Jane Austens ironisch-subtiler Roman, in dessen Mittelpunkt
die schöne, reiche und kluge Emma Woodhouse
steht.
Emma, erschienen 1816, ist Jane Austens letztes und reifstes
Werk. Wie die meisten Romane der Autorin führt auch dieser in die
Welt des soliden englischen Bürgertums zu Beginn des 19.
Jahrhunderts.
Emma Woodhouse, Tochter aus wohlhabendem Haus, gibt sich mit
Vorliebe dem Vergnügen hin, die Geschicke anderer Menschen zu
lenken, sie lebt für das match-making, das Ehestiften, was zu
allerlei Missverständnissen und Komplikationen führt. Ihre
enttäuschenden Erwartungen zwingen sie jedoch zu Selbstkritik und
tragen zu einem besseren Verständnis ihrer selbst und ihrer
Umgebung bei.
»Die Welt des englischen Landadels mit ihren wohl kaschierten Abgründen, Jane Austen entlarvt sie mit feiner Ironie und psychologischem Feingefühl.« Weilheimer Tagblatt 28.07.2008
Jane Austen (1775-1817) gilt als die große Dame der englischen Literatur, der es als erster gelang, die Komik des Alltäglichen zu gestalten. Nach außen hin führte sie ein ereignisloses Leben im elterlichen Pfarrhaus. Ihre Romane jedoch - neben ›Mansfield Park‹ (1814) sind dies vor allem ›Verstand und Gefühl‹ (1811), ›Stolz und Vorurteil‹ (1813) und ›Emma‹ (1816) - erfreuen sich heute weltweit einer millionenfachen Leserschaft. Fast alle sind mehrfach erfolgreich verfilmt worden.