Die fremde Frau - Turney, Lesley

Lesley Turney 

Die fremde Frau

Roman

Aus d. Engl. v. Monika Köpfer
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Die fremde Frau

Sarah lässt alles hinter sich, um mit dem faszinierenden Alexander ein neues Leben zu beginnen. Sie zieht zu ihm in sein abgelegenes englisches Landhaus. Doch überall begegnen ihr die Spuren einer mysteriösen Vergangenheit und die Schatten von Alexanders verschwundener Ehefrau. Eine packende, düster-romantische Geschichte um Liebe, Verrat und die Geheimnisse, die selbst die, mit denen wir zusammenleben, im Innersten verborgen halten.
Als Sarah den geheimnisvollen Alexander trifft, ergreift sie die Chance und beginnt mit ihm ein neues Leben. Beide sind noch gezeichnet von ihren jüngsten Beziehungen und stehen vor einem Neuanfang. Warum ihn nicht zusammen wagen? Doch in der kleinen Dorfgemeinschaft Burrington Stoke stimmt etwas nicht. Alexanders Frau war nicht nur wunderschön, sondern auch allseits beliebt und eine perfekte Ehefrau. Warum ist sie verschwunden? Und warum hat seit ihrem Weggang niemand mehr von ihr gehört? Viele im Dorf verdächtigen Alexander, mehr über ihren Verbleib zu wissen, als er vorgibt. Aber Sarah liebt ihn und hat keinen Grund, ihm zu misstrauen. Oder doch? Vor Sarah tut sich ein Abgrund auf, der ihrer neuen Liebe zum Verhängnis zu werden droht.


Produktinformation

  • Verlag: Pendo
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 475 S.
  • Seitenzahl: 480
  • Deutsch
  • Abmessung: 222mm x 150mm x 44mm
  • Gewicht: 751g
  • ISBN-13: 9783866123038
  • ISBN-10: 3866123035
  • Best.Nr.: 33348595
»Spannung wie in Hitchcocks Rebecca.« Joy »Ein düster- romantischer Stoff, packend umgesetzt von der Journalistin Lesley Turney.« Schweizer Familie »Ein Liebesroman voller Überraschungen.« Echt spitze - Fröhliche Freizeit

"Spannung wie in Hitchcocks Rebecca." Joy, 26.09.2011 "Ein düster- romantischer Stoff, packend umgesetzt von der Journalistin Lesley Turney." Schweizer Familie, 08.09.2011
Lesley Turney wurde in Sheffield geboren, lebt aber seit vielen Jahren in der Nähe von Bristol. Sie hat drei Söhne und wohnt mit ihrem Mann auf dem Land. Ihre Romane schreibt sie abends nach getanem Tagwerk als Journalistin, und die Ideen dafür sammelt sie während langer Spaziergänge mit ihrem Hund durch die Landschaft von Somerset.

Kundenbewertungen zu "Die fremde Frau" von "Lesley Turney"

15 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.9 von 5 Sterne bei 15 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von coffee2go aus Österreich am 27.02.2012 ***** sehr gut
Kurze Inhaltszusammenfassung:
Sarah ist nachdem sie eine Fehlgeburt erlitten hat und von der Affäre ihres Mannes mit ihrer besten Freundin erfahren hat, gemeinsam mit ihrer Schwester und ihrem Schwager auf Urlaub in Sizilien. Dort begegnet sie Alex und seinen Sohn Jamie, die nach dem Verschwinden von Jamies Mutter private und berufliche Angelegenheiten dort regeln. Sarah verliebt sich Hals über Kopf in Alex und fühlt sich auch Jamie sofort sehr nahe. Nach dem Ende des Urlaubes zieht Sarah zu Alex und Jamie in ihr altes Haus in einem kleinen Dorf und gibt sich vorerst den Bekannten und Verwandten gegenüber als Jamies Kindermädchen aus. Doch so glücklich, wie sie es sich vorgestellt hat, verläuft ihr Leben auch dort nicht. Alex verhält sich ihr gegenüber distanziert, die Dorfgemeinschaft tratscht und lästert über sie und auch über Alex, da dieser so kurz nach dem Verschwinden seiner allseits geschätzten Frau Genevieve eine neue Frau ins Haus geholt hat. Die Vergangenheit und das ständige Gerede über Genevieve werden für sie zunehmend unerträglich und auch die Abgeschiedenheit ohne funktionierende Handyverbindung wird für Sarah zunehmend belastender.

