Der blinde Fleck: Ungleichheiten in der Gesundheitsversorgung (eBook) - Karin Tiesmeyer, Michaela Brause, Meike Lierse, Martina Lukas-Nülle, Thomas Hehlmann
Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie Fotogalerie
Fotogalerie Fotogalerie

Karin Tiesmeyer, Michaela Brause, Meike Lierse, Martina Lukas-Nülle, Thomas Hehlmann 

Der blinde Fleck: Ungleichheiten in der Gesundheitsversorgung (eBook)

Herausgeber: Tiesmeyer, Karin; Hehlmann, Thomas; Lukas-Nülle, Martina; Lierse, Meike; Brause, Michaela
eBook
 
Ob und wann dieser Artikel wieder vorrätig sein wird, ist unbekannt
Nicht lieferbar
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Andere Kunden interessierten sich auch für

Der blinde Fleck: Ungleichheiten in der Gesundheitsversorgung (eBook)

Karin Tiesmeyer / Michaela Brause / Meike Lierse / Martina Lukas-Nülle / Thomas Hehlmann (Hrsg.)
Der blinde Fleck
Ungleichheiten in der Gesundheitsversorgung
2008. 382 S., 26 Abb., 43 Tab., Kt
ISBN: 978-3-456-84493-0


Soziale Ungleichheit in der gesundheitlichen Versorgung ist der «blinde Fleck» unseres Gesundheitssystems.

Bisher wurde mehr oder weniger stillschweigend davon ausgegangen, dass in Deutschland, dessen Bürgerinnen und Bürger zu 99% gesundheitsversichert sind, soziale Ungleichheit in der Versorgung höchstens eine marginale Rolle spielt.

Mittlerweile liegt eine stattliche Anzahl von nationalen und internationalen Veröffentlichungen vor, die den Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit und Krankheit sehr gut belegen. Mit diesem Buch möchten die Autorinnen und Autoren der Frage nachgehen, inwieweit die bestehende soziale Ungleichheit Einfluss nimmt auf das Versorgungsgeschehen im Gesundheitssystem und umgekehrt.

Im Detail geht es um die Frage, ob das System der Krankenbehandlung – wie Niklas Luhmann es treffender bezeichnet – den bestehenden Zusammenhang zwischen sozioökonomischem Status und Krankheit nur reflektiert, ob es darauf reagiert, oder ob einzelne Bereiche des Systems diesen Zusammenhang zu Ungunsten bestimmter vulnerabler Gruppen noch verstärken. Insbesondere ist zu fragen:

Wie wird im Gesundheitssystem mit dem unterschiedlichen Bedarf und den verschiedenen Bedürfnissen, z.B. von Frauen und Männern umgegangen?

Wie sieht es mit der besonders vulnerablen Gruppe der Kinder und den hier wirksamen sozialen Einflüssen aus? Das Buch bietet neue Impulse zur Frage nach der angemessenen Gesundheitsversorgung von Frauen und Kindern und führt in die kritische Diskussion in einem vernachlässigten Themenfeld ein.

Gesundheitssystem und Bevölkerung
Versorgung und Management



Produktinformation

  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783456944937
  • ISBN-10: 3456944934
  • Best.Nr.: 25979394

Leseprobe zu "Der blinde Fleck: Ungleichheiten in der..."

Früherkennungsuntersuchungen bei Kindern – Barrieren der Inanspruchnahme (S. 163-164)

Anja Langness
1 Einleitung

Nach internationalen wissenschaftlichen Daten ist unbestritten, dass ein linearer Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status und der Gesundheit von Kindern besteht. Soziale Benachteiligung bei Kindern induziert Beeinträchtigungen im kognitiven, emotionalen, sozialen und gesundheitlichen Bereich (Walper, 1999). So weisen Kinder mit niedrigem sozioökonomischen Status höhere Morbiditäts- und Mortalitätsraten auf als Kinder aus höheren Sozialschichten (BMFSFJ, 2005). Lediglich bei leichten und mittelschweren Allergien besteht ein inverser sozialer Gradient (Mielck, 2001). Bei der erwarteten zunehmenden Spreizung der Sozialstruktur in Deutschland wird die Zahl sozial benachteiligter Kinder steigen und damit ebenfalls die vielfältigen negativen Auswirkungen auf deren psychische und physische Gesundheit.

