Der Kaiser und ich - Preußen, Hermine Prinzessin von

Hermine Prinzessin von Preußen 

Der Kaiser und ich

Mein Leben mit Kaiser Wilhelm II. im Exil. Hrsg., aus d. Niederländ. übers. u. komment. v. Jens-Uwe Brinkmann

Kommentar: Brinkmann, Jens-Uwe / Herausgeber: Brinkmann, Jens-Uwe / Übersetzer: Brinkmann, Jens-Uwe
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Produktbeschreibung zu Der Kaiser und ich

Hermine (1887-1947), geborene Prinzessin von Preußen und zweite Ehefrau von Kaiser Wilhelm II., ist von ihren Zeitgenossen häufig nicht sehr positiv beurteilt worden; daran mögen ihre Lebenstüchtigkeit und ihr daraus resultierendes Selbstbewusstsein nicht ganz unschuldig sein, andererseits auch ihr leidenschaftliches Temperament, welches sich bis hin zu Wutausbrüchen steigern konnte. In ihren Schilderungen vermittelt sie ein bemerkenswert lebendiges Bild vom Leben des Kaisers und seiner Umgebung in dem 1920 von ihm als Wohnsitz erworbenen Haus Doorn (Niederlande). Diese Publikation beinhaltet zahlreiche Fotoabbildungen.

Produktinformation


  • Verlag: Matrixmedia
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 164 S. m. Abb.
  • Seitenzahl: 164
  • Altersempfehlung: ab 16 Jahre
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm x 148mm x 18mm
  • Gewicht: 395g
  • ISBN-13: 9783932313264
  • ISBN-10: 3932313267
  • Best.Nr.: 23365353

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Lorenz Jäger hat mit  Interesse die Erinnerungen von Hermine Prinzessin von Preußen an das Leben mit Wilhelm II. im niederländischen Exil gelesen, nicht zuletzt, weil es ein "Gegengewicht" zu den überwiegend von Ablehnung und politischem Kalkül geprägten Darstellungen bietet. Dabei verfolge auch dieser Erinnerungsband der zweiten Frau des Kaisers, der in einem ausgeprägt "mädchen- und märchenhaften" Ton verfasst sei, ein politisches Ziel, nämlich ein positiveres Bild des Exil-Kaisers auch im westlichen Ausland zu zeichnen, erklärt der Rezensent. Er würdigt die Darstellung als Erinnerungen einer hochgebildeten und sensiblen Frau, die nicht nur für aktuelle Kunst sehr aufgeschlossen war, sondern auch mit Freuds Theorien vertraut war, wie Jäger mit Überraschung feststellt. Besonders aufschlussreich findet Jäger, dass dieser Band eine Vorstellung davon vermittelt, mit welcher geistigen Gesellschaft sich der Kaiser im Exil umgab, wenn er nicht gerade Bäume fällte: Er plfegt Kontakt zum Kulturhistoriker Oswald Spengler, Gräzisten Karl Reinhardt oder Archäologen Frobenius, wie Jäger den Erinnerungen entnehmen konnte.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 28.05.2008

Freud-Lektüren im Herrscherhaus

Was Sie schon immer über das Exil von Wilhelm II. wissen wollten: Hermine Prinzessin von Preußen erzählt von ihrem Leben an der Seite des Kaisers.

Der Kaiser gilt im Gedächtnis der Deutschen als eine Figur zwischen Unglück, Verhängnis und einem sozusagen preußisch-monarchischen, ins Operettenhafte spielenden Surrealismus der Phantasie-Uniformen. In der Propaganda der Kriegsgegner wurde er als Halbwahnsinniger karikiert, andererseits als Verbrecher gebrandmarkt, man forderte nach dem Krieg seine Auslieferung. Seine Gegner, innen wie außen, haben lange das Bild bestimmt, das wir uns von ihm machen. Im Inneren war Maximilian Harden als böser Geist aufgetreten, der die angebliche oder wirkliche Homoerotik der "Kamarilla" skandalisierte, um die Empörung politisch zu instrumentalisieren, und den Sturz Eulenburgs dann auch tatsächlich erreichte.

Was das Exil im holländischen Doorn angeht, so sind es die tragikomischen Baum-Abholzungen, die ins Auge fallen und die uns von der Witwe des Kaisers als gleichsam herkulische Arbeiten geschildert werden: "Während seines Aufenthalts in Amerongen zersägte Seine …

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Kundenbewertungen zu "Der Kaiser und ich" von "Hermine Prinzessin von Preußen"

Durchschnittliche Kundenbewertung 5 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** ausgezeichnet
(aus 1 Bewertung)

Bewertung von Walburga kluge aus Berkheim am 17.01.2008 ***** ausgezeichnet
Ein sehr schön geschriebenes Buch, da ich aus der Gegend stamme und viel im Greizer Schloß war, hat es mich besonders interessiert.

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