Meine Meinung zum Buch:
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, er ist etwas detailverliebt, aber für einen Roman sehr gut passend. Etwas gestört hat mich, dass zu viele Klischees bedient wurden, wie zB Sarah erwischt ihren Mann mit ihrer besten Freundin in ihrem gemeinsamen Ehebett, Sarah verliebt sich Hals über Kopf in den fremden Mann und zieht sofort zu ihm und vor allem das Ende des Buches war schon recht kitschig. Abgesehen davon habe ich es wirklich genossen, das Buch zu lesen und war fast etwas traurig, dass es zu Ende war. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und wirken authentisch, sodass sie mit der Zeit immer vertrauter werden und man als LeserIn das Gefühl vermittelt bekommt, mitten im Geschehen dabei zu sein und die Personen selbst zu kennen.
Vor allem Sarah wirkt sehr verletzlich, aber auch ein wenig naiv, sodass man sehr mit ihr mitfühlt. Zudem wird sie von ihren Verwandten nicht verstanden und flüchtet sich in die Beziehung mit Alex, die dann zu Beginn allerdings auch nicht so gut läuft, wie sie es sich erwartet hat. Sie steht ständig im Schatten von Alexanders Frau Genevieve, die anscheinend von allen vergöttert wird. Auch das Verschwinden von Genevieve ist noch nicht geklärt als Sarah bei Alex einzieht. Es ist nicht bekannt, ob Genevieve verschwunden ist, ob sie freiwillig gegangen ist oder ob ihr ein Unglück geschehen ist und sie bereits tot ist. Im Laufe der Suche nach Genevieve gerät auch Alex zunehmend ins Visier der Polizei und Sarah weiß bald nicht mehr, wem sie trauen kann und woran sie bei Alex ist, aber nach Hause zurückkehren möchte sie auch nicht. Man kann als LeserIn sehr gut nachvollziehen in welcher ungünstigen Situation sich Sarah befindet.
Mit Alexander konnte ich mich über das gesamte Buch hinweg nicht anfreunden. Er wirkt als Persönlichkeit eher distanziert und kalt, kümmert sich zwar rührend um seinen Sohn, aber zu Sarah ist er – ausgenommen vom Urlaubsflirt – nicht wirklich herzlich und er wirkt auch nicht in sie verliebt. Mir kommt vor, dass er trotz allem noch sehr an seiner Frau hängt und ihr nachtrauert und dass er nicht wirklich zu Sarah steht, denn ansonsten hätte er sie auch besser in die Dorfgemeinschaft integriert und ihre Beziehung von Anfang an kundgetan.

Titel und Cover:
Der Titel hat mich persönlich sehr angesprochen und das Cover ist wunderschön gestaltet – eine sehr schöne Aufmachung, die das Buch zusätzlich aufwertet.

Mein Fazit:
Das Buch ist eine Kombination aus Liebesroman und einem kleinen Anteil Kriminalroman und hat mir durch die gelungene Mischung ziemlich gut gefallen.

