Smit, 3 Streifen gegen Puma (eBook) - Smit, Barbara
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Barbara Smit 

Smit, 3 Streifen gegen Puma (eBook)

Übersetzer: Schwarzer, Jochen; Schuhmacher, Sonja
eBook
 
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Smit, 3 Streifen gegen Puma (eBook)

Im fränkischen Provinznest Herzogenaurach herrscht der Geist der Brüder »Adi« und Rudolf Dassler. Die Geschichte der Gründungsväter von Adidas und Puma ist die Saga eines Bruderzwists, der zur Geburtsstunde zweier Weltkonzerne wurde. Barbara Smit unternimmt eine Tour de Force durch die Welt des Sportgeschäfts.

Die außergewöhnliche Geschichte von Adidas und Puma atmet den Geist sportlicher Triumphe und Helden, die unvergessen sind: Jesse Owens, Franz Beckenbauer und David Beckham machten die »drei Streifen« zu einer weltweiten Marke. Rivale Rudolf Dassler führte die Marke Puma mit Sportlern wie Günter Netzer, Boris Becker und Diego Maradona zum Erfolg. In den Siebzigern revolutionierte Horst Dassler mit der Erfindung des Sportsponsoring das internationale Geschäft. In den Neunzigern gerieten beide Firmen an den Rand des Ruins, beiden gelang ein beeindruckender Neubeginn. Eine Geschichte von genialen Ideen und unternehmerischem Ehrgeiz, von Korruption und Intrigen, Niederlagen und Triumphen.

Die Autorin

Barbara Smit lebt in Frankreich und arbeitet als freie Wirtschaftsjournalistin für führende englische und französische Medien. Ihre Unternehmensgeschichte über die Brauerei Heineken wurde in den Niederlanden zum Bestseller. Für dieses Buch hat sie fünf Jahre recherchiert, internationale Archive durchforstet und exklusive Gespräche mit zahlreichen Mitarbeitern, Managern sowie Familienmitgliedern geführt.

Pressestimmen

01.11.2005 Manager Magazin Bücher des Monats
"Sehr anekdoten- und faktenreich beschreibt Smit den Jahrzehnte währenden Zweikampf der beiden Dassler-Clans."

17.10.2005 Frankfurter Rundschau
Drei Streifen für ein Halleluja
"Eine Mixtur aus Firmen- und Familienchronik, die unverstellte Einblicke in die verschlungenen Ränke- und Machtspiele einiger der exponiertesten Akteure der Wirtschaftselite des 20. Jahrhunderts gewährt."

13.10.2005 Capital
Adidas und Puma
"Romanhaft kurzweilige Wirtschaftsgeschichte."

06.10.2005 Bücher Der Turnschuhkrieg
"Ein detailreiches und spannendes Porträt."

20.09.2005 Der Tagesspiegel Adidas und Puma
"Das Buch ist nicht nur ein Lehrstück für erfolgreiche Lobby- und Marketingarbeit; es erzählt auch die Geschichte, wie der Sport vom Sport zum Geschäft wurde."

18.09.2005 Welt am Sonntag
Bruderzwist kommerzialisierte den Sport
"Ein spannender Einblick in das hart umkämpfte Sportartikelgeschäft ... glänzend geschrieben."



Produktinformation

  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783593401423
  • ISBN-10: 3593401428
  • Best.Nr.: 25743736
02.01.2006, Frankfurter Allgemeine Zeitung Gründung im Bruderzwist "Das Buch läßt sich nicht nur gut lesen, es stellt zugleich eine interessante Dokumentation deutscher Unternehmensgeschichte dar."

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 02.01.2006

Gründung im Bruderzwist
Die Unternehmen Puma und Adidas

Würden nicht sportliche Leistungen die Endspielkonstellation bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland bestimmen, sondern vielmehr die Marketinginteressen von Puma und Adidas, dann würden sich "eine verjüngte italienische Nationalmannschaft und die Kameruner gegenüberstehen" oder es würde "die deutsche Nationalmannschaft über ein anderes gutes Drei-Streifen-Team siegen". Mit diesem Ausblick schließt die Wirtschaftsjournalistin Barbara Smit ihre Beschreibung des Konkurrenzkampfes zwischen Puma und Adidas, der vor fast 60 Jahren begann. Dabei waren die Brüder Adolf und Rudolf Dassler schon von frühester Jugend ungleich in ihrer Art, wie die Autorin darlegt: "Adi Dassler, ein wortkarger, nicht gerade großer Mann, fühlte sich in seiner staubigen Werkstatt, in der es nach Leder und Klebstoff roch, am wohlsten. (. . .) Sein Bruder Rudolf hingegen war mit seiner lauten, extrovertierten Art die ideale Besetzung für die Leitung des rasch wachsenden Verkaufsteams der Firma."