Bisher wurde zur Erklärung der gesundheitlichen Ungleichheiten in Deutschland die Gesundheitsversorgung von Kindern kaum in den Blick genommen. Dies geschah nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass Verfügbarkeit und Zugang zur Gesundheitsversorgung sozialpolitisch gesichert schienen (Elkeles, in diesem Band).

In den letzten Jahren häufen sich jedoch die Belege dafür, dass trotz gesicherten Zugangs und Verfügbarkeit die Inanspruchnahme der medizinischen Versorgung von Kindern vom sozialen Status abhängig ist. Dies ist insbesondere bei der Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen für Kinder zu beobachten. Die Früherkennungsuntersuchungen für Kinder gelten als die erfolgreichste Maßnahme in der Vorsorge und Früherkennung. Sie genießen eine hohe Anerkennung und Akzeptanz. Bundesweit werden die Früherkennungsuntersuchungen im ersten Lebensjahr (U1 bis U6) sehr gut in Anspruch genommen. Die Inanspruchnahme nimmt jedoch mit zunehmendem Alter der Kinder deutlich ab (Altenhofen, 2002). Dieses ist mit negativen Konsequenzen verbunden, da frühzeitig erkannte Erkrankungen und Störungen normalerweise mit geringem Aufwand behandelt und chronische Einschränkungen vermieden werden könnten (Schubert, 1996).

Die Teilnahmekontinuität ist als relativ gering zu bezeichnen, da bei vielen Kindern einzelne Untersuchungsstufen ausgelassen werden. Eine Längsschnittstudie konnte zeigen, dass nur 48,2 % der über 13.000 ausgewählten Kinder alle Untersu- chungen von U3 bis U8 wahrnehmen. Weitere 30 % nehmen an immerhin fünf von sechs Untersuchungen bis zur U8 teil und 11,8 % nehmen vier von sechs Untersuchungen in Anspruch (Altenhofen, 2002).

Im Jahr 1997 wurde zum letzten Mal eine bundesweite Dokumentation der Früherkennungsuntersuchungen für Kinder von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung vorgenommen. Aktuelle Teilnahmedaten sind nur durch einzelne Krankenkassen, Gesundheitsämter oder Koordinationsstellen der Bundesländer zu erhalten. Die Teilnahme an den Untersuchungen wird üblicherweise durch die Gesundheitsämter im Rahmen der Schuleingangsuntersuchungen erfasst. In dem gelben Untersuchungsheft wird kontrolliert, welche Untersuchungen in Anspruch genommen werden.

Ein großes Problem ist die Tatsache, dass etwa 14 % der Eltern das Untersuchungsheft zur Einschulungsuntersuchung nicht vorlegen. Bei diesen Fällen ist wahrscheinlich davon auszugehen, dass die Früherkennungsuntersuchungen nicht regelmäßig in Anspruch genommen werden. Trotz des kostenfreien Angebots für alle gibt es bei der Inanspruchnahme des Früherkennungsprogramms sozioökonomische Unterschiede. Je niedriger der soziale Status der Eltern, desto seltener nehmen sie mit ihren Kindern die Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9 wahr. Auch Kinder aus Familien mit ausländischer Herkunft nehmen relativ selten alle Früherkennungsuntersuchungen in Anspruch, so das Ergebnis verschiedener regionaler Studien (Albrecht-Richter &, Thiele, 1985, Schubert, 1996, Mersmann, 1998).