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Bewertung von leserattebremen aus Bremen am 18.02.2012 ***** sehr gut
Alex und Sarah lernen sich im Urlaub auf Sizilien kennen. Sie hat gerade ihr Kind verloren und sich von ihrem Mann getrennt, er wurde von seiner Frau verlassen und kümmert sich seit dem alleine um ihren gemeinsamen Sohn Jamie. Die beiden beginnen eine Affäre und Alex bietet Sarah an, als Haushälterin zu ihm aufs Land zu ziehen. Sarah nimmt das Angebot an, um aus ihrem alten Leben herauszukommen. Doch damit begibt sie sich eine Welt, die noch viel mehr aus den Fugen geraten ist, als ihre eigene. Denn die Anzeichen häufen sich, dass Alexanders Frau Genevieve ihn gar nicht verlassen hat, sondern ermordet wurde. Wem kann Sarah jetzt noch trauen?
Die Geschichte beginnt zwar wie eine klassische Liebesgeschichte, wandelt sich jedoch schnell zu einem geheimnisvollen, spannenden Roman, der Elemente von Krimi und Psychothriller in sich vereinigt. Die Charaktere sind äußerst vielschichtig und immer wieder kommen neue Geheimnisse über die Familie und die Dorfbewohner ans Licht, ohne dass der Zusammenhang künstlich oder gewollt erscheint. Lesley Turney gelingt es hervorragend, eine subtile, fast gruselige Spannung über die Beziehung von Alex und Sarah und auch Jamie zu legen, die einen als Leser mal an Alexanders Unschuld und auch manchmal an Sarahs Geisteszustand zweifeln lässt. Bildet sie sich alles nur ein? Oder ist Alex wirklich ein skrupelloser Mörder, der die Mutter seines Sohnes umgebracht hat?
Es ist schwer, sich der Atmosphäre dieses Romans zu entziehen, wenn man sich einmal darauf eingelassen hat, Genevieve ist wie ein Schatten, der die ganze Zeit über der Geschichte schwebt und alles anders scheinen lässt, als es eigentlich ist. „Die fremde Frau“ ist eine Geschichte, die sich sehr positiv von allem unterscheidet, was ich bisher gelesen habe und sich nicht vergleichen oder in eine Reihe stellen lässt.
Nicht so gut gefallen hat mir, dass das Tempo gegen Ende des Romans stark angezogen wurde. Nach dem langsamen Aufbau der Exposition und der Geschichte, hätte die Autorin sich nach meinem Geschmack auch etwas mehr Zeit für die Auflösung lassen können.

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Bewertung von Nessi87 aus Ober-Mörlen am 29.12.2011 ***** ausgezeichnet
Zum Inhalt:

Sarah hat einen herben Rückschlag im Leben erlitten und fährt nach Sizilien um zur Ruhe zu kommen. Dort trifft sie auf den geheimnisvollen Alexander und dessen Sohn Jamie. Auch ihm wurde vom Schicksal übel mitgespielt, denn seine Frau verschwand von einem auf den anderen Tag spurlos. Beide benötigen dringend einen Neuanfang und so beschließt Sarah mit Alexander in dessen Heimatdorf Burrington Stroke zu gehen.

Alexanders verschwundene Frau war nicht nur wunderschön sondern auch sehr beliebt und so muss sich Sarah einer harten Zeit in dem kleinen, beschaulichen Dörfchen unterziehen. Überall begegnet sie der Vergangenheit und auch Alexander ist merkwürdig verschlossen. Hat er etwas mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun? Schwebt Sarah selbst in Gefahr?

Meine Meinung:

Wow! Dieses Buch hat mich vom ersten bis zum letzten Satz absolut gefesselt. Wären die Feiertage nicht dazwischen gewesen, wäre es ein guter Kandidat für „Ein Tag – ein Buch“ gewesen.

Die Autorin versteht es eine unheimliche und spannende Atmosphäre zu erzeugen und den Leser immer wieder zum Umblättern zu „zwingen“. Die Kapitel enden prinzipiell an einer entscheidenden Stelle und auch die Geschichte ist fesselnd. Nach und nach werden die Abgründe einer scheinbar perfekten Familie aufgetan und dies geschieht häppchenweise, sodass der Leser nicht anders kann als am Buch zu bleiben. :)

Auch die Charaktere sind meiner Meinung nach perfekt ausgearbeitet. Egal ob die versnobte Familie Churchill dargestellt wird oder die gefühlsbetonte Sarah, alle Protagonisten sind authentisch und man kauft ihnen ihre Rollen zu 100 % ab. Der interessanteste Charakter war für mich Alexander, obwohl die Geschichte aus der Perspektive von Sarah erzählt wird. Er ist voller Zweifel und durchlebt eine schlimme Phase seines Lebens. Immer wieder wird es missverstanden. Deshalb ist er für mich der stärkste Charakter des Buches.

Dieses Buch ist perfekt für alle Liebhaber eines ordentlichen Familiengeheimnisses. Es geht um eine Geschichte voller Leidenschaft, Liebe, Vertrauen, Lügen und Intrigen, die mit einer ganz leichten Prise Grusel gewürzt ist. In jedem Fall ist sie aber einfach nur spannend!

Bewertung: 5/5 Sterne!

