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A Long Way Down, 4 Audio-CDs
Inszenierte Lesung. 300 Min.
Sprecher: Julia Hummer, Hille Darjes, Andreas Petri u. a.
- Inszenierte Lesung.
- Erscheinungstermin: 2009
- Anzahl 4
- Audio CD
FAZ-Rezension SZ-Rezension Kulturnews-Rezension Perlentaucher-Notizen Autorenporträt Nick Hornby

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Trackliste zu "A Long Way Down, 4 Audio-CDs"
| CD | |||
|---|---|---|---|
| 1 | A long way down | ||
Produktinformation
- Verlag: Dhv Der Hörverlag
- ISBN-13: 9783867172301
- Artikeltyp: Hörbuch
- ISBN-10: 3867172307
- Best.Nr.: 23321892
- Laufzeit: 300 Min.
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Bitte klicken Sie auf den Play-Button, um in "A Long Way Down, 4 Audio-CDs" von "Hornby, Nick" reinzuhören!
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Produktbeschreibung zu "A Long Way Down, 4 Audio-CDs"
Kurzbeschreibung
Was machen vier schräge Vögel in der Silvesternacht zusammen auf
dem Dach eines Londoner Hochhauses? Party? Weit gefehlt! Zufällig
wollen sie sich alle gleichzeitig vom Dach stürzen. Doch, dass
andere zusehen, macht die Sache nicht leichter. Also erstmal eine
Runde plaudern - und sich dann verabreden, für den Valentinstag.
Ereignisreiche Wochen machen aus Fremden Freunde fürs Leben
...
Beschreibung
Leseprobe zu "A Long Way Down, 4 Audio-CDs" von Nick Hornby
Ich weiß, es war seine Leiter, aber ich brauchte sie. Er würde ja keine Verwendung mehr dafür haben. Ich habe nie versucht, ihn zu schubsen. Ich habe gar nicht die Statur, einen erwachsenen Mann vom Sims zu schubsen. Ich bin gar nicht kräftig genug, um einen erwachsenen Mann vom Sims zu stoßen. Und ich hätte es auch nie versucht; es war seine Entscheidung, ob er sprang oder nicht. Ich ging nur zu ihm hin, steckte meine Hand durch das Drahtgitter und tippte ihm auf die Schulter. Ich wollte ihn bloß fragen, ob er noch lange brauchen würde.
17.08.2005
Der Selbstmörder-Club
Ohne den Mut der Verzweiflung: Nick Hornbys "A Long Way
Down"
Von den roten Telefonen an der Clifton Suspension Bridge in
Bristol, dem am häufigsten aufgesuchten Selbstmordort
Großbritanniens, kann man kostenlos die Samariter anrufen. Ob diese
den Verzweifelten am anderen Ende der Leitung künftig allerdings
tatsächlich ausgerechnet Auszüge aus Nick Hornbys Roman "A
Long Way Down" vorlesen werden, wie die englische Presse
prophezeit hat? Bestenfalls hätte dies eine ähnliche Wirkung wie
einst die Klänge des kitschigen Folksongs "Mhairis
Wedding" auf A. L. Kennedy, die sie in "Stierkampf"
festhielt: "Die Stimmung des Tages ist dahin. Ich kann nicht
hier sitzen und Mhairis Wedding anhören und mich in angemessener,
glaubwürdiger Weise auf den Tod vorbereiten. Ich kann mich nicht
mit solcher Begleitmusik umbringen."
Daß Nick Hornbys Suizid-Club ebenfalls am Selbstmord-Projekt
scheitert, verdankt sich keinem fremden Lied, sondern einzig der
eigenen Kakophonie, die alle anderen Lebensnebengeräusche schrill
übertönt. In einer Silvesternacht kommen sie einander in die Quere,
weil sie alle zur selben Zeit am selben Ort …
06.06.2005
Wir sind noch einmal davongekommen
In Nick Hornbys Roman „A Long Way Down” beschließen vier Selbstmörder, doch noch eine Weile zu leben
Manchmal entstehen aus Pressemeldungen ganze Romane, aus kleinen Zeitungsnotizen große Literatur: Er habe einen Zeitungsartikel über Beachy Head gelesen, einen Küstenabschnitt in England, der als beliebter Ort für Selbstmörder gilt, hat Nick Hornby neulich über seinen neuen Roman erzählt. Und er habe sich gefragt, wie das an so einem Ort eigentlich ist, wenn zufällig mehrere Selbstmörder aufeinandertreffen. Ob sie sich grüßen? Ob sie sich in die Augen sehen? Oder anfangen, miteinander zu reden? „Ich habe für mein Buch nur den Ort verändert”, sagt er. „Meine Selbstmordkandidaten treffen sich nicht an der Küste, sondern auf dem Dach eines Londoner Hochhauses. Ich wollte nicht, dass sie abhauen können.”
