Wissenschaftliche Gütekriterien bei sportmotorischen Tests: Reliabilität, Validität und Zusammenhangsmerkmale ausgewählter leistungsdiagnostischer Verfahren (eBook)
Vor dem Hintergrund aktueller trainingswissenschaftlicher
Erkenntnisse und den daraus resultierenden Konsequenzen für die
Trainingspraxis ist eine angemessene Trainingssteuerung
unabdingbar. Voraussetzungen hierfür sind die Trainingsplanung und
die Leistungsdiagnostik. Basierte die Trainingsplanung noch vor 40
Jahren ausschließlich auf so genannten ?Meisterlehren? ehemaliger
Weltklasseathleten, so ist dieser Bereich besonders im
Hochleistungssport mit wissenschaftlichen Erkenntnissen
angereichert worden. Ähnliches gilt für die Leistungsdiagnostik,
welche für die Optimierung der sportlichen Leistungsfähigkeit
unerlässlich ist. Diese beinhaltet das Erkennen, Benennen und
Erfassen des individuellen Niveaus der Komponenten einer
sportlichen Leistung oder eines sportlichen
Leistungs-Ist-Zustandes. Es wird die Intention verfolgt, sowohl
quantitative als auch qualitative Aussagen über sportliche
Leistungen treffen zu können. Dabei kommt besonders den
sportmotorischen Tests eine große Bedeutung zu. Diese stellen
wissenschaftliche Prüfverfahren zur Erhebung sportmotorischer
Merkmale dar. Um wissenschaftlichen Ansprüchen zu genügen, müssen
diesbezüglich bestimmte Gütekriterien wissenschaftlichen Arbeitens
erfüllt werden. Ob zwei der drei Hauptgütekriterien - die
Reliabilität und die Validität - bei ausgewählten
leistungsdiagnostischen Verfahren erfüllt werden, steht im Zentrum
des vorliegenden Buches. So werden unter anderem
leistungsdiagnostische Verfahren der Sprungdiagnostik und
Isokinetik beschrieben, erläutert und hinsichtlich Reliabilität,
Validität und ihrer Zusammenhangsmerkmale überprüft.
Dr. cand. Christian T. Jansen wurde 1980 in Darmstadt geboren. Ende
2008 schloss er das Studium der Fächer Sportwissenschaft,
Geschichte und Erziehungswissenschaft für das Lehramt der
Sekundarstufe I und II an der Bergischen Universität Wuppertal mit
dem 1. Staatsexamen ab. Seit Anfang 2009 ist er im Wuppertaler
Forschungszentrum für Leistungsdiagnostik und Trainingsberatung
(FLT) tätig. Neben seiner Vortrags- und Publikationstätigkeit im
Kontext wissenschaftlicher Fragestellungen der sportartspezifischen
Leistungsdiagnostik promoviert er aktuell im Arbeitsbereich
Bewegungswissenschaft der Bergischen Universität Wuppertal.
Dr. cand. Christian T. Jansen wurde 1980 in Darmstadt geboren. Ende 2008 schloss er das Studium der Fächer Sportwissenschaft, Geschichte und Erziehungswissenschaft für das Lehramt der Sekundarstufe I und II an der Bergischen Universität Wuppertal mit dem 1. Staatsexamen ab. Seit Anfang 2009 ist er im Wuppertaler Forschungszentrum für Leistungsdiagnostik und Trainingsberatung (FLT) tätig. Neben seiner Vortrags- und Publikationstätigkeit im Kontext wissenschaftlicher Fragestellungen der sportartspezifischen Leistungsdiagnostik promoviert er aktuell im Arbeitsbereich Bewegungswissenschaft der Bergischen Universität Wuppertal.
Inhaltsangabe
1;Inhaltsverzeichnis;3 2;1. Einleitung;5 2.1;1.1 Struktur der Kraftfähigkeiten aus dimensionsanalytischerSicht;7 2.1.1;1.1.1 Gegenseitige Abhängigkeit der Kraftfähigkeiten;20 2.2;1.2 Prinzipien des sportlichen Trainings am Beispiel Kraft;24 2.3;1.3 Belastungsnormative;28 2.4;1.4 Leistungsdiagnostik im Sport;30 2.4.1;1.4.1 Kategorien der kraftdiagnostischen Messverfahren;33 2.5;1.5 Exemplarische Messverfahren der Kraftdiagnostik;35 2.5.1;1.5.1 Sprungdiagnostik;35 2.5.2;1.5.2 Isokinetik;42 2.5.3;1.5.3 Bestimmung des Einer-Wiederholungs-Maximums (EWM);47 2.6;1.6 Gütekriterien sportmotorischer Tests;50 2.6.1;1.6.1 Hauptgütekriterien;51 3;2. Material und Methode;61 3.1;2.1 Untersuchungsdesign;61 3.2;2.2 Hypothesenbildung;64 3.3;2.3 Personenstichprobe;68 3.4;2.4 Untersuchungsablauf;70 3.5;2.5 Geräte und Materialien;79 3.6;2.6 Überprüfung der Gütekriterien für ausgewählte Testverfahren;86 3.7;2.7 Statistik;88 4;3. Ergebnisdarstellung;91 4.1;3.1 Sprungdiagnostik;91 4.2;3.2 Isokinetische Kraftmessungen;108 4.2.1;3.2.1 Kniegelenk Durchschnittswerte;108 4.2.2;3.2.2 Kniegelenk Maximalwerte;114 4.2.3;3.2.3 Sprunggelenk Durchschnittswerte;120 4.2.4;3.2.4 Sprunggelenk Maximalwerte;129 4.3;3.3 Isometrische Kniebeuge;137 4.4;3.4 Interspezifische Korrelationen der ausgewählten Testverfahren;141 4.4.1;3.4.1 Sprungdiagnostik;142 4.4.2;3.4.2 Sprungdiagnostik und isokinetische Kraftmessungen;149 4.4.3;3.4.3 Sprungdiagnostik und isometrische Kniebeuge;151 4.5;3.5 Auswertung des Fragebogens;158 4.5.1;3.5.1 Befindlichkeit am Testtag;158 4.5.2;3.5.2 Motivation am Testtag;162 4.6;3.6 RPE- und Schmerzskalen;163 5;4. Ergebnisdiskussion und Ausblick;168 5.1;4.1 Sprungdiagnostik;168 5.2;4.2 Isokinetische Kraftmessungen (Kniegelenk);171 5.3;4.3 Isokinetische Kraftmessungen (Sprunggelenk);173 5.4;4.4 Isometrische Kniebeuge;175 5.5;4.5 Zusammenhangsmerkmale der ausgewählten Testverfahren;177 6;5. Zusammenfassung;179 7;6. Literaturverzeichnis;181 8;7. Abbildungsverzeichnis;192 9;8. Tabellenverzeichnis;198 10;Autorenprofil;201