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Bewertung von Tinkers aus Berlin am 29.10.2011 ***** weniger gut
Aus einer kleinen Urlaubsaffäre nach einem sehr harten Schicksal wurde sehr schnell ein Leben in einem fremden Ort, fremdem Haus, mit einer fremden Familie. Die Protagonistin schlittert anscheinend von einem Unglück ins nächste.

Sarah wird nach einer Fehlgeburt von Ihrem Freund mit der besten Freundin betrogen und fährt in einen Urlaub um Abstand und einen freien Kopf zu bekommen. Dort trifft sie auf Alex und dessen Sohn Jamie, mit denen sie sich anfreundet, von denen sie aber nur Oberflächlichkeiten erfährt. Wo Jamies Mutter ist und welche Geschäfte Alex betreibt, bleibt geheim.

Viele Fragen stellen sich: Wer und wo ist Jamies Mutter, wie entwickelt sich die Geschichte zwischen Alex und Sarah und welche Geheimnisse hat Alex. Wird er Sarah gut tun oder ist er erneut ein Mann, der ihr das Herz bricht???



Alex ist undurchsichtig und kühl, auf mich wirkt er alles andere als sympathisch.

Jamie ist ein kleiner verlorener Junge, der mir leid tut. Dem Jungen scheint es bei all den Umständen wirklich gut zu gehen, was mich für ihn freut, mir aber unrealistisch vorkommt.

Sarah benimmt sich komplett schräg. Sie gibt sich einem Mann hin von dem sie weiß, dass er sie nicht so liebt wie sie es will, sie mischt sich in Dinge ein, die sie nichts angehen und startet Aktionen, die völlig daneben und unüberlegt sind, wie ein Entführungsversuch oder das Anziehen eines Kleides der vermissten Frau. Sarah kam mir vor wie jemand, der immer wieder in unglückliche Situationen gerät und dann immer noch alles schlimmer macht durch ihr Benehmen. Sie steigert sich unheimlich gerne in irgendwelche Gedankengänge rein und handelt dann auch noch danach.



Der Schreibstil ist einfach, aber trotzdem irgendwie steif und berichtartig, nahezu kühl, mit teilweise zu viel Detailbeschreibung . Das Buch ist komplett in der Vergangenheit geschrieben, was mich auch irgendwie gestört hat. Dadurch wirkt alles schon so abgeschlossen.

Es wurde versucht Spannung aufzubauen , durch unheimliche Windzüge, ein Spiegelbild, Kratzen in der Wand...

Es gibt sehr viele Personen, die Teil der Geschichte sind, aber wirklich sympathisch ist keiner.

Es ist keine tolle romantische Geschichte, kein echter Krimi und die Psychoepisoden find ich auch nicht gelungen.

Das Cover hätte mich nicht wirklich im Buchladen zum Buch gelockt. Es wirkt zwar ruhig, etwas geheimnisvoll, trotzdem etwas zu altrosa und zeigt ganz deutlich, dass es sich um Frauenliteratur handelt.



Von mir bekommt das Buch nur 2 Sterne, denn ich mochte es nicht. Die Ansätze waren gut, aber leider nicht gelungen.

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Bewertung von Mel.E aus L. am 16.10.2011 ***** ausgezeichnet
*~* Die fremde Frau *~*

Mystisch, manchmal rührend, aber in welche Genre ich es einordnen kann, kann ich einfach nicht sagen. Ich fand das Buch gut, nicht herausragend, aber dennoch eine nett verpackte Geschichte, zwischendurch auch mit echtem Tiefgang.

Das Cover mit einem Pavillion rund mit Bäumen gepflanzt, sieht sehr friedlich aus, aber der Schein trügt, denn es brodelt und ob diese Liebegeschichte Bestand hat und ob sich das Verschwinden von Genevieve noch aufklärt, müsst ihr selbst herausfinden. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung, obwohl ich nicht alle 5 Sterne vergebe, sondern einen abziehe, durch die fehlende Spannung, die ich mir durch den Klappentext versprochen habe. Fast zum Schluß, wo feststeht was geschehen ist, bzw. ich es mir zusammengereimt habe, kommt ein klein wenig Spannung auf und ich muß sagen: Jeder bekommt das, was er verdient, auch wenn andere mitleiden müssen dadurch! Aber ich bin der Meinung, jeder hat seine gerechte Strafe verdient, so auch hier und da habe ich kein Mitleid, außer mit Blue. Blue? Verrate ich nicht, sonst nehme ich ja das kleine bisschen Spannung was vorhanden ist.

