Das Vermächtnis der Drachenreiter / Eragon Bd.1 (3 MP3-CDs) - Paolini, Christopher

Das Vermächtnis der Drachenreiter / Eragon Bd.1 (3 MP3-CDs)

Ungekürzte Lesung. 1200 Min.

Christopher Paolini 

Gelesen v. Andreas Fröhlich
Audio CD
 
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Das Vermächtnis der Drachenreiter / Eragon Bd.1 (3 MP3-CDs)

Der 15-jährige Eragon findet in den Bergen einen geheimnisvollen Stein, der sich als Drachenei entpuppt. Und kaum ist der Drache geschlüpft, gerät Eragons Welt ins Wanken: Brutale Schergen des Königs jagen ihn, und er verliert in einer einzigen Nacht Familie und Heimat. Er verlässt das Dorf und macht sich auf die Suche nach seiner Bestimmung.

"77 Stunden müsste man aushalten, wollte man die Trilogie am Stück hören. Aushalten? Viel besser passt 'genießen': Der mit Höchstleistung agierende Andreas Fröhlich zieht den Hörer in seinen Bann, variiert Tempi und Stimmungen, auf dass es niemals langweilig wird.' -- hörBücher


Produktinformation

  • ISBN-10: 3866040555
  • Best.Nr.: 14665731
  • Laufzeit: 1200 Min.

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Christopher Paolinis erster Roman "blitzt" aus den Reihen der Zauberbücher hervor, wie ein magisches Schwert aus einem "Berg gewöhnlicher Waffen", schwärmt Rezensentin Nina May. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Freundschaft zwischen einem Drachen und seinem menschlichen Gefährten, eine "rührende Verbindung" nicht zuletzt deshalb, weil das Fabelwesen - "ungewöhnlich genug" - ein Weibchen ist. Paolini hat die Rezensentin durch Wälder und Wüsten geführt und ihr eine Welt gezeigt, die sie nicht selten an "des Meisters Tolkien" Werk erinnert: bei der Kreation einer eigenen Sprache, der nicht endenden Reise und der "originellen Zeichnung" der Figuren bleibt der Autor jedoch nicht stehen. Er schildert vielmehr den manchmal schwierigen Schritt von der Kindheit in die Erwachsenenwelt und macht so seinen Protagonisten "zur idealen Identifikationsfigur" für jugendliche Leser, versichert die hingerisssene May.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 12.03.2005

Magische Familienbande
Die neuere Phantastik für Kinder entdeckt die Verwandtschaft

Da Joanne K. Rowling sich zwischen den einzelnen Bänden von Harry Potter Zeit läßt, können Kinder und Jugendliche ihren nach wie vor kräftigen Appetit auf Phantastisches auch mal bei anderen Köchen stillen. Die Autoren richten sich nach dem Erfolgsmodell und schreiben selten weniger als 350 Seiten, oft das Doppelte. Die meisten Geschichten sind als Trilogien angelegt - die magische Drei dominierte schon im Märchen. Seit der rührenden Geschichte von der schreibenden Mutter im Café gehören mehr denn je die Lebensumstände der Autoren zum Marketing-Konzept der phantastischen Jugendliteratur. Eine Mutter hat sich zusammen mit der Tochter "Lionboy" ausgedacht, und Christopher Paolini schrieb "Eragon" mit 15 Jahren. Solche Storys suggerieren den Fans, daß sie mit ihrer phantastischen Trilogie die nächsten sein könnten.

Rezepte und Zutaten für die Handlung gib's kostenlos in Mythen, Märchen und den Arbeiten der Kollegen. Man nehme eine Waise oder ein von seinen Eltern verlassenes Kind. Zur Kompensation seiner Einsamkeit muß es über wunderbare …

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´´Was den Erfolg von ´´Eragon´´ ausmacht, darüber lässt sich nur spekulieren. Er mag sich der Direktheit des Buches verdanken, der Ungefiltertheit seiner fantastischen Vision, ihrer völligen Ironiefreiheit. ´´Eragon´´ ist selbst im Alphabet nur einen Schritt weit entfernt von seinem Ursprung, dem ´´dragon´´ nämlich, den ´´gigantischen, majestätischen Flugdrachen´´, von denen der junge Christopher im abgelegenen Paradise Valley so hartnäckig träumte.
Wieland Freund, WELT

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 30.11.2004

Der blaue Drache
„Eragon”, der große Fantasy-Roman des 15-jährigen Christopher Paolini
Bis zu der geheimnisvollen Explosion war Eragons Leben ähnlich wie das anderer Jungen in Alagaesia, dem Reich des brutalen Königs Galbatorix. Doch als sich der Rauch auf den Hügeln des Buckelgebirges lichtet, findet Eragon zwischen verkohlten Wurzeln einen saphirblauen, glatten Stein mit kleinen, weißen Äderchen. Dieser mysteriöse Stein wird Eragons Leben grundlegend verändern. Noch ahnt er nicht, dass dem Stein bald ein tollpatschiger, blauer Drache entschlüpfen wird - der letzte seiner Art.
Bis zu dem gewaltigen Erfolg seines Erstlingswerks Eragon war auch Christopher Paolinis Leben so wie das anderer Jungen in Montana. Vielleicht nicht ganz, denn er ging nie in eine Schule. Seine Mutter unterrichtete ihn. Den mehr als 600 Seiten dicken Roman Eragon, sein Erstlingswerk, schrieb er mit knapp 15 Jahren. Offenbar hat ihm also die Mutter neben dem Schulwissen auch die Freude am Erzählen nahe gebracht.
Auch die Menschen in Eragons verschlafenem Heimatdorf erzählen gern - phantastische Geschichten über mächtige Elfen, geheimnisvolle Zwerge und kampfbereite …

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"Ein großartiges Werk ... Nachts habe ich davon geträumt und beim Aufstehen musste ich sofort weiterlesen ..."
(Liz Rosenberg, New York Times)

