Spuren eines quälend langsamen Todes, Blutlachen wie Seen, Hände,
die verzweifelt Halt suchen. Judith Kepler hat viel gesehen. Sie
wird gerufen, wenn die Spurensicherung geht. Sie macht aus Tatorten
wieder bewohnbare Räume. Sie ist ein Cleaner. In der Wohnung einer
grausam ermordeten Frau begegnet sie ihrer eigenen Vergangenheit.
Die Tote kannte Judiths Geheimnis. Unter mysteriösen Umständen war
Judith als Kind in ein Heim gebracht worden. Herkunft unbekannt.
Immer im Schatten dabei, die Staatssicherheit. Als Judith Fragen zu
stellen beginnt, gerät sie in das Visier mächtiger Gegner.
»Hier hat sie alles gebündelt, was ihren Romanen Substanz und Leuchten verleiht.« Cora Stephan, Die Welt, 05.03.11 »Schnell, schlagfertig, selbstsicher, aber auch empfindsam, intelligent und absolut sympatisch - Judith Kepler ist eine tolle Heldin, der man gerne durch diese Geschichte von Täuschung und Lügen folgt.« WDR5, Reinhard Jahn, 26.02.11 »So wünscht man sich starke deutsche Krimis: eine profilierte Heldin, ein gesellschaftspolitischer Plot, ein Blick auf die unbekannten Seiten unseres Landes.« Deutschlandradio Kultur,Andrea Fischer 6.04.11 »Sorgsam konstruiert, gut geschrieben, mit menschlichem Tiefgang und politischem Biss.« Hamburger Morgenpost, 24.03.11
Elisabeth Herrmann ist eine der aufregendsten Stimmen unserer Zeit. Lebendig, abgründig, atmosphärisch - ihr Stil begeistert Krimileser seit der Veröffentlichung von Das Kindermädchen. (In der Verfilmung für das ZDF wird Jan Josef Liefers in der Hauptrolle zu sehen sein.) Mit Zeugin der Toten legt Elisabeth Herrmann nun einen Spannungsroman vor, der eine ganz ungewöhnliche Heldin vorstellt. Die Autorin lebt mit ihrer Tochter in Berlin.