Hier haben wir mal wieder einen Roman, der wahrscheinlich nur für Frauen geschrieben wurde, denn einiges könnt ihr Männer einfach nicht verstehen. Die Bindung zu einem Kind, welches in uns heranwächst. Ihr könnt die Bewegungen und den Schuckauf im Bauch vielleicht sehen und auch fühlen, aber die tiefe Liebe, die wir zu unseren Kindern entwickeln im Laufe einer Schwangerschaft, könnt ihr nur bedingt nachempfinden, damit will ich eure Liebe auf keinen Fall schmälern, sondern nur aufzeigen, daß Sarah sich in einer Zeit befindet in der sie sehr anfällig war und dies auch der Grund ist, warum sie soviel Stärke, Mut und einen festen Willen entwickeln muss um zu überleben.

Die Geschichte ist rund und keineswegs oberflächlich, nur manchmal etwas langatmig und ehrlich gesagt würde mich interessieren wie oft der Name Genevieve fällt ;o) Sie die Superfrau, in die scheinbar jeder verliebt war / ist und sie vergöttert. Was bewegt dieses wunderbare Wesen einfach zu verschwinden und vor allem ohne ihren Sohn? Wird Sarah es schaffen sie zu verdrängen? Wird ihre und Alex Liebe stark genug sein für einen Neubeginn? Werden sie das Geheimnis lüften? Wird Alex von seinen Geheimnissen erzählen oder bleibt er so geheimnisvoll wie am Anfang?

Wenn es euch interessiert oder ich eure Neugierde geweckt habe, dann lest das Buch und ich garantiere euch einige nette Lesestunden!

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Bewertung von Kleeblatt aus Berlin am 11.10.2011 ***** ausgezeichnet
Als Sarah den geheimnisvollen Alexander und seinen Sohn Jamie auf Sizilien kennenlernt, ahnt sie noch nicht, dass er ihr Schicksal wird.
Sarah hat ihre Schwester May und ihren Schwager, der auf Sizilien geschäftlich zu tun hat, begleitet, um ihrem eigenen zerrüttetem Leben zu entfliehen. Ihr Freund Laurie hat sie mit ihrer besten Freundin betrogen, weil er sich von ihr nach einer Totgeburt vernachlässigt fühlte.
Sie fühlt sich zu Alexander und Jamie hingezogen und als Alex ihr das Angebot macht, mit ihm als seine Haushälterin und als Betreuerin von Jamie mit ihm nach Hause zu gehen, überlegt sie nicht lange und nimmt das Angebot an.
Von Alexander erfährt sie nicht viel, nur soviel, dass er von seiner Frau Genevieve nach einem kurzen Abschiedsbrief verlassen wurde.
Sie verliebt sich in Alexander und die beiden werden ein Paar.
Das widerum bringt die Gerüchteküche im Ort zum kochen. Genevieve, die ihren Sohn abgöttisch liebte, würde ihn nie bei ihrem Mann zurücklassen. Jeder im Ort mochte sie und es dauert auch nicht lange, bis die Polizei anfängt gegen Alexander zu ermitteln.
Sarah werden Sachen zugetragen, die sie sich weigert zu glauben. Warum und welche Geheimnisse hütet Alexander? Wie kann man einen Menschen lieben, der sich einem nicht anvertraut und kann sie ihm überhaupt trauen?
Wo ist Genevieve und warum meldet sie sich nicht einmal bei ihren Eltern, um diesem Spuk ein Ende zu setzen. Sarah ist voller Misstrauen und Angst und ist von Zweifeln befallen...

Meine Meinung:
Rebecca von Daphne DuMauriers lässt grüßen.
Lange hatte ich während des Lesens den Hitchcookfilm nach benanntem Roman im Hinterkopf, weil das Buch parallel zum Film bzw. Buch verlief.
Auch wenn die Richtung klar war, hat es Lesley Turney fertig gebracht, Spannung aufzubauen und diese zu halten. Zum Ende wurde die Spannungskurve noch einmal richtig ausgereizt, dass es mir nicht gelang, das Buch aus der Hand zu legen. Ich habe es in einem Ritt bis nachts um 2:00 Uhr gelesen, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht.
In die Charaktere der Protagonisten konnte man sich sehr gut hineindenken. Der Erzählstil ist flüssig geschrieben und leicht zu lesen, die Kapitel sind kurz gefasst.
Glücklicherweise ist das Ende dann doch ein anderes als bei Rebecca, zumal es hier ziemlich überraschend ist.
Ein Buch, bei dem man nichts vermissen wird. Es ist eine Liebesgeschichte mit Thrillerelementen, Spannung und Mystik.
Ich zumindest habe mich mit diesem Buch sehr gut unterhalten und kann es nur weiterempfehlen.

