An der französischen Riviera pflegen der angesehene Psychiater Dick
Diver und seine Frau Nicole einen glamourösen Lebensstil. Als die
junge Rosemary Hoyt, eine berühmte Schauspielerin, zu dem illustren
Kreis um das Ehepaar stößt, beginnen stürmische Zeiten. Der
autobiografisch gefärbte Roman erzählt vom Ringen eines Mannes, der
zwischen Liebe und Leidenschaft, zwischen Verantwortung und Glück
wählen muss. Die stilistisch facettenreiche Dreiecksgeschichte
wurde – wie bereits ›Der große Gatsby‹ - von Lutz-W. Wolff neu
übersetzt.
F. Scott Fitzgerald, geboren am 24. September 1896 in St. Paul, Minnesota, studierte an der Princeton University Literatur, brach das Studium aufgrund seiner Leidenschaft für das Schreiben jedoch bald ab. 1920 erschien sein erster Roman 'Diesseits vom Paradies'. Während seiner Reisen nach Frankreich lernte er in Paris Ernest Hemingway kennen und vollendete dort 1925 sein berühmtestes Werk 'Der große Gatsby', das sich zu Lebzeiten allerdings nicht gut verkaufte. Auch seine späteren Werke waren finanzielle Misserfolge, Fitzgerald verfiel dem Alkohol und hatte Depressionen. Ab 1937 arbeitete er als Drehbuchschreiber in Hollywood, wo er am 21. Dezember 1940 starb.