Beginnend mit dem Aufbruch der Frauen in der Französischen
Revolution werden hier die verschiedenen Stationen und Strömungen
der Frauenbewegung vorgestellt: Der Anfang einer organisierten
sozialen Bewegung um die 1848er Revolution; die Höhepunkte
ihrer Organisation und öffentlichen Wirkung um die Wende zum
20. Jahrhundert; der Aufstieg zu gleichberechtigten
Staatsbürgerinnen nach dem Ersten Weltkrieg und der Niedergang der
Bewegung in der Zeit des Nationalsozialismus; der Aufbruch zu einem
«neuen» Feminismus nach 1970 und schließlich der Ausblick auf die
Situation der Frauen, des Feminismus und die Veränderung der
Geschlechterverhältnisse am Beginn des 21. Jahrhunderts.
Ute Gerhard, em. Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Geschlechterforschung an der Universität Frankfurt a.M., war die erste Inhaberin eines Lehrstuhls für Frauen- und Geschlechterforschung in Deutschland.