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Bewertung von Nefret am 18.09.2011 ***** sehr gut
Während ihres Urlaubs in Sizilien lernt Sarah den geheimnisvollen Alexander und seinen kleinen Sohn Jamie kennen. Als Alexander, der vor kurzem von seiner Frau verlassen wurde, sie bittet, ihn in seinen Heimatort in England zu begleiten, damit sie sich um Jamie kümmern kann, sagt Sarah zu. Doch dort ist das Leben nicht so idyllisch, wie es sich Sarah vorgestellt hat, denn aufgrund des mysteriösen Verschwindens der Ehefrau begegnen die Dorfbewohner ihr und Alexander mit Argwohn.

Bereits durch die Inhaltsangabe fühlte ich mich an Daphne DuMauriers "Rebecca" erinnert. Beim Lesen des Romans fielen die Parallen auf, Lesley Turney hat sich eindeutig von DuMaurier inspirieren lassen. Am Ende des Buchs musste ich schmunzeln, als die Autorin sogar einmal erwähnt wurde.

Natürlich hält sich Turney nicht sklavisch an die Vorlage, sondern variiert sie und baut einige Änderungen ein, die ich hier nicht verraten möchte, sonst bleibt die Spannung auf der Strecke. Positiv möchte ich jedoch erwähnen, dass mir Sarah als weibliche Hauptperson besser gefällt als Mrs de Winter, die mir zu verhuscht war.

Ich habe das Buch gerne gelesen, zumal ich neugierig war, wie sehr sich die Handlung und das Ende Rebecca ähneln würde. Insgesamt würde ich aber sagen, dass Leser, die "Rebecca" nicht kennen, noch besser unterhalten werden.

"Die fremde Frau" ist ein spannender Roman, dessen Zielgruppe vor allem Frauen sind. Wer hier aber eine heiße Liebesgeschichte erwartet, dürfte enttäuscht werden.

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Bewertung von blaustgrom45 aus Walzbachtal am 13.09.2011 ***** schlecht
dies ist das erste Buch, das ich gewonnen, aber nicht zu Ende gelesen habe.

Die Autorin konnte ich nicht so recht zwischen Romanticthriller, Drama, Krimi oder Liebesromanze entscheiden und so unausgegoren wirkt das Buch.

Sarah hat ihr Baby verloren entfernt sich gefühlsmäßig immer mehr von ihrem Freund. Um Abstand zu gewinnen und um den Verlust des Kindes zu überwinden, reist sie mit ihrer Schwester May nach Sizilien. Dort trifft sie den gut aussehen und Geheimnis umwitterten Alexander mit seinem Sohn Jamie. Sofort fühlt sie sich zu dem Mann hingezogen und nach ein paar Begegnungen im Hotel und schnellem Sex in einem Gebüsch beschließt sie, ihre Familie in Manchester zu verlassen und mit Alexander in ein abgelegenes Dorf zu ziehen und sich dort um seinen Haushalt und sein Kind zu kümmern.

Alexander ist verheiratet, erzählt Sarah aber schon auf Sizilien, dass ihn seine Frau verlassen habe und das die Ehe schon lange nicht mehr funktioniert habe. Leider sehen die Leute in dem Dorf das anders. Sie vermuten, dass Alexander seine Frau beseitigt hat. Dass seine Frau aus reichem Hause und als erfolgreiche Reiterin in Dorf bei allen beliebt war während Alexander nur ein armer Schlucker ist, unterstützt diese Meinung. Sarah wird als das neue Flittchen von Alexander von fast allen im Dorf gemieden. Nur Claudia, die Schwester der verschwundenen Gen, freundet sich mit Sarah an und durch diese erfährt Sarah mehr und mehr, dass Alexander ihr vieles verschweigt. Trotz aller Zweifel will sie zu ihm halten oder doch merkwürdige Vorkommnisse in dem Haus ängstigen sie mehr und mehr.