Gerade bei Kindern aus Familien mit niedrigem sozioökonomischen Status werden überdurchschnittlich häufig Entwicklungs-, Sprach- und Verhaltensprobleme sowie Seh- und Hörstörungen gefunden (Mersmann, 1998). Nichtversorgte Kinder müssen in späteren Lebensabschnitten besonders häufig kostenintensive medizinische, psychotherapeutische und pädagogische Förderung in Anspruch nehmen. Darüber hinaus erhöhen auch andere Faktoren die Wahrscheinlichkeit, dass sozial benachteiligte Kinder häufiger erkranken und früher sterben als Kinder aus besseren sozialen Verhältnissen. Gesundheitliche Belastungen durch Vernachlässigung, Umweltbelastungen, geringe Bewältigungsressourcen der Eltern, falsches Ernährungs- und Bewegungsverhalten sind weitere bedeutsame Erklärungen. Eine geringe Teilnahme an den Früherkennungsuntersuchungen trägt in einem hohen Maße dazu bei, die gesundheitlichen Ungleichheiten zu verfestigen oder zu vergrößern. Die bisherigen Erkenntnisse zeigen eindeutig, dass insbesondere in den unteren sozialen Schichten die Akzeptanz der Vorsorge- und Früherkennungsangebote gesteigert werden muss. Der bevölkerungsmedizinische Nutzen ist hier besonders hervorzuheben, weil Kinder aus unteren sozialen Schichten generell den schlechtesten Gesundheitszustand aufweisen. Das Früherkennungsprogramm bietet zudem die Möglichkeit, Kindesvernachlässigung und -misshandlung frühzeitig zu erkennen, auch wenn dies bisher nicht explizit Bestandteil der Früherkennungsuntersuchungen ist (Deutsche Liga für das Kind, 2006).