"Ein verheißungsvoller Auftakt, sowohl für die Karriere des Autors als auch für die Trilogie."
(Publishers Weekly)

"Ein mitreißendes Fantasy-Epos."
(Kirkus Reviews)

"Wie kann einem 15-Jährigen das gelingen?"
Christopher Paolini hat nie eine öffentliche Schule besucht, sondern wurde von seiner Mutter zu Hause unterrichtet. Als Jugendlicher entdeckt er die Welt der Bücher. Hingerissen verschlingt er J. R. R. Tolkien, Raymond Feist, die nordischen Heldensagen - und erschafft mit 15 Jahren eine ganz eigene, komplexe Fantasy-Welt, Alagaësia. "Eragon" erscheint zunächst im Selbstverlag der Eltern und avanciert durch Mundpropaganda zum heimlichen Bestseller. Durch den Schriftsteller Carl Hiaasen auf das Buch aufmerksam gemacht, veröffentlicht Random House USA im September 2003 die Buchhandelsausgabe, die seitdem alle Rekorde bricht!

"Eragon" stürmt die Bestsellerlisten, Hollywood kauft die Filmrechte, die Presse liegt Paolini zu Füßen und die Leser lieben ihn.

Andreas Fröhlich wurde 1965 geboren und hatte bereits mit sechs Jahren seinen ersten Hörspielauftritt. Seine wohl bekannteste Rolle ist die des Bob Andrews für die Hörspielserie "Die drei Fragezeichen". Andreas Fröhlich lebt in Berlin und arbeitet als Schauspieler, Synchron- und Hörspielsprecher, Synchronregisseur sowie Dialogbuchautor.
PROLOG

SCHATTEN DER ANGST

Der Wind heulte durch die Nacht und trug einen Duft heran, der die Welt verändern sollte. Ein hoch aufragender Schatten hob den Kopf und schnüffelte. Bis auf sein blutrotes Haar und seine gelb glühenden Augen sah er aus wie ein Mensch.

Er blinzelte überrascht. Die Botschaft war eindeutig: Sie kamen. Oder war es eine Falle? Er überlegte kurz, dann sagte er eisig: "Verteilt euch. Versteckt euch hinter den Bäumen und Büschen. Haltet jeden auf, der kommt ... oder ihr sterbt."

Um ihn scharten sich zwölf groß gewachsene Urgals mit Kurzschwertern und runden Eisenschilden, die mit schwarzen Symbolen bemalt waren. Die Urgals ähnelten Menschen mit krummen Beinen und muskelbepackten Armen, die zum Zuschlagen wie geschaffen schienen. Über ihren kleinen Ohren sprossen lange, knorrige Hörnerpaare. Die Ungeheuer huschten grunzend ins Unterholz und versteckten sich. Kurz darauf verstummte das Geraschel und der Wald war wieder still.

Der Schatten spähte um einen dicken Baum und schaute den Pfad hinauf. Ein Mensch hätte in der Dunkelheit nichts mehr erkennen können, aber für ihn war das schwache Mondlicht wie Sonnenschein, der zwischen den Bäumen hindurchfiel. Scharf und deutlich nahm sein suchender Blick jede Einzelheit wahr. Er war unnatürlich ruhig, in seiner Hand hielt er ein langes blankes Schwert. Eine Scharte, fein wie ein Haar, verlief über die gesamte Länge der Klinge bis hinab zur Spitze. Das Blatt war dünn genug, um zwischen zwei Rippen hindurchgleiten zu können, und dennoch so stabil, dass es selbst die härteste Rüstung durchdrang.

Die Urgals sahen nicht so gut wie der Schatten. Sie kauerten am Boden wie blinde Bettler und griffen dabei unruhig nach ihren Waffen. Ein Eulenschrei durchschnitt die Stille. Keiner der Urgals entspannte sich, bis der Vogel vorbeigeflogen war. Dann fröstelten die Ungeheuer in der kalten Nacht; eins von ihnen trat mit seinem schweren Stiefel auf einen Zweig. Der Schatten zischte wütend und die Urgals zogen erschrocken die Köpfe ein. Er unterdrückte seine Abscheu - sie stanken wie ranziges Fleisch - und wandte sich ab. Sie waren Werkzeuge, nichts weiter.

Der Schatten rang mit seiner wachsenden Ungeduld, während aus Minuten Stunden wurden. Der Duft musste seinen Besitzern weit vorausgeeilt sein. Der Schatten erlaubte es nicht, dass die Urgals aufstanden und sich wärmten. Auch sich selbst versagte er diese Annehmlichkeit, blieb hinter dem Baum stehen und beobachtete den Pfad. Ein weiterer Windstoß fegte durch den Wald. Dieses Mal war der Duft stärker. Er verzog die schmalen Lippen und knurrte aufgeregt.

"Haltet euch bereit", flüsterte er. Sein ganzer Körper vibrierte. Die Spitze seines Schwertes zog kleine Kreise. Es hatte ihn viel Hinterlist und große Anstrengung gekostet, an diesen Punkt zu gelangen. Es wäre töricht gewesen, jetzt die Selbstbeherrschung zu verlieren.

Unter den dichten Brauen der Urgals begannen ihre Augen zu schimmern und die Kreaturen verstärkten den Griff um die Waffen. Vor ihnen hörte der Schatten ein Klirren, als etwas Hartes an einen losen Stein stieß. Undeutliche Schemen lösten sich aus der Dunkelheit und kamen den Pfad hinab.

Drei weiße Pferde galoppierten auf den Hinterhalt zu. Die Reiter hielten ihre Häupter stolz erhoben und ihre Umhänge kräuselten sich wie flüssiges Silber im Mondschein.

Auf dem ersten Pferd saß ein Elf mit spitzen Ohren und elegant geschwungenen Augenbrauen. Sein Körper war gertenschlank, aber kräftig wie ein Degen. Ein mächtiger Bogen war auf seinem Rücken befestigt. An einer Seite hing ein Schwert, an der anderen ein Köcher voller weiß gefiederter Pfeile.

