Im Januar 2012 lassen sich Jonathan Littell und sein Fotograf von
Angehörigen der Syrischen Befreiungsarmee heimlich ins Land
schleusen. Seine Erlebnisse und Beobachtungen dort hat Littell in
zwei Notizheften festgehalten. "Was die Veröffentlichung
dieser Hefte rechtfertigt", schreibt er selbst, "ist die
Tatsache, dass sie Bericht erstatten über einen Moment, der quasi
ohne Zeugen von außen stattgefunden hat: die letzten Tage der
Erhebung eines Teils der Stadt Homs gegen das Regime Baschar al
Assads." Wie schon Littells eindrückliche Berichte aus den
Krisengebieten Tschetschenien und Georgien reiht sich auch sein
Text über Syrien ganz in die große Tradition der Kriegsreportage
ein.