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| Bewertung von Nils aus Zeven am 24.08.2012 | |
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Für alle Hörspielfreunde und die, die es vielleicht erst werden wollen, ist diese Edgar-Allan-Poe Reihe der richtige Einstieg in ein grandioses Gothic-Drama. Düstere bis beklemmende Atmosphäre gepaart mit tollen und bekannten Sprechern wie Iris Berben oder Ulrich Pleitgen. Als Hintergrund gibt es tolle Klänge vom Orchester, welches sich in das gute Gesamtbild einfügt. Das Buch "Der Untergang des Hauses Usher" kennt bestimmt schon jemand und dieses Hörspiel weicht doch in wesentlichen Teilen davon ab, aber trotzdem gebe ich für diese Folge 5***** Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Hörbuch-Download MP3 |
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Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 18.04.2012 |
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Edgar Allan Poe - jeder kennt ihn, viele mögen ihn und ich habe ihn bislang immer gemieden. Nachdem ich mich letzten Monat an "Ligeia" gewagt habe, wollte ich nun auch "Der Untergang des Hauses Usher" eine Chance geben. Es hat sich definitiv gelohnt! Die Geschichte beginnt recht düster und melancholisch. Edgar Allen Poe hat es geschafft, dass das Buch im Laufe der Zeit diese Stimmung nicht verliert und hat sie sogar noch einmal gesteigert. Durch die sehr detaillierte Beschreibung des Hauses Usher und der Umgebung war es mir möglich, mir alles recht gut bildlich vorzustellen und wurde schnell selbst zum Teil der Geschichte. Sehr gelungen sind die Charaktere, die ausreichend beschrieben wurden, vor allem Roderick Usher empfand ich als sehr interessant, insbesondere dessen, weil er als undurchschaubar auftrat. Sein Verhalten ist rätselhaft und zum Teil auch erschreckend. Nervlich, sowie körperlich ist er am Ende. Sehr interessant war nicht nur die Vergangenheit von Haus Usher, sondern auch der Familienstammbaum, der mich stellenweise auch sehr überrascht hat, denn die Familiengeschichte verlief fast ausschließlich in gerader Linie, was zum Großteil doch sehr selten ist. Das Ende der Geschichte hat mich fasziniert und Edgar Allan Poe hat es geschafft, mich gleichzeitig zu schocken. Eine durchweg gute Novelle bis zum Schluss. Gesprochen wird das Buch von Olaf Pessler, dessen Stimme sehr gut zur Stimmung passt. Die Melancholie in seiner Stimme und Aussprache ist deutlich spürbar und an so manch gruseliger Stelle habe ich durch seine Betonung Gänsehaut bekommen. Perfekt vorgelesen! Mit einer Laufzeit von 58 Minuten handelt es sich um die ungekürzte Hörbuchfassung. Insgesamt konnte mich "Der Untergang des Hauses Usher" überzeugen. Der einzige, kleine Kritikpunkt ist tatsächlich nur die Kürze der Geschichte, denn ich hätte am liebsten noch viel mehr über das Haus und dessen Vergangenheit erfahren. Sehr empfehlenswert! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD |
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| Bewertung von Eva aus Köln am 07.06.2009 | |
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Baltimore, 1845: Fünfzehn Jahre sind vergangen, seit Philipp Belfield und Roderick Usher zusammen zur Schule gingen. Jetzt erreicht Philipp ein Brief seines Jugendfreundes, in dem er ihn dringend um einen Besuch auf den abgelegenen Stammsitz Usher bittet. Philipp begegnet zunächst Madeline, Rodericks Zwillingsschwester, die ihn gar nicht wiedererkennt und hysterisch bittet, sie zu befreien. Nur langsam beruhigt sie sich und Philipp ist froh, als er endlich zu Roderick gebracht wird. Entsetzt sieht er, dass sein Freund in einem dunklen Zimmer sitzt und sehr elend aussieht. Roderick erklärt ihm, dass ihn ein altes Familienleiden befallen hat, das ihn zur extremen Empfindsamkeit verdammt. Jedes Geräusch und jeder Lichtstrahl quälen seine empfindlichen Sinne. Nur Philipps Gegenwart könne ihm ein wenig Zerstreuung verschaffen. Außerdem behauptet er, dass Madeline dem Wahnsinn nah sei. Philipp solle ihren Worten auf keinen Fall glauben. Madeline wiederum warnt Philipp vor Roderick und glaubt, sie sei in Lebensgefahr ... Edgar Allan Poes schauerromantische Erzählung aus dem Jahr 1839 bietet eine ideale Vorlage für die Reihe "Gruselkabinett", die mit viel Mühe klassische Werke der unheimlichen Literatur für Hörer ab dem Jugendalter umsetzt. Die Handlung wurde mit ein paar Veränderungen versehen, die aber allesamt vernünftig sind und der Geschichte gut tun, beispielsweise ist Madelines Rolle ausgebaut worden. Das einsam gelegene Anwesen, der steife ahnungslose Butler und die verhangenen Fenster beschwören rasch eine intensive düstere Atmosphäre herauf, sodass man der Handlung gebannt folgt. Obwohl als Kammerspiel inszeniert und mit nur sehr wenigen Figuren ausgestattet, wird der Hörer durchweg gefesselt von den offenen Fragen, die sich erst kurz vor Schluss beantworten. Spannung versprechen vor allem die widersprüchlichen Angaben Rodericks und Madelines. So wie Philipp ist auch der Hörer selbst hin- und hergerissen, wem von beiden zu trauen ist und wer womöglich an Wahnvorstellungen leidet. Da ist die hysterische Madeline, die Philipp dringend ermahnt, ihrem Bruder nicht zu glauben, die ihn anfleht, sie aus dem Haus fortzubringen und ihm in der unterirdischen Gruft ein furchtbares Familiengeheimnis anvertraut. Und da ist auf der anderen Seite Roderick, der sehr glaubwürdig von seiner kranken Schwester erzählt, sodass Philipp zu Recht nicht sagen kann, wem man eher trauen darf. Die Handlung verläuft geradlinig und spitzt sich gleichmäßig zu, ehe sie den brisanten Höhepunkt erreicht. Für Dramatik ist reichlich gesorgt und auch der Gruselfaktor kommt nicht zu kurz. Abgesehen von Kleinigkeiten ist die Umsetzung sehr gelungen. Dazu gehört etwa die ein wenig zu schwülstige Sprache und Madelines teilweise nervtötende Hysterie. Eine gelungene Hörspielumsetzung Edgar Allan Poes Erzählung, die mit guten Sprecher, intensiver Atmosphäre und viel Spannung aufwarten kann. Die Veränderungen gegenüber der Vorlage sind sehr sinnvoll und ändern nichts am Kern der Geschichte. Von ganz kleinen Punkten abgesehen eine sehr empfehlenswerte Folge. |
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| Audio CD EUR 6,49 |
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| Broschiertes Buch EUR 19,95 |
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| Hörbuch-Download MP3 (MP3) EUR 5,99 |
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| Broschiertes Buch EUR 4,99 |
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| Broschiertes Buch EUR 3,95 |
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