In dieser Arbeit soll versucht werden, einen Überblick über den
Begriff der Dollarisierung zu geben. Da es sich bei diesem Thema um
ein sehr komplexes handelt, in das diverse Mechanismen einfließen,
erhebt diese Arbeit auch nicht den Anspruch auf Vollständigkeit,
sondern kann nur eine skizzenhafte Darstellung geben, in welcher
aber dennoch die wesentlichen Punkte einer
Dollarisierungsgeschichte aufgezeigt sein wollen.
Soviel sei an dieser Stelle schon angemerkt, unter dem
Sternenbanner ist die Weltwirtschaft seit den 1970er Jahren durch
eine stets fortschreitende Expansion internationaler Finanzmärkte
gekennzeichnet, die dazu führte, dass sich Länder mit neuartigen
Regulierungsproblemen konfrontiert sahen. Als Ausgangspunkt dieser
Internationalisierung von Finanzmärkten über nationale Grenzen
hinweg ist das bedeutsame 'Bretton-Woods-Abkommen'
anzusehen.
Eine Regulierungsmöglichkeit, die sich Ländern heute bietet, um ein
Wechselkursrisiko auszuschalten, stellt die Dollarisierung dar. Im
Folgenden sollen die einzelnen Komponenten, die Vor- und Nachteile
aufgezeigt werden, die sich Ländern darstellen, welche ein
Fremdwährungsregime einführen. Ferner soll am Ende dieser Arbeit
ein Ausblick gegeben werden, ob die Dollarisierung im Kontext einer
hegemonialen Stellung der USA in der Weltwirtschaft auch in Zukunft
eine adäquate Option zur Senkung des Wechselkursrisikos darstellt.