Neid, Mißtrauen und üble Nachrede führten schließlich trotz ihres ersten gemeinsamen …

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Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Angetan zeigt sich der "het" zeichnende Rezensent von Barbara Smits Firmen- und Familienchronik der verfeindeten Brüder Adolf und Rudolf Dassler, den Gründern der Sportartikel-Imperien Adidas und Puma. Deren Aufstieg von mittelfränkischen Klein-Unternehmen zu Weltkonzernen nennt er "eines der schillerndsten Kapitel der deutschen Unternehmens- und Sportgeschichte". Smits Buch liefert zur Freude des Rezensenten aufschlussreiche Einblicke in die verschlungenen Ränke- und Machtspiele, die sich hinter den Kulissen der Weltfirmen abspielten. Besonders "kurzweilig" und "erhellend" findet er das Buch immer dann, wenn Smit, eine "intime Kennerin" der Dassler-Dynastie, mit kriminologischer Entschlossenheit einen längeren Blick durchs Schlüsselloch ins Halbdunkel der Hinterzimmer werfe. Nicht verschweigen will er, dass die Autorin ein wenig schleppend in Gang kommt und auch mit ihrem Titel ein wenig Etikettenschwindel betreibt, gilt ihr Augenmerk doch fast nur Adidas als dem stets größeren und einflussreicheren Unternehmen. Angesicht der Qualität ihrer Arbeit für den Rezensenten allerdings eine "lässliche Sünde".

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 24.12.2005

Wirtschaftsbuch
Drei Streifen und ein Raubtier
Die Geschichte ist eigentlich bekannt: Zwei Brüder gründen in Herzogenaurach bei Nürnberg eine Sportschuhwerkstatt, aus der bald ein florierendes Unternehmen wird. Der eine, Adolf, ist ein begnadeter, in sich gekehrter Tüftler, der andere, Rudolf, ein extrovertiertes Verkaufsgenie. Was gut zusammenpassen könnte, funktioniert aber im Alltag nicht. Gleich nach dem Zweiten Weltkrieg verkrachen sich die beiden und trennen sich im Unfrieden. Die Familie ist zerrissen und liefert der Sportwelt einen beispiellosen Zweikampf: Adolf gründet Adidas, Rudolf Puma, und aus beiden Kleinstadtfirmen werden Weltkonzerne. Wobei die Marke mit den drei Streifen zu einem mächtigen Goliath und jene mit dem Raubtierlogo zu einem nicht zu unterschätzenden David wird.
Dass Barbara Smit in ihrem Buch „Drei Streifen gegen Puma” diese Geschichte nochmals erzählt, lässt einen zunächst skeptisch zu dem 371-Seiten-Schmöker greifen. Dann aber lässt einen die Lektüre nicht mehr los. Der in Frankreich lebenden Wirtschaftsjournalistin gelingt es nicht nur, die Geschichte der Unternehmerfamilie nachzuerzählen und die Entwicklung ihrer …

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Es ist eine der größten Erfolgsgeschichten des deutschen Wirtschaftswunders: der Aufstieg von adidas und Puma von einer kleinen fränkischen Sportschuhnäherei ins weltweite Sportbusiness. Zugleich ist es eine der dramatischsten Familienunternehmensgeschichten Deutschlands, mit dem Dauerkrach der feindlichen Brüder Dassler über zwei Generationen hinweg. Die Dasslers erfanden das zum Multimilliarden-Entertainment gewordene Geschäft mit Sport und Sportzubehör halb aus Idealismus, halb mit gerissenem Geschäftssinn in der fränkischen Provinz. Seit dem Bruderzwist standen sich zwei Firmen und Fraktionen gegenüber, die sich erbittert bekämpften und dabei gleichzeitig die Weltmärkte eroberten. Barbara Smit zeichnet das Auf und Ab der Dassler-Firmen adidas und Puma sowie ihrer wichtigsten Familienmitglieder und Manager detailreich nach - bisweilen zu detailreich. Dennoch ist es faszinierend zu sehen, wie diese Firmen aufstiegen, eine ganze Geschäftswelt neu erfanden, an den Rand des Abgrunds gerieten und wieder neu aufgestellt wurden - heute übrigens ohne ein einziges Dassler-Familienmitglied. Nach Meinung von getAbstract ist das Buch ein Muss für alle, die sich fürs Sportbusiness und für spannende Unternehmensgeschichten interessieren.
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Barbara Smit lebt in Frankreich und arbeitet als freie Wirtschaftsjournalistin für führende englische und französische Medien. Ihre Unternehmensgeschichte über die Brauerei "Heineken" wurde in den Niederlanden zum Bestseller. Für dieses Buch hat sie vier Jahre recherchiert, internationale Archive durchforstet und exklusive Gespräche mit zahlreichen Mitarbeitern, Managern sowie Familienmitgliedern geführt.