Der hintere Reiter hatte dieselbe helle Haut und dieselben länglichen Gesichtszüge wie der andere. In der rechten Hand hielt er einen Langspeer und in seinem Gürtel steckte ein weißer Dolch. Auf dem Kopf trug er einen außergewöhnlich kunstvollen, mit Gold und Bernstein beschlagenen Helm.

Zwischen den beiden ritt eine Elfe mit rabenschwarzem Haar, die aufmerksam ihre Umgebung beobachtete. Ihre von langen dunklen Wimpern umrahmten Augen blickten entschlossen. Ihre Kleidung war schlicht, was jedoch ihre Schönheit nicht minderte. An ihrer Seite hing ein Schwert, auf dem Rücken ein langer Bogen mit einem Köcher. Auf ihrem Schoß lag ein Beutel, auf den sie immer wieder hinabsah, als wollte sie sich vergewissern, dass er noch da war.

Einer der Elfenmänner sagte etwas, aber so leise, dass der Schatten die Worte nicht verstehen konnte. Die Elfenfrau antwortete mit offenkundiger Autorität, woraufhin ihre Wachen die Plätze tauschten. Der mit dem Helm übernahm die Führung und hielt den Langspeer nun so, dass er ihn sofort einsetzen konnte. Sie ritten am Versteck des Schattens und an den ersten Urgals vorbei, ohne Verdacht zu schöpfen.

Der Schatten schwelgte bereits im Siegestaumel, als der vom Gestank der Urgals durchdrungene Wind die Richtung änderte und den Elfen entgegenschlug. Die Pferde schnaubten aufgeregt und warfen die Köpfe herum. Die Reiter erstarrten, ihre Blicke schossen umher, dann rissen sie ihre Rösser herum und galoppierten davon.

Das Pferd der Elfe stob vorwärts und ließ ihre Begleiter weit hinter sich. Die Urgals sprangen aus ihren Verstecken, erhoben sich und schickten ihnen einen Hagel schwarzer Pfeile hinterher. Der Schatten trat hinter dem Baum hervor, hob die rechte Hand und rief: "Garjzla!" Ein roter Blitz schoss aus seiner Handfläche auf die Elfe zu und tauchte die Bäume in blutiges Licht. Er traf ihr Pferd, das mit einem schrillen Schrei zusammenbrach und mit dem Brustkorb in den Boden pflügte. Sie sprang mit übermenschlicher Schnelligkeit von dem Tier herab, landete leichtfüßig und schaute sich nach ihren Begleitern um.

Die tödlichen Pfeile der Urgals prasselten auf die beiden Elfenkrieger nieder. Sie fielen von ihren edlen Rössern in die Blutlachen, die sich rasch auf dem Boden ausbreiteten. Als die Urgals auf die Gefallenen zurannten, brüllte der Schatten: "Ihr nach! Sie ist es, die ich haben will!" Die Ungeheuer stürmten grunzend den Pfad hinauf.

Der Elfe entfuhr ein Schrei, als sie ihre toten Begleiter sah. Sie ging einen Schritt auf sie zu, dann verfluchte sie ihre Feinde und schlüpfte mit einem geschmeidigen Satz in den Wald.

Während die Urgals ihr zwischen den Bäumen hindurch nachstürmten, kletterte der Schatten auf einen Granitfelsen, der die Baumkronen überragte. Von dort konnte er das gesamte umliegende Gebiet überblicken. Er hob eine Hand und murmelte: "Böetq Istalri!", woraufhin etwa dreihundert Quadratmeter Wald in Flammen aufging. Grimmig setzte er ein Stück nach dem anderen in Brand, bis ein riesiger Feuerring die Stätte des Hinterhalts umgab. Die Flammen sahen aus wie eine geschmolzene, auf den Wald niedergefallene Krone. Mit zufriedenem Gesicht beobachtete er aufmerksam den Ring, für den Fall, dass das Feuer frühzeitig erlosch.

Doch der Ring verdichtete sich und konzentrierte sich auf den Bereich, in dem sich die Urgals befanden. Plötzlich hörte der Schatten Rufe und einen Aufschrei. Zwischen den Bäumen sah er drei seiner Handlanger tödlich verwundet übereinander fallen. Er erhaschte einen kurzen Blick auf die Elfe, die vor den übrigen Urgals floh.

Sie rannte mit unglaublicher Geschwindigkeit auf den Granitfelsen zu. Der Schatten blickte prüfend auf den Waldboden zwanzig Fuß unter ihm, dann sprang er und landete direkt vor ihren Füßen. Sie wirbelte herum und rannte zum Pfad zurück. Schwarzes Urgal-Blut tropfte von ihrem Schwert und beschmutzte den Beutel in ihrer Hand.

Die gehörnten Ungeheuer stürmten aus dem Wald, umstellten sie und versperrten ihr den einzigen Fluchtweg. Sie sah sich in alle Richtungen nach einem Ausweg um. Als sie keinen entdeckte, straffte sie in vornehmer Verachtung den Rücken. Der Schatten trat mit erhobener Hand auf sie zu und weidete sich an ihrer Hilflosigkeit.

"Schnappt sie euch."

Als die Urgals losstürmten, öffnete die Elfe den Beutel, griff hinein und ließ ihn dann zu Boden fallen. In ihren Händen lag ein großer Saphir, in dem sich das grimmige Licht des Feuers spiegelte. Sie hob ihn über den Kopf, während ihre Lippen fieberhaft Worte formten. Verzweifelt brüllte der Schatten: "Garjzla!"

Ein roter Feuerball entsprang seiner Hand und schoss pfeilschnell auf die Elfe zu. Aber der Schatten kam zu spät. Einen Moment lang erhellte ein grüner Lichtblitz den ganzen Wald - und dann war der Stein aus ihren Händen verschwunden. Im nächsten Augenblick traf sie der rot glühende Feuerball und sie brach zusammen.

