Das Downloaden und Kopieren von Spielfilmen hat sich innerhalb von
wenigen Jahren zu einem weltweiten Massenphänomen entwickelt.
Filmpiraterie ist so zu einer zentralen Herausforderung für die
Filmindustrie geworden. Trotz seiner hohen Relevanz ist das
Phänomen bislang jedoch nur unzureichend erforscht, so fehlen
insbesondere Erkenntnisse zu den Gründen für nicht-gewerbliche
Filmpiraterie.Nikolai Dördrechter betrachtet das Thema
Filmpiraterie umfassend aus inhaltlicher, technologischer und
rechtlicher Sicht. Kern seiner Arbeit ist eine empirische
Untersuchung der nichtgewerblichen Filmpiraterie in Deutschland.
Die Analyseergebnisse legen nahe, dass sich die Filmindustrie bei
der Pirateriebekämpfung bislang nicht auf die wichtigsten Ursachen
konzentriert. Unternehmen der Filmindustrie erhalten durch die
Erkenntnisse der Arbeit erstmalig die Möglichkeit, ihre
Handlungsmaßnahmen gegen Filmpiraterie fundiert beurteilen und
priorisieren zu können. Dem Schaffen attraktiver legaler
Alternativen kommt hierbei eine wichtige Rolle zu.In der
Filmbranche wird seit Jahren über die Auswirkung der Piraterie
diskutiert. Erst mit dieser Arbeit ist ein solides Fundament für
die Diskussion gelegt worden. Die Branche sollte die jetzt
vorliegenden Erkenntnisse aufnehmen. Stephan Hansch, Vorstand
Odeon Film AG
1;Vorwort;7 2;Inhaltsübersicht;9 3;Inhaltsverzeichnis;11 4;1 Einleitung ;25 5;2 Film als Zielobjekt von Piraterie;31 6;3 Theoretische Grundlagen;97 7;4 Bestimmung des Forschungsmodells;138 8;5 Durchfiihrung der Datenerhebung;192 9;6 Analyse der erhobenen Daten;227 10;7 Diskussion der Ergebnisse und Ableitung der Implikationen;273 11;8 Zusammenfassung;303 12;9 Anhang;305 13;10 Literaturverzeichnis;345