Leseprobe zu "Smit, 3 Streifen gegen Puma (eBook)" von Barbara Smit

Kapitel 5 Schweizer Schlamm (S. 49-50)

Das Hotel Belvedere mit seinen blumengeschmückten Balkons und den romantischen Gewölben bot einen phantastischen Blick auf den Thuner See. An diesen idyllischen Ort in der Schweiz hatte sich Nationaltrainer Sepp Herberger mit seinen Spielern zurückgezogen, um die Mannschaft vor der Weltmeisterschaft von 1954 zusammenzuschweißen. Hier unterwarfen sich Herbergers 22 Fußballer einem noch nie dagewesenen Programm, das aus hartem Training und vollkommener Abstinenz bestand. Ein besonders ruhiges Zimmer im Belvedere bewohnte Adi Dassler.

Der klein gewachsene Trainer mit dem Knautschgesicht arbeitete schon lange mit den Dasslers zusammen. Die Beziehung hatte Rudolf aufgebaut, aber der selbstgerechte ältere Bruder verscherzte es sich mit dem Trainer der Nationalelf. Offenbar hatte Rudolf das Gefühl, dass Herberger ihn nicht mit der gebührenden Ehrerbietung behandelte. »Sie sind ein kleiner König«, soll er Herberger erklärt haben. »Und wenn Sie uns nicht passen, wählen wir einen neuen Bundestrainer.«

Jahrelang hatte sich Sepp Herberger ins Zeug gelegt, um seine Stellung aufzubauen. Hitler interessierte sich kaum für Fußball, und die miserablen Leistungen der deutschen Mannschaft während der Nazijahre wirkten auch nicht gerade förderlich. Der »Führer« billigte dem Fußball immerhin einen gewissen Propagandawert zu, als die deutsche Elf bei der Weltmeisterschaft von 1934 den dritten Platz belegte. Zwei Jahre später auf der Olympiade von Berlin brachte der Danziger Gauleiter Albert Forster Hitler dazu, sich ein Spiel anzusehen. Er versicherte, die Mannschaft habe den Sieg sicher in der Tasche. Als der Reichskanzler dann aber Zeuge einer blamablen Niederlage gegen Norwegen wurde, zog er wütend ab. Das Debakel führte zur Entlassung des Reichstrainers Otto Nerz. Sein Nachfolger wurde sein Assistent Josef »Sepp« Herberger.

Der ehemalige Bankangestellte gab sich größte Mühe, eine gute Mannschaft zusammenzustellen. Ständig mit einem dicken grünen Notizbuch bewaffnet, sah er sich unermüdlich trostlose Ligaspiele an. Seine Geduld zahlte sich aus, als er 1938 den 18-jährigen Fritz Walter entdeckte, der damals bei Kaiserslautern spielte. Der Reichstrainer füllte Seite um Seite mit Notizen über »FW« und arbeitete jahrelang daran, seinen Lieblingsspieler als künftigen Mannschaftskapitän aufzubauen.

Der Krieg war ein herber Rückschlag für Herbergers Bemühungen, denn die meisten seiner Schützlinge wurden an die Front geschickt. Um elf wehrtüchtige Spieler zusammenzubekommen, ging er erhebliche Risiken ein. Immer wieder erfand er militärische Auszeichnungen für seine Spieler, um zu beweisen, dass sie im Kampf bereits das Ihre getan hatten; außerdem ließ er mehrere Spieler zur Luftwaffe versetzen. Im Fall von Fritz Walter erregte das einiges Missfallen, weil der junge Soldat zugeben musste, dass er noch nie ein Flugzeug von innen gesehen hatte. Der springende Punkt war aber, dass die fragliche Division von dem Fußballfreund und berühmten Kampfpiloten Hermann Graf befehligt wurde, der Walter protegierte und dafür sorgte, dass er in Ruhe trainieren konnte.