Der Schatten stieß einen wütenden Schrei aus und marschierte auf sie zu, dabei hieb er sein Schwert gegen einen Baum. Die Klinge fuhr durch den halben Stamm und blieb zitternd stecken. Neun weitere Energieblitze schossen aus seiner Handfläche und töteten die Urgals in Sekundenschnelle. Dann zog der Schatten das Schwert wieder aus dem Baum und ging zu der Elfe hinüber.

Racheschwüre, gesprochen in einer grässlichen Sprache, die nur er verstand, rollten über seine Zunge. Er ballte die hageren Hände zu Fäusten und starrte zum Himmel empor. Die kalten Sterne starrten ungerührt zurück wie Zuschauer aus einer anderen Welt. Wütend verzog er die Lippen, bevor er sich der bewusstlosen Elfenmaid zuwandte. Ihre Schönheit, die jeden sterblichen Mann verzaubert hätte, ließ ihn kalt. Er vergewisserte sich, dass der Stein tatsächlich verschwunden war, dann holte er sein Pferd aus dem Versteck zwischen den Bäumen. Nachdem er die Elfe an den Sattel gefesselt hatte, saß er auf und ritt aus dem Wald.

Er löschte die Feuer, die ihm im Weg waren, ließ die übrigen aber brennen.

Die Entdeckung

Eragon kniete im zertrampelten Schilfgras und musterte mit geübtem Auge die Fährte. Die Abdrücke verrieten ihm, dass die Hirsche erst vor einer halben Stunde auf der Lichtung gewesen waren. Bald würden sie sich zur Nacht hinlegen. Sein Ziel, eine kleine Hirschkuh, die stark auf dem linken Vorderlauf lahmte, war noch bei der Herde. Es erstaunte ihn, dass sie es so weit geschafft hatte, ohne von einem Wolf oder einem Bären gerissen zu werden.

Der Himmel war klar und dunkel und es wehte ein leichter Wind. Eine silbrige Wolke trieb über die umliegenden Berge, deren Ränder im Lichtschein des zwischen zwei Gipfeln hängenden Herbstmonds rötlich schimmerten. An den Berghängen flossen aus trägen Gletschern und glitzernden Schneemassen entstandene Bäche hinab. Ein zäher Nebel kroch über den Talboden, so dicht, dass er fast Eragons Füße zu verschlucken schien.

Eragon war fünfzehn, nur noch ein knappes Jahr vom Mannesalter entfernt. Dunkle Brauen überspannten seine eindringlichen braunen Augen. Die Kleider waren von der Arbeit abgenutzt. Ein Jagdmesser mit Knochengriff steckte in einer Scheide an seinem Gürtel und ein wildledernes Futteral schützte den Eibenholzbogen vor der Feuchtigkeit. Auf dem Rücken trug er einen holzgerahmten Rucksack.

Die Hirsche hatten ihn tief in einen unzugänglichen Gebirgszug geführt, der Buckel genannt wurde und das Land Alagaësia von Norden nach Süden durchzog. Aus diesen Bergen kamen oft sonderbare Geschichten und eigenartige Menschen und meistens verhießen sie nichts Gutes. Trotzdem fürchtete Eragon diese raue Gegend nicht - er war der einzige Jäger in der Umgebung von Carvahall, der es wagte, das Wild bis in den Buckel zu verfolgen.

Er war bereits die dritte Nacht auf der Jagd und sein Proviant war zur Hälfte verbraucht. Wenn er die Hirschkuh nicht erlegte, war er gezwungen, mit leeren Händen heimzukehren. Seine Familie brauchte Fleisch wegen des in Kürze anbrechenden Winters, und sie konnten es sich nicht leisten, es in Carvahall zu kaufen.

Eragon stand voll stiller Zuversicht im fahlen Mondlicht, dann ging er in den Wald und marschierte auf eine Lichtung zu, auf der er die Hirsche vermutete. Die Bäume versperrten den Blick zum Himmel und warfen federförmige Schatten auf den Boden. Er schaute nur gelegentlich auf die Spuren; er kannte ja den Weg.

Am Rande der Lichtung zog er den Bogen aus dem Futteral, nahm drei Pfeile und legte einen an die Sehne, während er die anderen in der linken Hand bereithielt. Im Mondlicht waren etwa zwanzig reglose Schatten zu erkennen - die im Gras liegenden Hirsche. Die Hirschkuh, auf die er es abgesehen hatte, lag etwas abseits des Rudels und hatte ihr linkes Vorderbein unbeholfen ausgestreckt.

Eragon schlich langsam näher und spannte den Bogen. Die ganze Mühsal der letzten drei Tage war auf diesen Augenblick gerichtet gewesen. Er atmete ein letztes Mal tief durch und - eine Explosion erschütterte die Nacht.

Das Rudel sprang auf. Eragon stürmte los, und während er durchs Gras rannte, streifte ein heftiger Windstoß seine Wange. Schlitternd kam er zum Stehen und schoss auf die umherspringende Hirschkuh. Der Pfeil verfehlte sie um Fingerbreite und verschwand zischend in der Dunkelheit. Fluchend wirbelte Eragon herum und legte instinktiv den nächsten Pfeil an.

Hinter ihm, wo eben noch die Hirsche gewesen waren, schwelten Gras und Bäume in einem kreisrunden Areal. Viele der Kiefern waren nackt, hatten all ihre Nadeln verloren. Das Gras, das die verkohlte Stelle umgab, war platt gedrückt. Kleine Rauchfahnen stiegen in die Höhe und verströmten einen brenzligen Geruch. Im Zentrum des Explosionsherds lag ein polierter blauer Stein. Nebelschwaden schlängelten auf dem verkohlten Boden und ließen substanzlose Ranken über den Stein gleiten.