Inhaltsangabe

1;Inhalt;6 2;Vorwort;8 3;Ungleichheiten in der Gesundheitsversorgung;10 3.1;Soziale Ungleichheit – der blinde Fleck in der Gesundheitsversorgung;12 3.1.1;1 Einleitung;12 3.1.2;2 Der blinde Fleck im Versorgungsgeschehen;14 3.1.3;3 Ausblick;19 3.1.4;Literatur;21 3.2;Zum Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit und gesundheitlicher Versorgung;22 3.2.1;1 Einleitung;22 3.2.2;2 Ausgewählte Bereiche der gesundheitlichen Versorgung;24 3.2.3;3 Forschungsbedarf und Ausblick;33 3.2.4;Literatur;37 3.3;Gesundheitspolitik und die Frage der sozialen Ungleichheit in der gesundheitlichen Versorgung;40 3.3.1;1 Einleitung;40 3.3.2;2 Die Privatisierung von Krankheitskosten;41 3.3.3;3 Leistungsverweigerungen;44 3.3.4;4 Das Nebeneinander von gesetzlicher und privater Krankenversicherung;46 3.3.5;5 Bewertung des deutschen Gesundheitswesens durch die Versicherten;49 3.3.6;6 Schlussfolgerungen;50 3.3.7;Literatur;51 3.4;Datengrundlagen für Analysen zur sozialen Ungleichheit der gesundheitlichen Versorgung in Deutschland;54 3.4.1;1 Einleitung;54 3.4.2;2 Deutsche Herz-Kreislauf-Präventionsstudie;56 3.4.3;3 Gesundheitssurveys des Robert Koch- Instituts;58 3.4.4;4 MONICA/KORA-Surveys;63 3.4.5;5 Bertelsmann-Gesundheitsmonitor;64 3.4.6;6 HBSC-Studie;66 3.4.7;7 Alterssurvey;67 3.4.8;8 Daten der Gmünder Ersatzkasse;68 3.4.9;9 Sozio-oekonomisches Panel;69 3.4.10;10 Mikrozensus;70 3.4.11;11 Statistik LEBEN IN EUROPA;71 3.4.12;12 Diskussion;72 3.4.13;Literatur;74 3.5;Lebenschancen nach der Operation angeborener Herzfehler:;78 3.5.1;1 Einführung;78 3.5.2;2 Datenbasis;79 3.5.3;3 Lebenschancen als berufliche Chancen;81 3.5.4;4 Lebenschancen als intergenerationale soziale Mobilität;83 3.5.5;5 Lebenschancen von Patientinnen und Patienten im Licht der psychischen Folgen von angeborenen Herzfehlern und Belastungen;85 3.5.6;6 Abschließende Bemerkungen;86 3.5.7;Literatur;89 4;Kinder in der Gesundheitsversorgung;92 4.1;Zum Zusammenhang zwischen Lebenssituation, gesundheitlicher Ungleichheit und Versorgung bei Kindern;94 4.1.1;1 Einleitung;94 4.1.2;2 Sozioökonomische und familiensoziologische Rahmendaten;94 4.1.3;3 Ausgewählte Befunde zur gesundheitlichen Ungleichheit bei Kindern;97 4.1.4;4 Erklärungsansätze zur gesundheitlichen Ungleichheit;98 4.1.5;5 Zielgruppenspezifischer Interventionsbedarf;103 4.1.6;Literatur;105 4.2;Gesundheitliche Ungleichheit bei Kindern und Jugendlichen;110 4.2.1;1 Einleitung;110 4.2.2;2 Design und Methodik der KiGGS-Studie;111 4.2.3;3 Allgemeiner Gesundheitszustand;114 4.2.4;4 Psychische und Verhaltensauffälligkeiten;115 4.2.5;5 Übergewicht und Adipositas;117 4.2.6;6 Sport und Bewegung;118 4.2.7;7 Rauchen und Passivrauchbelastung;120 4.2.8;8 Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen;122 4.2.9;9 Diskussion;123 4.2.10;Literatur;125 4.3;Inanspruchnahme gesundheitlicher Versorgung von Kindern;128 4.3.1;1 Das Konzept der Gesundheitsbezogene Lebensqualität als Indikator für Gesundheitsversorgungsbedarf;128 4.3.2;2 Die Bedeutung sozialer Ungleichheit für die gesundheitsbezogene Lebensqualität und die gesundheitliche Versorgung von Kindern;130 4.3.3;3 Das Europäische KIDSCREEN-Projekt;131 4.3.4;4 Befundlage;134 4.3.5;5 Diskussion;139 4.3.6;6 Fazit;140 4.3.7;Literatur;141 4.4;Vorsorge und soziale Ungleichheit in der Kindheit;144 4.4.1;1 Einleitung;144 4.4.2;2 Soziale Ungleichheit der Gesundheitsversorgung von Kindern in Deutschland;145 4.4.3;3 Daten und Methoden;151 4.4.4;4 Ergebnisse;156 4.4.5;5 Diskussion;161 4.4.6;Literatur;162 4.5;Früherkennungsuntersuchungen bei Kindern – Barrieren der Inanspruchnahme;164 4.5.1;1 Einleitung;164 4.5.2;2 Determinanten der Inanspruchnahme pädiatrischer Leistungen – Ergebnisse internationaler Studien;166 4.5.3;3 Ergebnisse der eigenen Pilotstudie zur Inanspruchnahme des Früherkennungsprogramms;171 4.5.4;4 Strategien zur Steigerung der Inanspruchnahme;176 4.5.5;Literatur;178 4.6;Der Einfluss sozialer Faktoren auf den Edukationsbedarf onkologisch kranker Kinder und ihrer Familien;182 4.6.1;1 Einleitung;182 4.6.2;2 Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter;183 4.6.3;3 Edukative Maßnahmen;185 4.6.4;4 Edukationsbedarf;187 4.6.5;5 Resümee;194 4.6.6;Literatur;195 4.7;Anerkennung von sozialer