Tod eines Luxussanierers: Ein neuer Fall für Ex-Kommissar Türk. Ein
heruntergekommenes Mietshaus in der Münchner Vorstadt. Im
Vordergebäude betreibt der Ex-68er Friedemann Lamm ein kleines
Antiquariat, im Rückgebäude renoviert ein junger Mann alten Hausrat
und Möbel. Die Mieten sind niedrig. Da stirbt der Besitzer, ein
Altmünchner Handwerksmeister. Sein Sohn ist von anderem Schlag. Er
entscheidet sich für eine Immobilienfirma und Luxus-Sanierungen.
Wenig später wird die Leiche des Immobilen-Haies entdeckt ... Wer
die Tatort-Fälle des Münchner Ermittlerteams Wachtveitl / Nemec
liebt, wird auch ein Fan von Türk werden! "Hültner schreibt
mit Intelligenz und feinem Sprachgefühl. Keine Schablone mit Mord
und Totschlag, sondern spannende Literatur." Neue Presse
"In der Tradition von Feuchtwanger und Oskar Maria Graf
entsteht hier als Krimi ein ruhiges, episches Panorama: kritisch,
spannend, packend." Rheinischer Merkur, 21.07.2005 "Türks
Ermittlungen führen in die Vergangenheit, in die wilde 68er Zeit,
und plötzlich kommen alte Verstrickungen ans Tageslicht."
Schweriner Volkszeitung, 25.07.2005
"Robert Hültners Krimi besticht weniger durch den Plot denn durch das Münchner Lokalkolorit, das akut vom Verschwinden bedroht ist, wenn alteingesessene Wirtshäuser aufgemotzten Yuppie-Fresstempeln weichen müssen..."
Robert Hültner wurde 1950 in Inzell geboren. Er arbeitete unter anderem als Regieassistent, Dramaturg, Regisseur von Kurzfilmen und Dokumentationen, reiste mit einem Wanderkino durch kinolose Dörfer und restaurierte historische Filme für das Filmmuseum. Für seine Inspektor-Kajetan-Romane wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem zweimal mit dem Deutschen Krimipreis und mit dem renommierten Glauser-Preis. Robert Hültner lebt in München und in einem Bergdorf in den südfranzösischen Cevennen.