Eragon hielt mehrere Minuten nach Gefahr Ausschau, aber das Einzige, was sich rührte, waren die Nebelschwaden. Vorsichtig ließ er den Bogen sinken und ging los. Der Mondschein warf sein mattes silbriges Licht auf ihn, als er vor dem Stein stehen blieb. Er stieß ihn mit dem Pfeil an, dann sprang er zurück. Als nichts geschah, hob er ihn vorsichtig auf.

Nie hatte die Natur einen Stein so glatt poliert wie diesen. Seine makellose Oberfläche war dunkelblau, bis auf die feinen weißen Adern, die ihn wie ein Spinnennetz überzogen. Der Stein war kühl und Eragons Finger spürten nicht die geringste Unebenheit. Die Oberfläche fühlte sich an wie gehärtete Seide. Oval und etwa einen Fuß lang, wog der Stein mehrere Pfund, obwohl das Gewicht dem Jungen bei weitem nicht so schwer erschien.

Der Stein gefiel ihm, aber gleichzeitig machte er ihm auch Angst. Wo kommt er her? Hat er irgendeinen Zweck? Dann kam ihm ein beunruhigender Gedanke: Ist er zufällig hier gelandet oder sollte ich ihn finden? Wenn Eragon irgendetwas aus den alten Geschichten gelernt hatte, dann die Tatsache, dass man der Magie und jenen, die sie ausübten, mit Vorsicht begegnen musste.

Aber was soll ich mit dem Stein anfangen? Es wäre eine Mühsal, ihn mitzuschleppen, und es bestand nach wie vor die Möglichkeit, dass er gefährlich war. Vermutlich wäre es am klügsten gewesen, ihn einfach liegen zu lassen. Ein Anflug von Unentschlossenheit überkam ihn, und beinahe hätte er ihn wieder fallen gelassen, aber irgendetwas schien seine Hand zurückzuhalten. Zumindest kann man ihn bestimmt gegen ein paar Lebensmittel eintauschen, dachte er und schob den Stein achselzuckend in den Rucksack.

Die Lichtung war zu ungeschützt, um ein sicheres Nachtlager zu bieten, und so ging er in den Wald zurück und breitete unter den herausgerissenen Wurzeln eines umgestürzten Baumes sein Schlafzeug aus. Nach einem kalten Abendessen aus Brot und Käse kuschelte er sich in seine Wolldecke und schlief ein, während er darüber nachgrübelte, was er gerade erlebt hatte.

"
Der Wind heulte durch die Nacht und trug einen Duft heran, der die Welt verändern sollte. Ein hoch aufragender Schatten hob den Kopf und schnüffelte. Bis auf sein blutrotes Haar und seine gelb glühenden Augen sah er aus wie ein Mensch.
Er blinzelte überrascht. Die Botschaft war eindeutig: Sie kamen. Oder war es eine Falle? Er überlegte kurz, dann sagte er eisig: "Verteilt euch. Versteckt euch hinter den Bäumen und Büschen. Haltet jeden auf, der kommt... oder ihr sterbt."
Um ihn scharten sich zwölf groß gewachsene Urgals mit Kurzschwertern und runden Eisenschilden, die mit schwarzen Symbolen bemalt waren. Die Urgals ähnelten Menschen mit krummen Beinen und muskelbepackten Armen, die zum Zuschlagen wie geschaffenen schienen. Über ihren kleinen Ohren sprossen lange, knorrige Hörnerpaare. Die Ungeheuer huschten grunzend ins Unterholz und versteckten sich. Kurz darauf verstummte das Geraschel und der Wald war wieder still.
Der Schatten spähte um einen dicken Baum und schaute den Pfad hinauf. Ein Mensch hätte in der Dunkelheit nichts mehr erkennen können, aber für ihn war das schwache Mondlicht wie Sonnenschein, der zwischen den Bäumen hindurchfiel. Scharf und deutlich nahm sein suchender Blick jede Einzelheit wahr. Er war unnatürlich ruhig, in seiner Hand hielt er ein langes blankes Schwert. Eine Scharte, fein wie ein Haar, verlief über die gesamte Länge der Klinge bis hinab zur Spitze. Das Blatt war dünn genug, um zwischen zwei Rippen hindurchgleiten zu können, und dennoch so stabil, dass es selbst die härteste Rüstung durchdrang.
Die Urgals sahen nicht so gut wie der Schatten. Sie kauerten am Boden wie blinde Bettler und griffen dabei unruhig nach ihren Waffen. Ein Eulenschrei durchschnitt die Stille. Keiner der Urgals entspannte sich, bis der Vogel vorbeigeflogen war. Dann fröstelten die Ungeheuer in der kalten Nacht; eins von ihnen trat mit seinem schweren Stiefel auf einen Zweig. Der Schatten zischte wütend und die Urgals zogen erschrocken die Köpfe ein. Er unterdrückte seine Abscheu - sie stanken wie ranziges Fleisch - und wandte sich ab. Sie waren Werkzeuge, nichts weiter.
Der Schatten rang mit seiner wachsenden Ungeduld, während aus Minuten Stunden wurden. Der Duft musste seinen Besitzern weit vorausgeeilt sein. Der Schatten erlaubte es nicht, dass die Urgals aufstanden und sich wärmten. Auch sich selbst versagte er diese Annehmlichkeit, blieb hinter dem Baum stehen und beobachtete den Pfad. Ein weiterer Windstoß fegte durch den Wald. Dieses Mal war der Duft stärker. E r verzog die schmalen Lippen und knurrte aufgeregt.
"Haltet euch bereit", flüsterte er. Sein ganzer Körper vibrierte. Die Spitze seines Schwertes zog kleine Kreise. Es hatte ihn viel Hinterlist und große Anstrengung gekostet, an diesen Punkt zu gelangen. Es wäre töricht gewesen, jetzt die Selbstbeherrschung zu verlieren.
Unter den dichten Brauen der Urgals begannen ihre Augen zu schimmern und die Kreaturen verstärkten den Griff um die Waffen. Vor ihnen hörte der Schatten ein Klirren, als etwas Hartes an einen losen Stein stieß. Undeutliche Schemen lösten sich aus der Dunkelheit und kamen den Pfad hinab.
Drei weiße Pferde galoppierten auf den Hinterhalt zu. Die Reiter hielten ihre Häupter stolz erhoben und ihre Umhänge kräuselten sich wie flüssiges Silber im Mondschein.
Auf dem ersten Pferd saß ein Elf mit spitzen Ohren und elegant geschwungenen Augenbrauen. Sein Körper war gertenschlank, aber kräftig wie ein Degen. Ein mächtiger Bogen war auf seinem Rücken befestigt. An einer Seite hing ein Schwert, an der anderen ein Köcher voller weiß gefiederter Pfeile.
Der hintere Reiter hatte dieselbe helle Haut und dieselben länglichen Gesichtszüge wie der andere. In der rechten Hand hielt er einen Langspeer und in seinem Gürtel steckte ein weißer Dolch. Auf dem Kopf trug er einen außergewöhnlich kunstvollen, mit Gold und Bernstein beschlagenen Helm...."

