Leseprobe zu "Halbmarathon & Marathon (eBook)" von Matthias Marquardt
Die optimale Ernährung (S. 63-64)
Es gibt wohl kein anderes Thema, das so viel Aufmerksamkeit bündelt wie die richtige Ernährung. Manchmal scheint es mir fast, als würden Sportler durch die mediale Informationsflut systematisch verwirrt. Wie kann es anders sein, da doch in vielen Ernährungsbüchern über die optimale Ernährung und Nährstoffzusammensetzung philosophiert wird. Trotz der vielen Veröffentlichungen rund um die Ernährung für Sportler glauben die meisten Marathonläufer, dass sie mit ein paar Schlucken Wasser und der ein oder anderen Bananenhälfte über die Strecke kommen könnten. Wussten Sie, dass Läufer durch falsche Ernährung viele Minuten langsamer sind, als wenn sie sich vernünftig ernähren würden?
Laufen macht schlank, Essen nicht
Während die einen im Wettkampf darben, fragen mich Freizeitsportler, was sie denn während ihrer 30-minütigen Trainingsrunde essen sollten, obwohl sie doch eigentlich ihren großen Bauchumfang verringern möchten. Durch allerlei fragwürdige Zeitungsartikel scheint die wissenschaftlich gut untermauerte Gewissheit, dass man durch Laufen schlank und durch Essen dick wird, hin und wieder in Vergessenheit zu geraten.
Einige Freizeitsportler erwecken den Eindruck, als würden sie auf eine Himalaya-Expedition starten, wenn sie ihre Trikottaschen füllen, und nicht auf den sonntäglichen 20-Kilometer-Lauf. Damit Sie nicht dem Blödsinn aufsitzen, den Sie an den unterschiedlichsten Stellen lesen können, möchte ich auch im Ernährungskapitel Klartext sprechen.
In einem Bereich, in dem so viele Mythen und Legenden das allgemeine Wissen beeinflussen, ist es nicht verwunderlich, dass auch unsere vier Läufertypen beim Thema Ernährung zu ganz unterschiedlichen Einschätzungen neigen. Lesen Sie selbst.
Die Ansichten der vier Läufertypen zum Thema Ernährung.