Nach dem Entnazifizierungsverfahren wurde Herberger wieder zum Trainer der Nationalmannschaft berufen. Nun setzte er alles daran, die überlebenden Spieler zusammenzusuchen und sie auszurüsten. Nachdem Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt war, zeigte sich, dass jede der vier Siegermächte eine andere Einstellung zum Fußball hatte, sodass an eine Bundesliga vorerst nicht zu denken war. Doch angesichts der Versorgungssituation der Nachkriegsjahre war das die geringste Sorge. Für die Millionen Menschen, die ausgebombt oder Flüchtlinge aus den Ostgebieten waren, ging es erst einmal ums Überleben, eine Freizeitbeschäftigung wie Fußball spielte in ganz Deutschland keine große Rolle. Die eingetragenen Vereine und ihre Spieler mussten improvisieren und fertigten Trikots und Eckfahnen aus alten NS-Flaggen an – nicht ohne zuvor das Hakenkreuz zu entfernen.


Leseprobe zu "Smit, 3 Streifen gegen Puma (eBook)" von Barbara Smit

Kapitel 8
Die schmutzigen Tricks von Mexiko
Schon Monate vor der Eröffnung der Olympiade von 1968 in Mexiko City war klar, dass es bei den Spielen hoch hergehen würde. Sie boten eine Arena für die aktuellen politischen Kontroversen und den Protest gegen den Vietnamkrieg, die Ermordung Martin Luther Kings und den Einmarsch der Sowjets in Prag. Die Spiele von Mexiko waren aber auch die Bühne für einen mit miesen Tricks ausgetragenen Bruderkrieg in der Familie Dassler, der die Welt des Amateursports aus den Angeln hob.
Im Mittelpunkt des Unwetters, das sich in Mexiko zusammenbraute, standen einige afroamerikanische Sportler aus Kalifornien, die sich entschlossen hatten, für ihre politischen Rechte einzutreten und mit dem Erbe der Intoleranz und Heuchelei aufzuräumen, das ihrer Meinung nach den Wettkampf beherrschte. Noch Wochen vor dem Beginn der Spiele am 12. Oktober 1968 war ungewiss, ob die Protagonisten überhaupt nach Mexiko fahren würden. Tommie Smith, John Carlos und Lee Evans, die größten Lauftalente im US-Team, waren auch im Olympic Committee for Human Rights (Olympisches Komitee für Menschenrechte) aktiv, das sich für einen Boykott der Olympiade einsetzte.
Gründer der Bewegung war der 25-jährige schwarze Dozent Harry Edwards, der am San Jose State College Soziologie lehrte. Empört über den berüchtigten Rassismus, der auf dem Campus herrschte, wo schwarze und weiße Studenten ihre Mahlzeiten nach wie vor getrennt einnahmen, drohte Edwards zunächst, die Sportwettkämpfe des Colleges zu sprengen. Dann gelang es ihm, mehrere aufmüpfige afroamerikanische Sprinter zu überzeugen, dass sie nicht für ein rassistisches Land antreten sollten. "Es ist Zeit, dass schwarze Menschen sich erheben und es ablehnen, sich für ein bisschen extra Hundefutter als Dressurtiere benutzen zu lassen", donnerte Edwards. Die Idee des Boykotts wurde schließlich fallen gelassen, aber führende schwarze Sportler waren nach wie vor entschlossen, ihren Widerstand kundzutun.
Unter anderem nahmen sie die olympischen Regeln aufs Korn, die eine Bezahlung der Sportler untersagten. Rudolf Dassler hatte diese Büchse der Pandora 1960 geöffnet, als er bei den Spielen von Rom dem Sprinter Armin Hary Geld dafür zahlte, dass er bei seinem Siegeslauf über 100 Meter Puma-Schuhe trug. Von da an stellten Sportler hemmungslos Forderungen und scherten sich nicht um die Verletzung der Amateurregeln. Die afroamerikanischen Athleten gehörten zu jenen, die diese ganze Heuchelei anprangerten. Wenn die Funktionäre alle Sportler disqualifiziert hätten, die mit Schuhherstellern ins Geschäft kamen, so meinten sie, wäre die Olympiade von Mexiko zu einer zweitklassigen Veranstaltung herabgesunken.
Die verbissene Rivalität zwischen Armin und Horst Dassler war ein Segen für jene, die endlich von ihrer Leistung profitieren wollten, wie zum Beispiel jene Gruppe amerikanischer Läufer, die wenige Monate vor den Olympischen Spielen einer Einladung von Adidas nach Landersheim folgten. Obwohl zwei von ihnen seit langem auf Puma eingeschworen waren, ließen sie sich in der vornehmen Jagdhütte eine ganze Woche lang verwöhnen. Als sie sich über Geldnot beklagten, bot ihnen ein Adidas-Manager einen Vertrag an, der ihnen für das Tragen der Schuhe mit den drei Streifen 500 Dollar zusicherte. Horst Dassler war während des Aufenthalts der Amerikaner nicht da, aber es blieb ihm nicht verborgen, was dann geschah. "Sie nahmen das Geld, unterschrieben den Vertrag und erhielten anschließend eine Kopie davon. Ich hätte ihnen die Kopie nicht gegeben", seufzte Horst. "Sie gingen damit schnurstracks zu Puma."
Für Adidas und Puma stand eine Menge auf dem Spiel. Die Un-ruhen, die diese Olympiade begleiteten, erhöhten den Druck auf alle Beteiligten. Dank der wachsenden Bedeutung des Fernsehens konnten die Spiele in alle Welt übertragen werden. Die Wettkämpfe von Mexiko wurden, mehr als jedes andere Großereignis der vergangenen Jahrzehnte, für die beiden fü