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Bewertung von Kerzenlicht aus Feuchtwangen am 09.06.2014   ausgezeichnet
Meine Rezension bezieht sich auf alle 4 Bücher.
Eragon ist ein Bauernjunge von 15 Jahren. Er lebt bei seinem Onkel und seinem Cousin. Das Leben ist hart und um die kargen Mahlzeiten aufzubessern und etwas Geld zu verdienen, jagt er im Buckel, einem unheimlichen Gebirgswald, der von den anderen Dorfbewohnern gemieden wird. Dort findet er eines Tages einen seltsamen, wunderschönen Stein, der plötzlich in einer Explosion auftaucht. Er versucht beim Metzger dafür Fleisch zu bekommen, aber der weigert sich, den Stein anzunehmen, weil er aus dem Buckel stammt. Als Eragon wieder zuhause ist, wird der Stein plötzlich lebendig, zerbricht von innen heraus und ein kleiner Drache schlüpft daraus hervor. Von da an überschlagen sich die Ereignisse. Fremde unheimliche Wesen tauchen im Dorf auf und fragen nach dem Stein. Nachdem der Metzger den Wesen verraten hat, dass Eragon im Besitz des Steines ist, wird in seiner Abwesenheit sein Onkel gefoltert und Haus und Hof vernichtet. Eragon muss mit dem Drachen aus dem Dorf fliehen. Die Dorfbewohner dürfen nichts davon erfahren, dass er einen Drachen aufzieht. Damit beginnt Eragons Weg zum einzigen unabhängigen Drachenreiter. Außer ihm gibt es nur noch einen Drachenreiter und der hat das ganze Land versklavt und versucht, die noch unabhängigen Völker ebenfalls zu unterjochen oder auszulöschen. Eragon wird bei seiner Flucht von Geschichtenerzähler des Dorfes begleitet und lernt mehr von ihm, als er sich je hätte träumen lassen. Ihm wird bald klar, dass es seine Mission ist, Galbatorix, den mächtigen König und Drachenreiter zu vernichten, um alle Völker zu befreien. Dazu muss er viel stärker und klüger werden und so lernt er bis zur Erschöpfung und übt sich bis zum Umfallen in Kampftechniken. Eragon entwickelt sich unheimlich schnell und mit ihm zusammen sein Drache Saphira. Die beiden schließen sich den Varden an, einer Rebellengruppe, die gegen Galbatorix kämpft und bei den Zwergen Unterschlupf gefunden hat. Er wird bei den Elfen weiter ausgebilden und muss lange vor Abschluss seiner Ausbildung in die Schlacht ziehen.
Soweit zum Inhalt.

Meine Meinung:
Von der Leistung des jungen Autors bin ich beeindruckt. Nicht nur, dass er ein spannendes, fantastisches Abenteuer erdacht hat, er hat es auch flüssig und leicht lesbar niedergeschrieben. Die Lebewesen wirken authentisch, egal, ob Menschen, Zwerge, Elfen oder andere Tiere. Er hat die Kultur des jeweiligen Volkes erklärt und damit Traditionen verständlich gemacht. Auch die zwischenmenschlichen Beziehungen sind sehr gut herausgearbeitet.
Dass Eragon es in einem unglaublichen Tempo schafft, die alte Sprache, den Kampf, Magie und das Schreiben gleichzeitig zu lernen und zu beherrschen, mag man als Manko ansehen, allerdings wäre die Bücher wohl eher langweilig, wenn man das auf begreifbares Maß ausgedehnt hätte. Vielleicht ist er auch einfach nur ein Naturtalent.;-).
Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Tatsache, dass er jungen Lesern vieles vermittelt, was nötig ist, um sich weiter zu entwickeln. Man mag der Meinung sein, dass alle jungen Menschen an sich zweifeln, aber es ist ein Unterschied, ob man an sich zweifelt oder seine eigenen Einstellung und seine eigenen Taten immer wieder hinterfragt und auf ihre Wirkung überprüft und dass man über sein Wissen immer wieder nachdenkt. Auch Ursache und Wirkung von Vorurteilen sind am Beispeil der Urghals gut herausgestellt und auch, wie schwer es ist, sich davon zu lösen. Wie wichtig Vertrauen und Mitgefühl sind und dass Rache nicht immer nur böse ist, sondern auch verständlich, auch das erfährt der Leser in den Büchern.
Darum lautet mein Fazit, dass besonders für junge Menschen auf dem Weg ins Leben die Bücher mehr als eine spannende Geschichte bieten und uneingeschränkt zu empfehlen sind.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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Bewertung von TraumLilie am 08.05.2014   sehr gut
Inhalt

Nicht zum ersten Mal ist Eragon in den Wäldern des Buckels jagen. Doch in dieser Nacht findet er einen seltsamen blauen Stein, der sein Leben zu ändern vermag. Er entschließt sich den Stein mit ins Tal zu nehmen. Mitten in der Nacht erwacht der Stein zum Leben. Aus dem Inneren ist ein leises Fiepen zu vernehmen, bis der Stein von feinen Rissen überzogen wird und aus ihm ein ungewöhnliches Tier schlüpft. Eragon ist bewusst, dass er einen kleinen Drachen vor sich hat. Seit diesem Moment ist Eragon ein Drachenreiter, den viele Abenteuer und Gefahren erwarten. Denn seine Aufgabe wird es sein, die Schreckensherrschaft des Königs zu beenden, damit die Menschen wieder in Frieden leben können.

