Ein abgelegenes, von Wäldern umschlossenes Dorf. Einige Bauern
führen hier ein einsames und zufriedenes Dasein, das von
Ereignissen kaum berührt wird. Eines Tages geschieht etwas
vermeintlich Belangloses: Einer der Bauern findet auf einer Wiese
am Dorfrand ein Seil. Er geht ihm nach, ein Stück in den Wald
hinein, kann jedoch sein Ende nicht finden. Neugier verbreitet sich
im Dorf, ein Dutzend Männer beschließt, in den Wald aufzubrechen,
um das Rätsel des Seils zu lösen. Ihre Wanderung verwandelt sich in
ein ebenso gefährliches wie bizarres Abenteuer: Das Ende des Seils
kommt auch nach Stunden nicht in Sicht – und die Existenz des
ganzen Dorfes steht auf dem Spiel.
» Mit seinem Roman >Das Seil< ist Stefan aus dem Siepen eine spannende Parabel auf das Verhängnis des Nicht-aufhören-Könnens gelungen.« Drsdner Morgenpost 27.06.2012
Stefan aus dem Siepen wurde 1964 in Essen geboren, studierte Jura in München und trat in den Diplomatischen Dienst ein. Über Stationen in Bonn, Luxemburg, Shanghai und Moskau führte ihn sein Weg nach Berlin, wo er seit 2009 im Planungsstab des Auswärtigen Amtes arbeitet. Nach ›Luftschiff‹ (2006) und ›Die Entzifferung der Schmetterlinge‹ (2008) ist ›Das Seil‹ sein dritter Roman. Stefan aus dem Siepen lebt mit seiner Frau und vier Kindern in Potsdam.