Grundlagen erfolgreicher Mitarbeiterführung (eBook) - Hartmut Laufer
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Hartmut Laufer 

Grundlagen erfolgreicher Mitarbeiterführung (eBook)

Führungspersönlichkeit, Führungsmethoden, Führungsinstrumente

eBook
 
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Grundlagen erfolgreicher Mitarbeiterführung (eBook)

Komplexere und sich schnell ändernde Arbeitsprozesse, neue Wertvorstellungen und wachsende Aufgaben stellen Führungskräfte vor immer schwierigere Herausforderungen. Doch erfolgreiches Führen ist auch heute kein Ding der Unmöglichkeit. Vertrauensaufbau und ein situationsgerechter Führungsstil können in kleinen und großen Unternehmen die Wirtschaftlichkeit fördern ohne die Menschlichkeit zu vernachlässigen.
Dieses Buch zeigt praxisnah wie Mitarbeiter motiviert werden können, wie das richtige Maß an Kontrolle aussieht und eine Kritik konstruktiv geäußert werden kann. Besonders wertvoll sowohl für angehende Führungskräfte als auch erfahrene Praktiker sind die Arbeitshilfen im Anhang:
- Checklisten zur Vorbereitung von Mitarbeitergesrächen
- Leitfäden für verschiedene Gesprächsarten
- Formblätter für Zielvereinbarungen
- Maßnahmenkataloge


Produktinformation

  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783862000401
  • ISBN-10: 3862000400
  • Best.Nr.: 29005615
n/a

Leseprobe zu "Grundlagen erfolgreicher Mitarbeiterführung (eBook)"

1. Mitarbeiterführung heute (S. 13-14)

Mitarbeiterführung als Qualitätskriterium erfolgreicher Unternehmen

Unter den derzeitigen Marktbedingungen – also einem Markt mit wachsendem Angebot, aber eher sinkender Nachfrage – können Unternehmen langfristig nur dann überleben, wenn sich ihre Leistungsangebote an den Kundenwünschen orientieren. Die Kunden sind es schließlich, die das Geld bringen und dem Unternehmen die Geschäftsgrundlage sichern. Was aber sind die entscheidenden Voraussetzungen für die Zufriedenheit der Kunden? Zum einen erwarten die Kunden attraktive Produkte mit einem günstigen Preis-Leistungs- Verhältnis, zum anderen – und das gilt natürlich insbesondere für den Dienstleistungsbereich – möchten sie zuvorkommend behandelt werden. Ob ein Unternehmen diese Voraussetzungen schaffen kann, hängt letztlich von seinen Beschäftigten ab, denn

- attraktive Waren- und Leistungsangebote lassen sich nur mit kreativen Mitarbeitern entwickeln,
- preisgünstige Angebote sind nur bei hoher Produktivität und somit hoher Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter möglich,
- eine hohe Produkt- bzw. Leistungsqualität setzt die Gewissenhaftigkeit und Sorgfalt der Mitarbeiter voraus und
- wie sich die Kunden behandelt fühlen, hängt in erster Linie vom Engagement und von der Freundlichkeit der Mitarbeiter ab.

Derartige Einstellungen und Arbeitshaltungen sind naturgemäß von der Zufriedenheit der Mitarbeiter selbst abhängig. Ein Mitarbeiter, der sich ständig unter Druck gesetzt fühlt, wird wohl kaum seine Kreativität optimal entfalten können.Wer sich schikaniert fühlt, wird möglicherweise sogar aus Trotz nachlässig arbeiten.Einem Mitarbeiter, der sich ständig mit seinem Vorgesetzten herumärgert,wird es schwer fallen, sich einem Kunden gegenüber verständnisvoll und freundlich zu verhalten.

Freundlichkeit hat nun mal etwas mit Freude zu tun, und wer keinen Grund zur Freude hat, vermittelt auch keine. Kundenzufriedenheit ist in erster Linie eine Funktion der Mitarbeiterzufriedenheit. Letztlich geht es stets um Menschen und deren Gefühle. Immer wieder lässt sich daher folgende Ursache-Wirkungs- Kette beobachten: So wie eine Unternehmensleitung mit den Führungskräften umgeht, so behandeln diese ihre Mitarbeiter und so verhalten sich die Mitarbeiter schließlich gegenüber den Kunden! Das Europäische Modell für Business Excellence 1), kurz EFQM-Modell 2) genannt, veranschaulicht diese Zusammenhänge. Es ist ein ganzheitliches Modell der Qualitätssicherung in Unternehmen und basiert auf den drei Säulen des Total Quality Management (TQM).

