Andrei reist zum wiederholten Male nach Brasilien, vorzugsweise in
seine Lieblingsstadt Rio de Janeiro, die er fast wie seine
Westentasche kennt. Auf dem Zuckerhut war er noch nie, ihn treiben
ganz andere Dinge. Natürlich die Frauen.Er versteht zu leben und zu
feiern und auch mal Fünfe gerade sein zu lassen. Doch in Wahrheit,
auch wenn er sich das selbst nicht eingestehen will, ist er auf der
Suche nach einer festen Freundin. Es will ihm nicht so recht
gelingen, stattdessen schliddert er von einem Abenteuer in das
nächste. Sein Ziel erreicht er nicht, aber den Weg, den er auf
seiner rastlosen Mission bestreiten muss, kann er stets genießen.
Wir wollen hoffen, dass es dem werten Leser ähnlich ergeht.
Das Pseudonym supergringo ist die Erfindung brasilianischer Huren der Copacabana von Rio de Janeiro. Der Begriff "Gringo", (blonder), hellhäutiger Ausländer, kann bestenfalls als wertneutral angesehen werden, doch fast immer schwingen negative Tendenzen mit. Der Superlativ "super" verstärkt diesen Effekt. Oder er hebt ihn auf.