Warum Männer, die staubsaugen, mehr Sex haben - Das verrückte Buch der Studien und Statistiken. (eBook) - Sabine Reichel

Sabine Reichel 

Warum Männer, die staubsaugen, mehr Sex haben - Das verrückte Buch der Studien und Statistiken. (eBook)

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Warum Männer, die staubsaugen, mehr Sex haben - Das verrückte Buch der Studien und Statistiken. (eBook)

Für Neugierige, Besserwisser und Rechthaber

Die Wissenschaft hat festgestellt: Wir haben im Schnitt achtmal im Monat Sex, trinken 160 Liter Kaffee pro Jahr, heiraten kostspieliger als früher, lassen uns dafür schneller wieder scheiden und sind mit unserem Gehalt vor allem dann zufrieden, wenn wir mehr als unsere Kollegen verdienen. Eine großartige Bestandsaufnahme unseres Lebens und seiner (Un-)Berechenbarkeit.



Produktinformation

  • Verlag: Heyne
  • 2010
  • 1. Auflage
  • Seitenzahl: 224
  • Best.Nr. des Verlages: 756/04030
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783641040307
  • ISBN-10: 3641040302
  • Best.Nr.: 32600156
Sabine Reichel, in Hamburg geboren und aufgewachsen, lebte Jahrzehnte als Designerin, Autorin und Journalistin in New York und Los Angeles. Sie schrieb Filmscripts, Artikel und Bücher in Englisch und Deutsch mit Schwerpunkt Frauen, Film und Lifestyle. Heute lebt sie als freie Autorin und Übersetzerin in Hamburg und schreibt für verschiedene Publikationen, u.a. für Brigitte Woman und die Berliner Zeitung.

Leseprobe zu "Warum Männer, die staubsaugen, mehr Sex haben -..."

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Leseprobe zu "Warum Männer, die staubsaugen, mehr Sex haben -..."

Jung, schön und sexy bis ins Grab (S. 79-80)

Umfangreiche Studien über Aussehen und Schönheit sind ein relativ neues Phänomen. Noch nie gab es so viele Unsicherheiten und derartigen Informationsbedarf zu diesen Themen wie heute. Magersucht, Fresssucht, Schönheitsoperationen, Jugendwahn - manchmal scheint es, als sei das Leben zur Bühne der Selbstdarstellung geworden.

Einst war es nur ein häufig belächeltes Hollywoodstar-Phänomen. Vor allem Frauen, die es in der gnadenlosen Starfabrik zu etwas bringen wollten, durften keine Falten haben, die Nase musste perfekt geformt und der Busen mindestens so groß wie das Ego sein. Mittlerweile jedoch wollen und müssen wir alle so aussehen: immer perfekt gestylt und möglichst den Idealmaßen entsprechend.

Neun von zehn Schönheitsoperationen gehen auf das Konto der Frauen. Doch die Emanzipation hat mittlerweile auf unerwartete Art zugeschlagen, denn inzwischen haben die Männer mächtig aufgeholt in Sachen Eitelkeit und Angst vor Schönheitsfehlern. Laut Studien hat sich die Zahl der kosmetischen Operationen bei ihnen in den Jahren 2008/2009 verdoppelt. Der Operationsrenner bei Männern: Tränensäcke und Hängelider entfernen lassen! Ob wir wollen oder nicht: Gut auszusehen bringt bessere Jobs, mehr Sex, Aufmerksamkeit und Sicherheit.


Urzeit-Chic


Keule, Fell-Klamotten, Knochenketten, Zottelhaar - so kennt man sie, die Neandertaler. Einen Style-Wettbewerb würden sie mit ihrem dürftigen Schönheitssinn wohl nicht gewinnen. Falsch. Ein Wissenschaftler der englischen Universität Bristol hat von Neandertalern bemalte Muscheln (50 000 Jahre alt!) entdeckt, die beweisen könnten, dass auch unsere Ur-Vorfahren durchaus einen Sinn für Ästhetik besaßen. Einige dieser Muscheln sind mit einem Loch versehen, sodass man sie an einer Schnur um den Hals tragen konnte.

Zwei davon weisen eine sehr hübsche Bemalung in Rot- und Ockertönen auf. Außerdem fand man eine Muschel, die kleine gelbliche Farbklümpchen enthielt. Nach Ansicht der Anthropologen wurde diese Muschel wahrscheinlich als Behälter für die Pigmente verwendet. Die Zusammenstellung legt nahe, dass die Neandertaler sie als eine Art »Glitzer-Make-up« verwendet haben. Disco in der Höhle, yeah!

Männerbrust


Ja doch, es gibt ihn, den männlichen Busen. Doch keinem gefällt er so wirklich. Am allerwenigsten den britischen Männern. Mittlerweile bildet die Brustverkleinerung für Männer die prozentual am stärksten zunehmende kosmetische Verschönerung. Allein zwischen 2008 und 2009 ist die Häufigkeit dieses Eingriffs um 80 Prozent gestiegen und hat inzwischen sogar das männliche Facelifting überholt. Woher kommt jedoch das gesteigerte Bedürfnis nach den flachen, stahlharten Oberkörpern?

Ein Schönheitschirurg führt diese Entwicklung auf die Männermagazine zurück, die ausschließlich durchtrainierte Adonisse abbilden. Viele Frauen können sich jetzt der Schadenfreude hingeben. Endlich bekommen nämlich auch Männer mal zu spüren, wie das ist, wenn man ihnen dauernd auf die Oberweite starrt. Auge um Auge Während man die Karriereleiter steil nach oben klettert, werden Körper und Gesicht immer schlaffer.
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