Davon abgesehen, dass die Geschichte fast eins zu eins mit dem dem Buch „Rebecca“ von Daphne du Maurier identisch ist, ist der Plot vorhersehbar und nicht sehr spannend. Keiner der Protagonisten erweckt die Sympathie des Lesers, sie sind lieblos und stereotyp beschrieben. Die Geschichte wird aus der Sicht von Sarah erzählt. Obwohl sie sehr genau schildert, was sie nach dem Verlust ihres Babys empfunden hat, kann man nicht sehr viel Mitleid mit ihr aufbringen. Die Personen bleiben eindimensional und oberflächlich. Auch der Schreibstil gefällt mir nicht. Sehr einfach strukturierte Sätze, wie lieblos herunter geschrieben. Klischees wie: Kratzen hinter der Wand, Schemen im Spiegel, rauschende, von selber klingelnde Telefone sollen eine Dichte und Atmosphäre erzeugen, was aber leider nicht gelingt.

Wenn man eine Geschichte aus der Vergangenheit in die Gegenwart verlagert sollte sie etwas moderner und peppiger daher kommen. Sarah würde mit ihrem Verhalten und ihrer devoten Einstellung eher in die Zeit von Rebecca passen. Alexander ist gegenüber Sarah genauso verschwiegen wie Max de Winter gegenüber seiner neuen Frau, heute würde sich das aber doch keine Frau mehr gefallen lassen? Und die Szene mit dem Kleid. Tut mir leid aber das ist ein Affront gegenüber dem Original.

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Bewertung von Gurke aus Berlin am 08.09.2011 ***** sehr gut
Auf Sizilien versucht Sarah, die vielen negativen Eindrücken ihrer Heimat hinter sich zu lassen und genießt den Urlaub mit ihrer Schwester May und dessen Mann in der Hitze Italiens.
Am Pool trifft sie den mysteriösen Alex mit seinem liebreizenden Sohn Jamie und beiden fliegt ihr Herz zu, sodass Sarah Hals über Kopf mit ihnen nach Avalon, aufs Land zieht.
Alexanders Frau ist vor Kurzem spurlos verschwunden und hat nur einen vagen Abschiedsbrief hinterlassen, doch die Familie von der vermissten Genevieve vermutet mehr dahinter und macht der kleinen Familie das Leben schwer..

Der Schreibstil ist herrlich flüssig und der geschickte Spannungsbogen machte es mir unmöglich, das Buch beiseite zu legen. Die Kapitel haben genau die richtige Länge und dadurch, dass Sarah aus der Ich-Perspektive erzählt, bleibt genügend Spielraum für Spekulationen.

Alexander umgibt von Anfang an eine undurchschaubare Aura und als Leser versteht man nur zu gut, wieso Sarah sich zu diesem Hünen hingezogen fühlt. Die Autorin schafft es das Gefühl der Zuneigung und das damit gleichzeitig einhergehende Misstrauen immer wieder zu steigern und bis zum Schluss nicht abreißen zu lassen, sodass man durch die Gerüchte der Dorfbewohner und Sarahs Erlebnisse selbst miträtseln kann.

Sarah ist für den Leser greifbarer, da sie ihre Gefühle nicht verbergen kann und sich so auch in Schwierigkeiten bringt. Das neue Leben schwächt und stärkt sie in beiden Teilen, da sie zu Beginn eher naiv und unbedacht mit einem fast Fremden in die Ödnis zog, um dann an ihren Aufgaben zu wachsen und dank der Liebe von Jamie zu einer selbstsicheren Frau gereift ist.

Die vermisste Genevieve ist allgegenwärtig, sowohl in der Beziehung von Alex und Sarah, sowie im Haus und der Umgebung. Ihr Geist scheint Sarah zu leiten und in einigen Passagen hatte ich regelrecht eine Gänsehaut bei der Vorstellung, dass die beschriebenen übersinnlichen Geschehnisse passieren könnten.

Kurzum, mir hat „Die fremde Frau“ sehr gut gefallen, lediglich von dem Ende bin ich etwas enttäuscht, weil es meiner Meinung nach nicht zu dem Rest des Romans passt – ich hätte mir die geheimnisvolle Stimmung gerne bis zur letzten Seite erhalten, doch auch so war es ein schönes Leseerlebnis!

