Wenn man mit fünfunddreißig immer noch auf den Traumprinzen wartet
und beruflich nicht auf der Karriereleiter, sondern auf dem
Abstellgleis gelandet ist, dann ist Selbstmord eine echte
Alternative. Findet zumindest Marie und beginnt, ihr Ableben
akribisch zu planen - wenigstens ihr Tod soll einen bleibenden
Eindruck hinterlassen. Da muss das Tagebuch zensiert, müssen
peinliche Bücher und DVDs entsorgt werden, und ganz nebenbei ist
auch noch die Frage zu klären: Wie bringt man sich am
eindrucksvollsten um? Nur mit einem hat Marie nicht gerechnet: Je
mehr man sich mit dem Leben beschäftigt, desto lebenswerter wird es
...
"Susanne Becker hat aus dem Thema ,Sympathische Frau Mitte dreißig hat zu viele Speckröllchen, wartet immer noch auf den Traumprinzen und kommt auch im Job nicht vorran', eine originelle und vor allem schwarzhumorige Geschichte gemacht."
Susanne Becker, 1974 in Landshut geboren, studierte Germanistik und Kommunikationswissenschaft. Heute arbeitet sie als Requisiteurin für Film und Fernsehen. Susanne Becker lebt in München. Nach "Dann gute Nacht, Marie!" ist "Verliebt und zugenäht!" ihr zweiter Roman.