämorrhagischen Fieber namens Roter Tod. Hopp Frosch und Tripetta kennen sich also bereits und lernen sich nicht in der Abtei / am Hofe kennen. Hopp Froschs und Tripettas Leiden unter dem König / Prinzen werden hier Teil der Isolation in der Abtei und Hopp Froschs Rache an den sieben Ministern zum Spektakel während des Maskenballs von „Die Maske des Roten Todes“.

Eine gelungene Melange, die einem nicht auffällt, wenn man nicht zufällig beide Geschichten kennt.
Die Umsetzung ist wie bei allen Teilen des Gruselkabinetts ausgezeichnet mit hervorragenden Sprechern und stimmiger unterstützender, aber nicht störender, musikalischer Untermalung.
Wieder ein Klassiker der Literatur, weniger ein echter Gruselschocker.

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