Meinung

Das Buch hat mir trotz kleiner Kriterien ziemlich gut gefallen. Man merkt nicht sofort, dass die Geschichte von einem damals 15 jährigen nieder geschrieben wurde. Aber dennoch gibt es hier und da ein paar Punkte, die mich zwar nicht stören aber nicht ganz so passend sind. Denn der Protagonist Eragon erscheint mir in manchen Hinsichten zu perfekt. Perfekt nicht in dem Sinne, dass er keine Fehler macht.
Auch er muss noch einiges lernen, jedoch kann er vieles in Bezug auf Magie schon zu früh. Das, wofür die damaligen Drachenreiter in der Geschichte Jahre brauchten um es zu beherrschen, schafft er in kürzester Zeit. Ihm ist viel zu viel bewusst und das macht auf mich den Eindruck, dass ihm alles nur so zu fliegt. Natürlich spielt er eine wichtige Rolle in der Geschichte, aber dennoch hätte man es anders ausarbeiten können. Schließlich war er ein einfacher Bauernjunge, der von heute auf morgen zum Drachenreiter wurde. Er hatte keine Ausbildung im Umgang mit Magie und dennoch weiß er wie er sie entfesseln und einsetzen kann.
Aber das ist nur eine Kleinigkeit am Rande, denn die Geschichte ist wirklich fantastisch. Ich würde jetzt keinen Vergleich zu anderen High Fantasy Büchern anstellen aber dafür, dass der Autor noch so jung war ist die Geschichte im Ganzen gut ausgefeilt. Er hat alles sehr detailliert beschrieben. Gefühle und Beziehungen zwischen den Personen werden sehr deutlich dargestellt. Das ich bei manchen Szenen sogar zu Tränen gerührt war.
Paolini hat eine abenteuerliche Welt geschaffen, mit Wesen die typisch sind für High Fantasy Bücher. Die Geschichte hat aber dennoch ihren eigenen Charakter und lässt sich gut lesen, da der Schreibstil nicht steif und unnahbar wirkt.

Fazit

Es ist nicht mit Herr der Ringe oder Das Schwert der Wahrheit zu vergleichen. Aber mir persönlich hat das Buch gut gefallen. Man findet sich leicht hinein in die Charaktere, die äußerst sympathisch rüber kommen. Wer es mal mit High Fantasy probieren möchte, dem lege ich Eragon ans Herz. Denn es ist nicht ein ganz so schwerer Schinken, wie manch andere Bücher in diesem Genre.

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Bewertung von eileen aus Northeim am 17.03.2014   ausgezeichnet
Eragon ist ein einfacher Bauernjunge. Als er auf die Jagd geht, findet er kein Wild. Bis er in dem "Buckel" jagt. Er möchte ein Reh erschießen, aber plötzlich taucht aus dem Nichts ein Stein auf. Eragon nimmt ihn mit um den Stein gegen Fleisch einzutauschen. Bei dem Fleischer angekommen, holt er den Stein heraus. Aber der Fleischer lehnt ab. Er möchte nichts aus dem "Buckel". Also geht Eragon nach hause. In der Nacht rappelt der Stein und ein Drache schlüpft. Bei der Berührung mit dem Drachen, bekommt Eragon ein Mahl auf den Arm. Dadurch erfährt er, dass er mit den Drachen durch Gedanken sprechen kann. Er nennt den Drachen Saphira und versteckt ihn im Wald. Ein paar Tage später greifen zwei Kreaturen das Haus seines Onkels an. Saphira erzählt ihm, dass die Kreaturen Ra'zag heissen und im Auftrag von Galbatorix unterwegs sind. Eragon muss Galbatorix aufhalten, denn er ist der letzte Drachenreiter.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es mit Fantasie zu tun hat. Man kann sich auch gut in die Lage von Eragon versetzen. Ich empfehle es weiter, weil es gut geschrieben ist.

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Bewertung von Andreas aus Cadenberge am 28.02.2014   sehr gut
In dem Buch geht es um einen Jungen namens Eragon, der auf der Jagd ein Drachenei findet. Aber Eragon weiß nicht, was es ist. Er glaubt, es sei ein Stein. Eragon ist der einzige Jäger in Kawerall, der das Wild in den Buckel verfolgt, denn es sind Gerüchte in Umlauf, dass eine ganze Armee vom König im Buckel verschwand und manchmal kämen Menschen aus dem Buckel, die nichts Gutes im Schilde führen würden. Trotzdem fürchtet Eragon den Buckel nicht. Er legt sich dort zum Schlafen hin. Am nächsten Morgen schaut Eragon sich die Stelle an, wo der Stein aufgetaucht ist. Er nimmt den angeblichen mit nach Hause zu seinem Onkel auf den Hof. Doch als der Drache schlüpft, wird der Hof überfallen und er überlebt. Da er die Gefahr erkennt, flieht er mit dem Drachen ...
Mir hat das Buch sehr gut gefallen denn es ist sehr spannent und reich an Abenteuer. Ich empfele es weiter, aber es ist ein Buch für viel Leser.