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Bewertung von Die-Rezensentin aus Frechen am 06.09.2011 ***** ausgezeichnet
Als Sarah ihren Partner Laurie mit ihrer besten Freundin im Ehebett erwischt, will sie sich erst mal über ihre Gefühle zu ihm klar werden. Total enttäuscht fährt sie mit ihrer Schwester und deren Ehemann nach Sizilien, um ihre Wunden zu lecken.

Durch Zufall lernt sie den schweigsamen ,etwas geheimnisvollen Alex und seinen kleinen Sohn Jamie kennen.

Auch Alex scheint ziemlich verletzt worden zu sein ; seine Frau hat die Familie anscheinend verlassen.

Nach nur wenigen kurzen Treffen bittet Alex Sarah, mit ihm und Jamie nach Burrington Stoke zu kommen,um dort zu leben.

Sarah ,die sich längst in ihn verliebt hat,sieht darin die Chance auf einen Neuanfang ; eine Veränderung,die sie nach der Enttäuschung mit Laurie dringend brauchen kann.

Wider jeglicher Vernunft fährt sie nach Hause , packt ihre Sachen und sitzt wenige Tage später im Zug ,um mit Alex ein neues Leben zu beginnen.

Doch auf Avalon ,dem abgelegenen, düsteren ,alten Haus,in dem die beiden wohnen, wird alles völlig anders,als Sarah es sich vorgestellt hat.

Da die Ehefrau Genevieve als vermißt gilt, bittet Alex,dass Sarah sich bei den Dorfbewohnern und bei der Familie lediglich als Haushälterin und Kinderfrau für Jamie ausgibt. So gibt man Gerüchten keine Nahrung,ist seine Begründung.

Das ist natürlich überhaupt nicht das,was Sarah sich unter ihrem neuen Leben vorgestellt hat . Doch sie willigt ein und kümmert sich fortan um Haushalt und Kind.

Für mich war es wenig verständlich,das eine junge Frau in der heutigen Zeit ihr bisheriges Leben in der Stadt mit Partys und Job aufgibt,um den beiden auf dem Land den Haushalt zu führen.

Dann denke ich aber wieder,dass evt der Verlust ihres Babys kurz vorher dazu führen könnte,das Sarah nun völlig in der Aufgabe aufgeht,sich um den kleinen Jamie zu kümmern

Inzwischen ermittelt auch die Polizei,denn man nimmt an,das Genevieve ermordet wurde. Für die Dorfbewohner ist ganz klar,das Alex der Mörder seiner Frau ist.

Genevieve war anscheinend überall sehr beliebt ; Sarah hingegen begegnet nur Ablehnung,wenn sie mal ab und zu ins Dorf geht.

Sie fühlt sich ausgestoßen,fast schon schuldig,obwohl sie Alex ja erst nach Genevieves Verschwinden kennengelernt hat

Sie liebt Alex,aber je länger sie in diesem düsteren Haus lebt,desto öfters findet sie Beweise,die sie an seiner Unschuld zweifeln lassen .

Durch seine schweigsame Art,trägt Alex nicht gerade dazu bei,irgendwelche Vorwürfe zu entkräften.

Sarah weiß nicht mehr ,wem sie glauben soll und wem sie trauen kann .

Sie fängt an,sich vor Alex zu fürchten......

Und plötzlich steht die Polizei mit einer schlimmen Nachricht vor der Tür.....

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Obwohl ich beim Lesen immer mal wieder an den alten Klassiker "Rebecca" denken mußte,denn es sind schon einige Ähnlichkeiten vorhanden.Vor allem die Szene mit dem Kleid kam mir doch sehr bekannt vor. Aber vielleicht ist es auch nur Zufall,denn das Buch liest sich ansonsten wirklich spannend und ich habe immer gefiebert,wie es nun weitergeht.

Für mich gab es auch keine langweilige Stelle,denn immer,wenn man es nicht vermutete,passierte wieder etwas Neues.

Mit 478 Seiten ein ordentlicher Wälzer,aber ich fands schade,das es so schnell schon vorbei war....

5 Sterne für ein richtig schönes Buch !!

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