Inhaltsangabe

Inhalt ... 8
Editorische Notiz ... 10
Kapitel 1 Die Dassler-Jungs ... 12
Kapitel 2 Der Owens-Coup ... 22
Kapitel 3 Bruderkrieg ... 30
Kapitel 4 Der Bruch ... 39
Kapitel 5 Schweizer Schlamm ... 50
Kapitel 6 Schuhe für Melbourne ... 61
Kapitel 7 Das Elsasskomplott ... 70
Kapitel 8 Die schmutzigen Tricks von Mexiko ... 80
Kapitel 9 Der übergroße Sohn ... 88
Kapitel 10 Der Rettungsanker ... 100
Kapitel 11 Million Dollar Boots ... 108
Kapitel 12 Sportpolitik ... 118
Kapitel 13 Die Geldmaschine ... 130
Kapitel 14 Der Hahn und die Sardine ... 138
Kapitel 15 Versteckspiel ... 144
Kapitel 16 Olympische Freunde ... 154
Kapitel 17 Die Marketing-Invasion ... 164
Kapitel 18 Die Rückkehr ... 174
Kapitel 19 Sturzflug ... 187
Kapitel 20 Der Imperator schlägt zurück ... 198
Kapitel 21 Der Untergang des Hauses Puma ... 208
Kapitel 22 Die Schweizer Armada ... 220
Kapitel 23 Das Schlangennest ... 228
Kapitel 24 Der Ausverkauf ... 237
Kapitel 25 Finger weg ! ... 251
Kapitel 26 Stir it up ... 258
Kapitel 27 Die Pokerrunde ... 268
Kapitel 28 Das Milliardengeschenk ... 282
Kapitel 29 Das Come - back ... 289
Kapitel 30 »La victoire est en nous « ... 303
Kapitel 31 Unentschieden ... 317
Epilog ... 330
Quellen ... 336
Literaturverzeichnis ... 337
Anmerkungen ... 340
Dank ... 359
Personenregister ... 363
Sachregister ... 369
Bildnachweise ... 372

Inhaltsangabe

Inhalt
Editorische Notiz 9
1.Die Dassler-Jungs 11
2.Der Owens-Coup 21
3.Bruderkrieg 29
4.Der Bruch 38
5.Schweizer Schlamm 49
6.Schuhe für Melbourne 60
7.Das Elsasskomplott 69
8.Die schmutzigen Tricks von Mexiko 79
9.Der übergroße Sohn 87
10.Der Rettungsanker 99
11.Million Dollar Boots 107
12.Sportpolitik 117
13.Die Geldmaschine 129
14.Der Hahn und die Sardine 137
15.Versteckspiel 143
16.Olympische Freunde 153
17.Die Marketing-Invasion 163
18.Die Rückkehr 173
19.Sturzflug 186
20.Der Imperator schlägt zurück 197
21.Der Untergang des Hauses Puma 207
22.Die Schweizer Armada 219
23.Das Schlangennest 227
24.Der Ausverkauf 236
25.Finger weg 250
26.Stir it up 257
27.Die Pokerrunde 267
28.Das Milliardengeschenk 281
29.Das Come-back 288
30."La victoire est en nous" 302
31.Unentschieden 316
Epilog 329
Quellen 335
Literaturverzeichnis 336
Anmerkungen 339
Dank 356
Register 357
Bildnachweise 000
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