Also stehen sie zu Beginn von „A Long Way Down”, am Silvesterabend, ganz oben auf dem Dach von „Toppers House”, einem Wohnsilo im Londoner Norden. Vier völlig unterschiedliche Menschen, die in dieser Nacht die „Topper”-Treppen hochgekommen sind, bis es nicht mehr weitergeht: Ein …
Kundenbewertungen zu "A Long Way Down, 4 Audio-CDs" von "Nick Hornby"
Bewertung von Taskari aus Nürnberg am 05.04.2011
Beim Lesen weiß man oftmals leider nicht wer momentan spricht, ansonsten ist das Buch wirklich sehr gut und auf jeden Fall lesenswert geschrieben.
Die verschiedenen Ideen, die zu einem Ganzen zusammengefasst werden, werden brillant in Szene gesetzt.
Dieses Buch macht auf jeden Fall Lust auf mehr.
Bewertung von held_vom_feld aus Bad Berka am 07.09.2010
Die vier Lebensmüden erzählen die Geschichte abwechselnd und in der Ich-Perspektive. Dabei scheint zwischen Dylan-Versen, Weisheiten von Oscar Wilde, Pop-Zitaten und Ratgeberplatitüden immer wieder bitterer schwarzer Humor durch. Denn wann lässt sich mehr ändern, als bei einer Krise? Vielleicht hält der Roman niemanden vom Sterben ab. Aber immerhin stellt sich die Frage: Was würde ich tun, damit ich lieber lebe?
Bewertung von Schmirey aus München am 08.07.2010
Bewertung von Kristin aus SW am 15.02.2008
das buch kann man nicht mehr aus der hand legen, denn es ist nie langweilig und immer etwas besonderes. kauft es euch, ihr werdes es lieben
Bewertung von ac-tofu aus Wuppertal am 30.07.2007
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17.08.2005
Nicht nur enttäuscht, sondern richtig böse scheint Felicitas von
Lovenberg auf Nick Hornby zu sein, dessen neuester Roman im
Gegensatz zu seiner bisherigen leichten Kost diesmal tiefgründig
sein will. Vier intentionierte Selbstmörder treffen sich zufällig
auf dem Dach eines Hauses, berichten sich von ihrem Leid und
beschließen, sich gegenseitig vom Sprung abzuhalten. Diese
Grundidee findet die Rezensentin eigentlich ganz hübsch, doch wird
der gute Gedanke von der "eigenen Kakophonie" Hornbys
übertönt. Lautstark vermisst von Lovenberg die Glaubwürdigkeit der
Charaktere, Tempo und Witz. Zuviel aufgesetzte Weinerlichkeit und
Jammern produziert der Bestseller-Autor, findet sie und
konstatiert: "Wer tief in Abgründe schaut, die er nicht
versteht, wird darüber nicht unbedingt selbst tiefgründiger."
Und kann dann weder für den vermeintlichen Tod noch für das Leben
der Figuren Empathie aufbringen, was sie dem holprigen und
verwaschenen Erzählstil der vier Protagonisten zuschreibt. Schlicht
"fad" resümiert sie das Suizidkomplott und verzeiht
Hornby diesen Ausflug in den menschlichen Abgrund nicht.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezension
"Hornby erfindet Figuren, die man so schnell nicht wieder vergisst." Süddeutsche Zeitung
Rezensionen und Kritik
"Hornby erfindet Figuren, die man so schnell nicht wieder vergisst."

Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Die Zeit der Musikanekdötchen ist vorbei. Ausgerechnet vier Selbstmordkandidaten retten Nick Hornys fünften Roman in die Zeit nach Pop. Da ist Martin, den Sex mit einer Minderjährigen ins Gefängnis und um Karriere und Familie gebracht hat. Die katholische Maureen hat durch ihren behinderten Sohn den Kontakt zur Aussenwelt verloren, der Exilamerikaner JJ weint Freundin und verpatzter Musikkarriere hinterher, und mit starken Stimmungsschwankungen findet Teenagerin Jess jeden Tag ihre Gründe für den Freitod. Sie alle treffen sich am Silvesterabend zufällig beim geplanten Sprungversuch vom Topper's House in London. Weil man im Tod aber lieber allein ist, vertagen sie den Suizid bis zum Valentinstag, gründen einen Selbstmordclub und wollen für 90 Tage noch einmal ihr Glück im Leben versuchen. Abwechselnd lässt der britische Erfolgsautor seine traurigen Helden monologisieren. Klar, beim abgehalfterten TV-Star im Kampf mit Jugendwahn und Midlife-Crisis hat Hornby keine Probleme. Erstaunlich aber, wie plastisch und sensibel er mit Maureen auch die Sorgen einer biederen Popkultur-Antagonistin zeichnet. Hornby wagt sich an ganz unterschiedliche psychische Nöte und findet immer die richtige Mischung aus schwarzem Humor und humanistischem Ernst. Man kann ihm Gefallssucht und Zugeständnisse an seine Fans vorwerfen, wenn keine Seite ohne Kalauer auskommt. Doch gerade damit vermeidet er in "A long Way down" verkrampftes Moralisieren. (cs)
Autorenporträt zu "Nick Hornby"
Nick Hornby, geb. 1957, lebt in London. Nach seinem Studium in Cambridge war er als Lehrer und Journalist tätig. Seit 1983 arbeitet er als freier Schriftsteller. Hornby schreibt für die 'Sunday Times', 'Time Out' und das 'Times Literary Supplement'.
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