Die ersten Tage und Wochen der Betriebszugehörigkeit haben
nachgewiesenermaßen eine immense Bedeutung für die Motivation und
Identifikation eines neuen Mitarbeiters mit dem Unternehmen. Möchte
man neue Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen binden, kann
ein systematischer und zielgerichteter Inplacement-Prozess der
Schlüssel zum Erfolg sein.
Die Autorin gibt zunächst einen umfassenden theoretischen Überblick
zum Thema Inplacement. Neben Begriffsbestimmungen und Definitionen
werden die Ebenen des Inplacements und zwei Phasenmodelle der
organisationalen Sozialisation dargestellt. Zudem wird auf
verschiedene Einflussfaktoren und damit verbundene Probleme
eingegangen. Im Anschluss erörtert die Autorin die Ziele und den
Nutzen eines erfolgreichen Inplacements und stellt die Auswirkungen
einer misslungenen Einarbeitung und Integration dar. Im Rahmen
einer Ist-Analyse hat die Autorin am Beispiel der ITK-Branche
untersucht, wie dort aktuell neue Mitarbeiter eingearbeitet und
integriert werden. Auf Basis der Ergebnisse hat sie ein Konzept
entwickelt, wie neue Mitarbeiter systematisch und zielgerichtet ins
Unternehmen eingegliedert werden können. Mithilfe des Konzepts soll
sichergestellt werden, dass die organisationstechnischen
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Tätigkeit des Unternehmens
vorliegen, der Neueinsteiger umfassend über seinen neuen
Arbeitgeber informiert wird, er die Unternehmenskultur kennenlernt
und verinnerlichen kann und er sein Arbeitsumfeld kennt. Zur
effizienteren Gestaltung hat die Autorin den Eingliederungsprozess
in vier zeitliche Segmente unterteilt: Rekrutierungsphase, Phase
vor Arbeitsbeginn, zu Arbeitsbeginn und nach Arbeitsbeginn. Für
jede dieser Phasen werden spezielle Instrumente und Methoden
vorgestellt, die die Einarbeitung und Integration unterstützen und
optimieren können. Das sehr praxisnahe Konzept soll Unternehmen als
Maßnahmenkatalog dienen, aus dem nach individuellen Bedürfnissen
und Anforderungen Instrumente für den eigenen Praxisbedarf
ausgewählt werden können.
Nicole Blum, Diplom-Betriebswirtin (FH), wurde 1972 in Düsseldorf geboren. Die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin für Englisch und Französisch entschied sich nach mehrjähriger beruflicher Tätigkeit in der ITK-Branche und einer deutschen Landesbank ihre fachlichen Qualifikationen im Bereich der Betriebswirtschaft durch ein berufsbegleitendes Studium weiter auszubauen. Das Diplomstudium der Betriebswirtschaftslehre an der AKAD-Hochschule in Stuttgart schloss sie im Jahre 2009 erfolgreich ab. Ihre Studienschwerpunkte lagen im Personalmanagement sowie im Bereich Führung und Organisation. Durch zahlreiche Beobachtungen und Erfahrung während ihrer beruflichen Tätigkeit entwickelte die Autorin ein großes Interesse am Thema Inplacement.
Inhaltsangabe
1;Erfolgsfaktor Inplacement;1 2;INHALTSVERZEICHNIS;3 3;ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS;6 4;ABBILDUNGSVERZEICHNIS;7 5;TABELLENVERZEICHNIS;8 6;1 EINLEITUNG;9 6.1;1.1 Motiv für die Themenauswahl;9 6.2;1.2 Problemstellung;10 6.3;1.3 Zielsetzung der Arbeit;11 6.4;1.4 Vorgehensweise;12 7;2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN;13 7.1;2.1 Begriffsbestimmungen und Definitionen;13 7.1.1;2.1.1 Inplacement;13 7.1.2;2.1.2 Integration;15 7.1.3;2.1.3 Organisationale Sozialisation;15 7.2;2.2 Ebenen des Inplacements;16 7.2.1;2.2.1 Fachliche Einarbeitung;16 7.2.2;2.2.2 Soziale Integration;16 7.2.3;2.2.3 Werteorientierte Integration;17 7.3;2.3 Der Integrationsprozess als Phasenmodell;17 7.3.1;2.3.1 Multiples Modell organisationaler Sozialisation von D. C. Feldman;18 7.3.2;2.3.2 Modell nach Kieser et al.;19 7.4;2.4 Einflussfaktoren auf die Integration und damit verbundene Probleme;22 7.4.1;2.4.1 Verhalten des Vorgesetzten;22 7.4.2;2.4.2 Stellenanforderungen und Aufgaben;24 7.4.3;2.4.3 Unternehmenskultur;25 7.4.4;2.4.4 Arbeitsgruppe;26 7.4.5;2.4.5 Persönlichkeitsfaktoren des neuen Mitarbeiters;27 7.5;2.5 Die Rolle der Personalabteilung im Integrationsprozess;28 7.6;2.6 Ziele und Nutzen eines erfolgreichen Inplacements;28 7.7;2.7 Auswirkungen einer misslungenen Mitarbeiterintegration;31 7.7.1;2.7.1 Folgen für das Unternehmen;31 7.7.2;2.7.2 Auswirkungen für den Mitarbeiter;33 8;3 IST-ANALYSE ZUR EINGLIEDERUNG NEUER MITARBEITER INS UNTERNEHMEN;34 8.1;3.1 Darstellung der Vorgehensweise;34 8.2;3.2 Durchführung der Ist-Analyse;35 8.2.1;3.2.1 Analyse der Aberdeen-Studie Fully On-Board;35 8.2.2;3.2.2 Online-Befragung von Unternehmen der ITK-Branche zur Mitarbeitereinführung und -integration;43 8.3;3.3 Bewertung und Interpretation der Ergebnisse;53 9;4 KONZEPT FÜR EINE SYSTEMATISCHE UND ZIELGERICHTETE INTEGRATION NEUER MITARBEITER;56 9.1;4.1 Ziele des Konzepts;56 9.2;4.2 Darstellung des Konzepts;58 9.2.1;4.2.1 Rekrutierungsphase;58 9.2.2;4.2.2 Phase vor Arbeitsaufnahme;63 9.2.3;4.2.3 Zu Arbeitsbeginn;68 9.2.4;4.2.4 Nach Arbeitsbeginn;70 9.3;4.3 Implementierung des Inplacement-Konzepts;77 9.3.1;4.3.1 Individuelle Erarbeitung eines optimalen Instrumentenmix;77 9.3.2;4.3.2 Handlungsschritte zur Umsetzung;79 9.3.3;4.3.3 Kosten-/Nutzenanalyse;80 10;5 KRITISCHE WÜRDIGUNG;82 11;6 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK;83 12;ANLAGEN;87 13;LITERATURVERZEICHNIS;103