Mit der drohenden Staatspleite einzelner Länder hat der Traum von
der Europäischen Währungsunion seinen Glanz eingebüßt und seine
Risiken offenbart. Angela Merkels Diktum "Scheitert der Euro,
dann scheitert Europa" versucht die Währungsfrage in einen
größeren Zusammenhang zu stellen.
Das tut auch Thilo Sarrazin in seinem neuen Buch, aber auf andere
Weise und mit anderen Ergebnissen. Er zeichnet die verheerenden
Resultate politischen Wunschdenkens nach und stellt die Debatte vom
Kopf auf die Füße.
Thilo Sarrazin ist einer der profiliertesten politischen Köpfe der
Republik. Seine fachliche Kompetenz in Finanzfragen gepaart mit dem
Mut, unbequeme Wahrheiten auszusprechen, hat ihn in viele wichtige
Ämter gebracht. Als Fachökonom war er Spitzenbeamter und Politiker,
er war verantwortlich für Konzeption und Durchführung der deutschen
Währungsunion, arbeitete für die Treuhand und saß im Vorstand der
Deutschen Bahn Netz AG. Von 2002 bis 2009 war er Finanzsenator in
Berlin, anschließend eineinhalb Jahre Vorstandsmitglied der
Deutschen Bundesbank.
»Ökonomischer Sachverstand ist Sarrazin nicht abzusprechen. Und in nicht wenigen Einzelpunkten erntet er auch nicht meinen Widerspruch. Mit Empörungswellen wird man diesem Buch jedenfalls nicht beikommen können, sondern nur durch begründeten Widerspruch.«
Thilo Sarrazin ist einer der profiliertesten politischen Köpfe der Republik. Seine fachliche Kompetenz in Finanzfragen gepaart mit dem Mut, unbequeme Wahrheiten auszusprechen, hat ihn in viele wichtige Ämter gebracht. Als Fachökonom war er Spitzenbeamter und Politiker, er war verantwortlich für Konzeption und Durchführung der deutschen Währungsunion, arbeitete für die Treuhand und saß im Vorstand der Deutschen Bahn Netz AG. Von 2002 bis 2009 war er Finanzsenator in Berlin, anschließend eineinhalb Jahre Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank.