Lektüreschlüssel: Fontane, Effi Briest (eBook) - Theodor Pelster
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Theodor Pelster 

Lektüreschlüssel: Fontane, Effi Briest (eBook)

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Lektüreschlüssel: Fontane, Effi Briest (eBook)

Pressestimmen

Endlich, endlich, endlich! Kein verzweifeltes Hin- und Herpauken mehr vor der Deutsch-Klausur, keine Ohnmachtsanfälle mehr, weil man die eigene Schrift im Schulheft nicht mehr entzfiffern kann, den Lehrer nicht verstanden hat oder - Spaß muss sein - die Hälfte des Unterrichts in der Schul-Cafeteria abgehangen hat. Reclam macht´s möglich, deutlich entspannter zu lernen: "Lektüreschlüssel für Schüler" heißt die neue Reihe des Verlages, in der Klassiker der deutschen Literatur genau so aufgearbeitet werden, wie man´s braucht für eine Prüfung. (...) Der Lektüreschlüssel ist fast zu gut, um ihn den Schülern zu überlassen. Da dürften auch Lehrer zugreifen. Clever! Generalanzeiger



Produktinformation

  • Verlag: Reclam
  • 2004
  • 1. Auflage
  • Seitenzahl: 87
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783159501239
  • ISBN-10: 9501230000
  • Best.Nr.: 25764024

Leseprobe zu "Lektüreschlüssel: Fontane, Effi Briest (eBook)"

4. Die Struktur des Werks (S. 33)

Der Roman ist in 36 Kapitel untergliedert und hat – in der Reclam-Ausgabe – einen Umfang von 329 Seiten. Der durchschnittliche Umfang eines Kapitels liegt also bei etwas mehr als neun Seiten.

Die Geschichte wird von einem Erzähler vermittelt, der weitgehend chronologisch, also von Anfang bis Ende in einer natürlichen Reihenfolge erzählt. An einigen Stellen holt er die Vorgeschichte der Personen nach, an anderen macht er einen Zeitsprung. Insgesamt beträgt die erzählte Zeit etwa 12 Jahre. Sehr ausführlich werden die Ereignisse von Effis Verlobung, ihrer Hochzeit und der Zeit in Kessin geschildert.

Für ungefähr eineinhalb Jahre Handlungszeit wendet der Erzähler etwa 200 Seiten Erzählzeit auf. Sechs Ehejahre in Berlin beanspruchen dann kaum 50 Seiten. Nach dem Duell und der Scheidung erfolgt ein Zeitsprung von drei Jahren. Der Epilog beginnt mit dem unglücklichen Wiedersehen Effis und ihrer Tochter und endet mit Effis Tod. Auf etwa 30 Seiten wird berichtet, was in diesem letzten halben Jahr geschieht. Der Blick des Erzählers ist ganz auf die Hauptperson, nämlich Effi von Innstetten, geborene Briest gerichtet.

Drei Mal greift der Erzähler in den Erzählfluss ein: »Arme Effi« (75) sagt er bemitleidend, als Effi den ersten Abend allein im »Spukhaus« verbringen muss, »arme Effi« (329), so wiederholt er, als Effi zum letzten Mal im heimischen Garten in Hohen-Cremmen nach den Sternen sieht, ehe sie wenige Ta- ge danach stirbt. An einer Stelle wendet er sich unmittelbar an den Leser: »Ja, war denn Roswitha bei Effi?« (292).

Inhaltsangabe

Inhalt ... 4
1. Erstinformation zum Werk ... 6
Ein erfolgreicher Roman ... 6
»Was soll ein Roman?« ... 6
»… ein Bild seiner Zeit« sein ... 6
Ein Geschichtsbild ... 7
Die grundsätzlichen Fragen ... 7
Ein Gesellschaftsroman ... 8
2. Inhalt ... 9
Besuch in Hohen-Cremmen ... 9
Innstetten hat um Effis »Hand angehalten« ... 9
Verlobung ... 9
Vor der Hochzeit ... 9
Die Hochzeitsreise ... 10
In Kessin ... 10
Effis Orientierung in Kessin ... 10
Einsamkeit und Spuk ... 10
Ein unterhaltsamer Abend ... 11
Ein Brief nach Hohen-Cremmen ... 11
Die Geburt von »Lütt-Annie« ... 11
Der Besuch von Crampas ... 12
Crampas gewinnt Effis Interesse ... 12
Die Theateraufführung: »Der Schritt vom Wege« ... 12
Ein weiterer »Schritt vom Wege« ... 12
Fehltritte ... 13
Aufbruch nach Berlin ... 13
Wohnungssuche in Berlin ... 13
Sommerreise ... 13
Effi zur Kur ... 13
Ein »Konvolut von Briefen« ... 13
Herausforderung zum Duell ... 14
Der Tod von Crampas ... 14
Die Trennung ... 14
Effi vereinsamt ... 14
Der Besuch von Annie ... 15
Effis Rückkehr nach Hohen-Cremmen ... 15
Die Leiden der Getrennten ... 15
3. Personen ... 16
Die Hauptpersonen ... 16
Effi ... 16
Der Stand ... 16
Der Name ... 16
Das Alter ... 16
Die bevorzugte Kleidung ... 16
Ein Hang zum Übermut ... 17
Verlobung: Der Abbruch der Kindheit ... 17
Glücklich? ... 17
Die Konfliktlage ... 18
Das Rollenspiel und die individuellen Bedürfnisse ... 18
Angst ... 19
»Der Schritt vom Wege« ... 19
»Die Sehnsucht […] zu den Sternen« ... 20
Baron Geert von Innstetten ... 20
Die Kurzcharakteristik ... 20
Der Lebenslauf: Ausbildung und Beruf ... 20
Ein Mann von Charakter und Prinzipien ... 21
Das Selbstverständnis Innstettens ... 21
Innstetten und Bismarck ... 22
Innstetten und die Normen der Gesellschaft ... 22
Späte Erkenntnis ... 22
Effis Schlussurteil ... 23
Annie ... 23
Major von Crampas ... 23
Die berufliche Stellung ... 23
Die Lebensstellung ... 24
Crampas und Innstetten ... 24
Crampas Hang zu Abwechslung und Zerstreuung ... 25
Der Abenteurer ... 25
Der offene Schluss ... 26
Effis Eltern ... 26
Luise von Briest ... 26
Die Herrin des Hauses ... 26
Bildung und Umgangsformen ... 26
Urteilskategorien ... 27
Mütterliche Sorgen und gesellschaftliche Normen ... 27
Das Einlenken und die Frage nach der Schuld ... 27
Herr von Briest ... 28
Der Stand ... 28
Selbstbewusstsein ... 28
Wohlwollen und Skepsis ... 28
Urteilskategorien ... 28
Zurückhaltung im Urteilen und Bereitschaft zu humanem Handeln ... 29
Der Personenkreis in Hohen-Cremmen ... 29
Der Personenkreis in Kessin ... 30
Die Dienstboten im Haus des Landrats ... 30
Vertrauenspersonen in Berlin ... 31
Die Personenkonstellation ... 33
4. Die Struktur des Werks ... 34
Der Aufbau ... 34
Der Erzähler ... 34
Erzählzeit und erzählte Zeit ... 34
Vordeutungen ... 35
Abrundende Kompositionselemente ... 35
Die Grundstruktur ... 36
Stationen der Handlung ... 36
Übersicht: Die Struktur ... 38
5. Wort- und Sacherläuterungen ... 39
6. Interpretation ... 48
Zeit- und Gesellschaftsroman ... 48
Berlin und die preußischen Provinzen ... 48
Kaiser Wilhelm I. und Reichskanzler Bismarck ... 48
Die Einbettung der Geschichte von Effi Briest ... 49
Die stoffliche Grundlage der Geschichte ... 50
Die Bearbeitung des Stoffs ... 51
Eine Konzeption des Realismus ... 51
Das zentrale Thema ... 51
Die aufgeworfenen Fragen ... 52
Ehre und Ansehen in der Gesellschaft ... 52
Gesellschaftliche Perspektiven ... 52
Effis Rolle als »Landrätin« ... 53
»Landrat« und »Ritterschaftsrat« ... 53
Der alte Adel ... 53
Die neue Beamtenschicht ... 54
Innstetten: ein »Karrieremacher« ... 54
Der Blick nach oben ... 55
Die Wende ... 55
Der »Ehrenkultus«: ein »Götzendienst« ... 55
Effi als Opfer einer Verblendung ... 56
Die Vorstellungen von Ehe, Liebe und Glück ... 56
Gesellschaftliche Rituale und Normen ... 56
Die Interessen des Einzelnen ... 57
Innstettens Intention ... 58
Ehe ... 58
Die Vorstellung der Eltern ... 59
Effis Vorstellungen ... 59
Innstettens Vorstellungen ... 60
Gegensätze ... 60
Konflikt und Ehebruch ... 61
Notwendige Konsequenzen? ... 61
Das »Gesellschafts-Etwas« und die Opfer ... 61
Die Frage nach der Schuld ... 62
Effis Selbstverurteilung ... 62
Das Eltern-Urteil ... 62
Was ist Schuld? ... 62
Das Unwerturteil »Schuld« ... 63
Wer ist befugt, über Effi zu urteilen? ... 64
Was ist das rechte Tun? ... 64
Eine Gesellschaft im Umbruch ... 64
Verzicht auf die Rolle des Großinquisitors ... 65
Die »Kreatur« als Leitbild ... 65
Emanzipation und Rollenzwang ... 66
Effi: ein Luft- und Wasserwesen ... 66
Effi: eine Verunglückte ... 67
7. Autor und Zeit ... 68
Kindheit und Jugend ... 68
Die Apothekerlaufbahn ... 68
Der junge Dichter ... 69
Der Revolutionär ... 69
Der Existenzkampf ... 71
Der »alte Fontane« ... 72
Die Konzeption des Realismus bei Fontane ... 73
Hauptwerke Theodor Fontanes ... 74
8. Rezeption ... 78
9. Checkliste ... 81
10. Lektüretipps/Filmempfehlungen ... 84
Textausgaben ... 84
Sekundärliteratur ... 84
Materialien und Interpretationen zu "Effi Briest" ... 85
Filmempfehlungen ... 86
Anmerkungen ... 87
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