Differenzierung und Vermeidung von sozialer Ungleichheit als Herausforderungen für professionelle Akteure;200 4.7.1;1 Die Betrachtung von sozialer Ungleichheit und Differenzierung auf der Einzelfallebene;200 4.7.2;2 Die unterschiedliche elterliche Einstellung ihrem Kind gegenüber als Indikator sozialer Ungleichheit;202 4.7.3;3 Risikosoziologische Diskussion neonatologischer Fallentscheidungen;209 4.7.4;4 Schlussfolgerungen;210 4.7.5;Literatur;213 5;Frauen in der Gesundheitsversorgung;216 5.1;Die Kategorie Geschlecht – Implikationen für die Analyse gesundheitlicher Ungleichheit;218 5.1.1;1 Einleitung;218 5.1.2;2 Soziale Lebenslagen von Frauen und Männern: einige Fakten;220 5.1.3;3 Die Frage nach der Operationalisierung sozialer Ungleichheit von Frauen und Männern;222 5.1.4;4 Operationalisierung sozialer Ungleichheit: Welchen Einfluss nimmt sie auf den sozialen Gradienten von Frauen und Männern?;223 5.1.5;5 Erklärungsansätze gesundheitlicher Ungleichheit: Integration der Geschlechterperspektive;225 5.1.6;6 Gesundheitliche Versorgung: Welche Rolle spielen Geschlecht und sozioökonomischer Status?;227 5.1.7;7 Fazit;231 5.1.8;Literatur;232 5.2;Gender als zentrale Dimension sozialer Ungleichheit in der gesundheitlichen Versorgung;234 5.2.1;1 Einleitung*;234 5.2.2;2 Epidemiologische Kernaussagen zur gesundheitlichen Ungleichheit zwischen den Geschlechtern;235 5.2.3;3 Theoretische Erklärungsansätze;237 5.2.4;4 Gender Mainstreaming als Schlüsselstrategie zur Reduktion gesundheitlicher Ungleichheit;241 5.2.5;Literatur;244 5.3;Weibliche Versorgungswege in einer männlich geprägten Versorgung – diskutiert am Beispiel der Kardiologie;246 5.3.1;1 Invasive Diagnostik und Therapie;247 5.3.2;2 Die möglichen Scheidewege der Versorgung;250 5.3.3;3 Fazit und Forderungen an eine geschlechtergerechte Forschung und Versorgung;255 5.3.4;Literatur;256 5.4;Kardiologische Versorgung – empirische Ergebnisse zum Einfluss des Geschlechts;260 5.4.1;1 Ergebnisse der SULEIKA-Studie;260 5.4.2;2 Einschränkungen und Schlussfolgerungen;268 5.4.3;Literatur;269 5.5;Die psychosoziale Versorgung von Patientinnen mit ischämischer Herzerkrankung;272 5.5.1;1 Einführung;272 5.5.2;2 Ischämische Herzerkrankungen – Prävalenz und gesundheitliche Versorgung;273 5.5.3;3 Besonderheiten der psychosozialen Situation von Frauen mit KHK;276 5.5.4;4 Geschlechtsspezifische Behandlungspräferenzen und Wirksamkeit von psychosozialen Interventionen;280 5.5.5;5 Spezifische ganzheitliche Interventionsprogramme für Frauen;283 5.5.6;6 Diskussion;285 5.5.7;Literatur;287 5.6;Schlaganfall und Geschlecht;292 5.6.1;1 Die Einführung der DRG-basierten Vergütung im stationären Sektor;292 5.6.2;2 Schlaganfall und Geschlecht;295 5.6.3;3 Die Versorgung von Schlaganfall im Kontext der DRG- basierten Vergütung;300 5.6.4;4 Resümee;305 5.6.5;Literatur;307 5.7;Medikamentöse Therapie;310 5.7.1;Einleitung;310 5.7.2;Probleme bei der medikamentösen Behandlung mehrfach erkrankter, alter Frauen – Daten und Fakten;311 5.7.3;Der Einfluss des Geschlechts auf die medikamentöse Versorgung;313 5.7.4;Schlussbetrachtung;319 5.7.5;Literatur;321 5.8;Chronischer Schmerz;324 5.8.1;1 Chronischer Schmerz – Definition, Epidemiologie und Risikofaktoren der Chronifizierung;324 5.8.2;2 Frauenspezifische Aspekte der Schmerzkrankheit;326 5.8.3;3 Frauenspezifische Aspekte der Leistungsinanspruchnahme;327 5.8.4;4 Frauenspezifische Ergebnisse einer Untersuchung zu den Einflussfaktoren auf die Leistungsinanspruchnahme bei chronischem Schmerz;330 5.8.5;5 Fazit;334 5.8.6;Literatur;335 5.9;Kommunikation und soziale Ungleichheit;338 5.9.1;1 Einleitung;338 5.9.2;2 Sozioökonomischer Status und Brustkrebs;339 5.9.3;3 Arzt-Patientinnen-Kommunikation bei Brustkrebs;345 5.9.4;4 Sozioökonomischer Status und Kommunikation;348 5.9.5;5 Diskussion;351 5.9.6;Literatur;355 5.10;Frauen mit chronischen Erkrankungen;360 5.10.1;1 Manifestation chronischer Krankheit;361 5.10.2;2 Temporale Besonderheiten chronischer Krankheit;362 5.10.3;3 Bewältigung des Krankheitsgeschehens;364 5.10.4;4 Konsequenzen chronischer Krankheit für die Familie;366 5.10.5;5 Umgang mit dem Versorgungswesen;369 5.10.6;6 Konsequenzen für die Versorgungsgestaltung;370 5.10.7;Literatur;372 6;Autor(inn)enverzeichnis;376