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Bewertung von x7z6GG0ß aus Lahnstein am 25.02.2014   ausgezeichnet
Es geht um den Bauernhof Jungen Eragon in Carvarhall der beim Jagen einen blauen Stein findet.Später findet Eragon heraus das dieser Stein ist ein Drachenei ist.Den Drachen nennt er Saphira.Nachdem sein Onkel stirbt will Eragon mit dem Geschichtenerzähler Brom die Mörder seines Onkels die Razac töten.Als dann auch Brom gegen die Razac stirbt treffen Saphira und Eragon auf Murtagh mit dem sie die Elfe Arya befreien wollen .Danach wollten sie sich den Varden anschließen um den bösen Herrscher des Imperiums Galbatorix der ebenfalls ein Drachenreiter ist stürzen.
Mir gefällt das Buch,weil es eine tolle Bindung zu Drachen hat und eine so tolle Phantasie wie bei Herr der Ringe.Für ein Phantasieleser muss so ein Buch super sein.

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Bewertung von Huy aus Halle am 19.02.2014   ausgezeichnet
In dem Buch Eragon Das Vermächtnis der Drachenreiter handelt es um Eragon, einen Bauernsohn der in dem Fantasieland Alagaesia lebt und eines Tages in den Bergen ein Ei findet.Voller Neugier nimmt er das Ei mit ohne zu wissen was sich darin befindet, nämlich einen Drachen.Dies hielt er vor seiner Familie und den anderen aus dem Dorf geheim.Dieses Geheimnis hatte schwerwiegende Folgen wodurch Eragon das Dorf verlassen musste.Brom, ein Mann der mit dieser magischen Welt vertraut ist, fand es schließlich heraus und begleitete Eragon auf seine Reise durch das geheimnisvolle Alagaesia.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es sehr ausführlich geschrieben ist, es beinhaltet viele mysteriöse Geheimnisse und es besitzt viele Höhepunkte.Ich empfehle es jeden weiter der sich gerne in einer anderen Welt befinden möchte.

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Bewertung von Jonathan Mosebach aus Berlin am 18.02.2013   ausgezeichnet
In "Eragon-Das Vermächtniss der Drachenreiter" geht es um einen Jungen, dem ein Schiksal vorbestimmt ist. Er soll einer der letzten Drachenreiter Alagaesias werden.
In Alagaesia herrscht Krieg. Der böse Herrscher Galbatorix herrscht über dei Menschen des Landes. Nur eine kleine Grupe von Rebellen, genannt die Varden, bestehend aus Elfen, Menschen und Zwergen leistet noch wiederstannd. Nun begibt sich Eragon mit seinem Drachen Saphira und dem ehemaligen Drachenreiter Brom nach Farthen Dur um die Varden im Kampf gegen die Urgalarmeen Galbatorix' beizustehen.
Das buch ist der erste Teil einer vierbandigen Abenteuergeschichte und hatt mir sehr gut gefallen. Die verschiedenen Abenteuer die Eragon und Saphira bestehen müssen, halten einen in iehrem Bann und man will gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich empfehle dieses Buch allen, die tolle Geschichten aus der Zeit mögen, in der noch mit Schwert, Pfeil, Bogen und natürlich mit Drachen gekämpft wird.

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Bewertung von Waschi aus Kronach am 03.02.2013   ausgezeichnet
Der Bauernjunge Eragon lebt bei seinem Onkel und seinem Cousin. Er findet eines Tages einen blauen Stein. Der wird sein Leben verändern – denn aus dem Stein schlüpft nach kurzer Zeit ein Drache. Zwischen den beiden entsteht eine tiefe Bindung. So können Eragon und Saphira (so heißt der Drache) telepathisch miteinander sprechen. Der Geschichtenerzähler Brom, versucht dem neuen Drachenreiter Eragon so viel wie möglich über Drachen beizubringen. Als der grausame Herrscher Galbatorix erfährt, dass es einen neuen Drachenreiter gibt, lässt er ihn suchen und bekämpfen. Eragon schließt sich den Freiheitskämpfern „Varden“ an und besiegt zusammen mit Saphira und seiner immer stärker werdenden Zauberkraft den Schatten, der von Galbatorix geschickt wurde. So wird er als Schattentöter zum Helden der Varden.
Der Film ist gut. Das Buch viel, viel besser. Spannende Unterhaltung. Eine Empfehlung für jeden, der Fantasyromane liebt. Genauso lesenswert wie Harry Potter – allerdings eine vollkommen andere Welt. Ich vergebe die Note 1*.

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Bewertung von Salikaro am 02.01.2013   ausgezeichnet
Ich kann nur sagen : Wow. Dieses Buch hat mich beeindruckt und mitgerissen. Normalerweise ist dieses Genre nicht mein Ding. So dachte ich immer. Aber dieses Buch begeistert mich. Es fesselt von der ersten Seite, ist voller Fantasie und Leben. Ich bin wirirklich beeindruckt, so etwas aus der Feder eines damals 15jährigen zu lesen.
Also Eragon hat einen weiteren Fan und das nächste Buch liegt schon neben mir.

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Bewertung von Kay2 aus Neustadt am 19.12.2012   ausgezeichnet
Der 15 Jährige Eragon hat seine Eltern früh verloren und lebt nun mit seinen Verwanten auf einem abgeschiedenen Hof. Er wächst wie ein normaler Junge auf, bis er eines Tages ein Drachenei findet. Den Drachen der daraus schlüpft nennt er Saphira und behandelt ihn zuerst nur wie ein Haustier. Als aber seltsame Fremde ins Dorf kommen und Eragons Onkel töten. Bald erfährt Eragon, dass diese Diener des grausamen Königs sind, der mit seinen Heeren die aus Urgals und anderen grässlichen Monstern bestehen das Volk unterdrückt, und jeden Keim an Hoffnung erstickt. Ob Eragon es schaffen wird als Drachenreiter gegen den König aufzustehen. Das Schicksal des Volkes liegt in seiner Hand!
Ich fand das Buch gut und spannend auch ein bisschen gruselig. Besonders haben mir die vielen Fabelwesen wie Urgals, Zwerge,Monster, Elfen und Drachen gefallen. Ich mag Fantasy nämlich gerne und Spannung und Grusel auch.
Für alle die das genauso sehen wie ich, empfehle ich das Buch sehr!

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