Inhaltsangabe

1;Inhalt;6 2;Müssen Sie dieses Buch lesen?;9 3;Einige hilfreiche Lesehinweise;12 4;1. Mitarbeiterführung heute;14 4.1;Mitarbeiterführung als Qualitätskriterium erfolgreicher Unternehmen;14 4.2;Leitungs- und Führungsaufgaben im Managementprozess;17 4.3;Erfolgreiches Führen - heute schwieriger denn je;21 4.4;Führungsauftrag und Führungsziele;23 4.5;Grenzen der Mitarbeiterführung im modernen Management;26 5;2. Führen kann man lernen;28 5.1;Merkmale der Führungspersönlichkeit;28 5.2;Entwicklung zur Führungspersönlichkeit;30 5.3;Rationale und emotionale Intelligenz;34 5.4;Führen können heißt entscheiden können;35 5.5;Fachbegriffe der Führungslehre;40 6;3. Wer treffen soll, braucht ein Ziel;43 6.1;Wünsche, Visionen, Leitbilder und Ziele;43 6.2;Zielmanagement im Unternehmen;45 6.3;Voraussetzungen wirkungsvoller Zielsetzung;49 6.4;Die Formulierung macht es;53 6.5;Führen durch Zielvereinbarung;56 6.6;Das Zielvereinbarungsgespräch;59 6.7;Sorgfâltige Gesprächsvorbereitung;61 6.8;Inhalte und Ablauf des Zielvereinbarungsgesprächs;63 6.9;Zielvereinbarung und Ergebnissicherung;64 7;4. Dauerhafter Führungserfolg durch Vertrauen;65 7.1;Wann und warum wir vertrauen;65 7.2;Formen und Ausprägungen von Vertrauen;67 7.3;Balance zwischen Vertrauen und Misstrauen;70 7.4;Vertrauen in der Mitarbeiterführung;72 7.5;Vertrauensbildendes Führungsverhalten;77 8;5. Auf den Stil kommt es an;82 8.1;Umgang mit menschlichen Widerständen;82 8.2;Führungsstile im Wandel;86 8.3;Autokratisch oder demokratisch führen?;95 8.4;Kein Entweder-oder, sondern situationsgerecht führen!;98 8.5;Demokratisch geprägter situativer Führungsstil;101 8.6;Delegation als Führungsmethode;104 9;6. Nur motivierte Mit- Arbeiter arbeiten mit;111 9.1;Grundbegriffe und Grundsätze der Motivationspsychologie;111 9.2;Ursachen von Leistungs- oder Verhaltensmängeln;113 9.3;Anreize zur Arbeitsmotivation;116 9.4;Für die Führungspraxis hilfreiche Motivationstheorien;120 9.5;Vielfalt der Mitarbeitermotive am Arbeitsplatz;128 9.6;Geld als Motivationsanreiz;129 9.7;Innere Kündigung und Selbstpensionierung;133 10;7. Reparieren und nicht demontieren;138 10.1;Notwendigkeit und Funktionen von Kontrolle;138 10.2;Emotionale Auswirkungen von Kontrolle;140 10.3;Die verschiedenen Arten von Mitarbeiterkontrolle;142 10.4;Grundregeln motivierender Mitarbeiterkontrolle;144 10.5;Ungeliebt und oft gemieden: das Kritikgespräch;146 10.6;Konsequente Zielverfolgung trotz demokratischen Führens;149 10.7;Zielerreichung und Schlusswort;153 11;Arbeitshilfen;154 11.1;Praxisbeispiele motivierender Führungsmaßnahmen;154 11.2;Anzeichen innerer Kündigung;158 11.3;Effekte der unterschiedlichen Kontrollarten;159 11.4;Checkliste zur Vorbereitung von Mitarbeitergesprächen;162 11.5;Leitfaden für Zielvereinbarungsgespräche;163 11.6;Formblatt für Zielvereinbarungen;165 11.7;Leitfaden für Beurteilungs-/Fördergespräche;166 11.8;Checkliste für Beurteilungs-/Fördergespräche;168 11.9;Leitfaden für Kritikgespräche;169 12;Ergänzende Literatur;171 13;Stichwörter;175