Kapitel zu Der blinde Fleck: Ungleichheiten in der...

In den einzelnen Kapiteln suchen nach:


 KapitelSeitenPreis
Inhalt (Kapitel 0)-EUR 0,00
Vorwort (Kapitel 1)-EUR 0,00
Soziale Ungleichheit – der blinde Fleck in der Gesundheitsversorgung (Kapitel 2)10 S.EUR 1,00
Zum Zusammenhang zwischen sozialer Ungleichheit und gesundheitlicher Versorgung (Kapitel 3)18 S.EUR 1,80
Gesundheitspolitik und die Frage der sozialen Ungleichheit in der gesundheitlichen Versorgung (Kapitel 4)14 S.EUR 1,40
Datengrundlagen für Analysen zur sozialen Ungleichheit der gesundheitlichen Versorgung in Deutschland (Kapitel 5)24 S.EUR 2,40
Lebenschancen nach der Operation angeborener Herzfehler: (Kapitel 6)16 S.EUR 1,60
Zum Zusammenhang zwischen Lebenssituation, gesundheitlicher Ungleichheit und Versorgung bei Kindern (Kapitel 7)16 S.EUR 1,60
Gesundheitliche Ungleichheit bei Kindern und Jugendlichen (Kapitel 8)18 S.EUR 1,80
Inanspruchnahme gesundheitlicher Versorgung von Kindern (Kapitel 9)16 S.EUR 1,60
Vorsorge und soziale Ungleichheit in der Kindheit (Kapitel 10)20 S.EUR 2,00
Früherkennungsuntersuchungen bei Kindern – Barrieren der Inanspruchnahme (Kapitel 11)18 S.EUR 1,80
Der Einfluss sozialer Faktoren auf den Edukationsbedarf onkologisch kranker Kinder und ihrer Familien (Kapitel 12)18 S.EUR 1,80
Anerkennung von sozialer Differenzierung und Vermeidung von sozialer Ungleichheit als Herausforderungen für professionelle Akteure (Kapitel 13)18 S.EUR 1,80
Die Kategorie Geschlecht – Implikationen für die Analyse gesundheitlicher Ungleichheit (Kapitel 14)16 S.EUR 1,60
Gender als zentrale Dimension sozialer Ungleichheit in der gesundheitlichen Versorgung (Kapitel 15)12 S.EUR 1,20
Weibliche Versorgungswege in einer männlich geprägten Versorgung – diskutiert am Beispiel der Kardiologie (Kapitel 16)14 S.EUR 1,40
Kardiologische Versorgung – empirische Ergebnisse zum Einfluss des Geschlechts (Kapitel 17)12 S.EUR 1,20
Die psychosoziale Versorgung von Patientinnen mit ischämischer Herzerkrankung (Kapitel 18)20 S.EUR 2,00
Schlaganfall und Geschlecht (Kapitel 19)18 S.EUR 1,80
Medikamentöse Therapie (Kapitel 20)14 S.EUR 1,40
Chronischer Schmerz (Kapitel 21)14 S.EUR 1,40
Kommunikation und soziale Ungleichheit (Kapitel 22)22 S.EUR 2,20
Frauen mit chronischen Erkrankungen (Kapitel 23)24 S.EUR 2,40